Die Bürger sind gefragt

Lärmschutzplan der Bahn im Landkreis Rosenheim

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Rosenheim - Von den Straßen auf die Schienen - Vor allem der Güterverkehr soll weg von der Straße, damit sich die Verkehrslage auf heimischen Autobahnen zumindest ein wenig entspannt. Doch dies dürfte nicht allen Bürgern gefallen. Vor allem direkte Anwohner sind von der ständigen Lärmbelästigung der vorbeirauschenden Zügen mehr als genervt. 

Doch es scheint, dass die Bahn Abhilfe leisten will. Ab sofort bis 7. März können Bürger, die entlang von sogenannten Haupteisenbahnstrecken leben, dem Eisenbahn-Bundesamt ihre Wünsche und Kritikpunkte mitteilen, berichtet OVB-Heimatzeitung. 

Das Inntal und auch die Salzburger-Strecke zählen deutlich zu diesen Haupteisenbahnstrecken, da weit über 30.000 Züge im Jahr diese Routen nutzen. Mit dieser Bürgerbefragung will sich die Bahn europaweit einen Eindruck über die Lärmbelastung verschaffen und so gezielte Maßnahmen zur Lärmminderung planen und umsetzten. 

Grundlage der "Lärmaktionsplanung" ist die EU-Umgebungslärmrichtlinie. Mehr Infos dazu finden sie unter www.laermaktionsplanung-schiene.de oder über die Homepage des Eisenbahn-Bundesamtes www.eba.bund.de/lap.

Lärmbelastung bis 2020 halbieren

Der Bund bezuschusst mittlerweile seit 2012 die Umrüstung von Güterwägen auf eine Lärm mindernde Technik. Die Lärmbelastung soll so bis 2020 um 50 Prozent gegenüber 2008 reduziert werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © picture alliance / Holger Hollem

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