Gemeinden sehen Brenner-Korridor-Planungen kritisch

Berthaler: „Dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen“

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Diese Korridore stehen zur Diskussion

Landkreis Rosenheim - Zuletzt hatte Ankündigungen massiven Widerstands durch betroffene Gemeinden gegen die Korridoruntersuchungen der Bahn für den Brenner-Nordzulauf für Schlagzeilen gesorgt. Nun will Landrat Berthaler Einigkeit herstellen.

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Brenner-Nordzulauf

Ende November wurde bekannt, dass mehrere Gemeinden gemeinsam juristischen Rat hinsichtlich der Korridoruntersuchungen der Bahn suchen wollen. Die Gemeinden kritisieren scharf, dass die Bahn sie nur einzeln und möglichst getrennt über ihre Pläne informierte. Gegen diese Kritik nahm Landrat Georg Bertahler die Planer im Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt in Schutz. Die Bürgermeister hätten gewusst, dass die Strecke kommt. "Sie waren bisher wohl darauf fixiert, dass sie westlich des Inns verläuft. Jetzt müssen sie sich mit einer möglichen Trasse im Osten beschäftigen“, so Berthaler.

Nun will er eine einheitliche Linie der Gemeinden im Landkreis herbeiführen, „Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen“, erklärte er der Zeitung. Bei einem klärenden Gespräch mit den Betroffenen sollen auf seinen Wunsch Vertreter der Bahn und Rechtsanwälte nicht mit am Tisch sitzen. Weiterhin rechtfertigte die Bahn ihre Strategie gegenüber dem Volksblatt. In den Gesprächen mit den betroffenen Gemeinden sollte nach einem Ausschlussverfahren die beste Korridorführung gefunden werden.

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