Stand: 30. Oktober

Weitere Verschärfungen im Landkreis Rosenheim: Neue Regeln in Kindergärten - neue Kontaktbeschränkungen

Besonders zu beachten ist, dass nur – aufgrund der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 – der Teilnehmerkreis bei privaten Feierlichkeiten wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder maximal fünf Personen beschränkt ist.
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Besonders zu beachten ist, dass nur – aufgrund der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 – der Teilnehmerkreis bei privaten Feierlichkeiten wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder maximal fünf Personen beschränkt ist.

Landkreis Rosenheim - Nachdem im Landkreis Rosenheim der Signalwert der 7-Tage-Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner deutlich überschritten wurde, reagiert das Landratsamt Rosenheim mit einer Allgemeinverfügung. Diese Regeln gelten ab jetzt:

Update, 30. Oktober

Der Landkreis Rosenheim hat am 30. Oktober eine neue Allgemeinverfügung erlassen, welche ab Samstag, 31. Oktober in Kraft tritt. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Der Besuch von Patienten und Bewohnern in Krankenhäusern sowie Alten- oder Pflegeeinrichtungen wird auf täglich eine Person beschränkt. Ausgenommen davon ist der Besuch von minderjährigen Patienten, bei welchen beide Elternteile zum Besuch zugelassen sind
  • Für das Personal in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung gilt eine Maskenpflicht (ab 9. November)
  • In Kindertagesstätten müssen feste Gruppen gebildet werden - eine Durchmischung der Gruppen ist nicht mehr möglich (ab 9. November)
  • Betreuungspersonal in Kindergärten muss den jeweiligen Gruppen fest zugeordnet werden (ab 9. November)

Diese Regelungen und Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich 29. November.

Update, 20. Oktober

Der Landkreis hat am Dienstagnachmittag, 20. Oktober, eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Sie ist im Amtsblatt veröffentlicht und kann damit um 0 Uhr in Kraft treten. Die wichtigsten Punkte und Änderungen im Überblick:

  • In den Kindergärten, Kindertagesbetreuungseinrichtungen, Heilpädagogischen Tagesstätten und vergleichbaren Einrichtungen im Landkreis Rosenheim gelten ab Mittwoch, den 21. Oktober coronabedingte Einschränkungen, die das Personal und die Gruppenbildung betreffen.
  • In den oben genannten Einrichtungen gilt dann Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans. Das bedeutet, im Unterschied zu Stufe 1, dass das Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss. Zudem dürfen Einrichtungen keine offenen oder teiloffenen Konzepte mehr umsetzen. Stattdessen müssen feste Gruppen gebildet werden, damit im Falle eines Ausbruchsgeschehens die Nachverfolgbarkeit erleichtert wird. Die Kinder müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und auch Abstandsregeln nicht einhalten.
  • Weiterhin gültig ist im Landkreis Rosenheim eine Besuchsregelung für Patienten und Bewohner in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Sie dürfen pro Tag nur von einer Person besucht werden. Die einzig geltende Ausnahme betrifft Minderjährige. Sie dürfen von ihren Eltern gemeinsam besucht werden.
  • Zu beachten ist, dass nur – aufgrund der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 – der Teilnehmerkreis bei privaten Feierlichkeiten wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder maximal fünf Personen beschränkt ist.
  • Diese neue Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 1. November. Die am vergangenen Freitag veröffentlichte Allgemeinverfügung wird um Mitternacht aufgehoben, da deren Inhalt überwiegend durch die Änderungsverordnung zur 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt wird.

Update, 16. Oktober

Mit einer weiteren Allgemeinverfügung reagiert der Landkreis Rosenheim auf die Überschreitung der Anzahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, den 17. Oktober um 0 Uhr in Kraft.

  • Im öffentlichen Raum sowie in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken dürfen sich Angehörige eines Hausstandes sowie eines weiteren Hausstandes oder Gruppen von maximal fünf Personen treffen.
  • Für anlassbezogene Veranstaltungen und nicht öffentliche Veranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Vereins- und Parteisitzungen wird die Höchstzahl an zulässigen Teilnehmern auf maximal 25 Personen in geschlossenen Räumen beschränkt. Bei Veranstaltungen dieser Art, die vollständig im Freien stattfinden, liegt die Höchstzahl bei 50 Personen.
  • In Gaststätten dürfen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr keine Speisen und Getränke zum Verzehr vor Ort abgegeben werden.
  • Patienten und Bewohner in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen pro Tag nur von einer Person besucht werden. Einzige Ausnahme, bei Minderjährigen dürfen die Eltern ihr Kind gemeinsam besuchen.

Die Allgemeinverfügung gilt zunächst vom 17. bis zum 25. Oktober. Weitere und detailliertere Informationen bezüglich der gültigen Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Update, 12. Oktober - Landkreis Rosenheim erlässt Allgemeinverfügung

Nun reagiert auch der Landkreis Rosenheim auf die steigenden Corona-Infektionszahlen. Ab Dienstag gelten neue Vorgaben - es wurde eine Allgemeinverfügung erlassen: Das Landratsamt beschränkt die Teilnehmerzahl für bestimmte Veranstaltungen und nicht öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen auf 50.

Die in der Allgemeinverfügung beschriebenen Vorgaben gelten zunächst bis 25. Oktober. Die Höchstzahl von maximal 50 Teilnehmern gilt für Veranstaltungen und nicht öffentliche Versammlungen, die in angemieteten oder öffentlichen Räumen stattfinden und die üblicherweise nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis, bzw. nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden.

Dies sind beispielsweise Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Vereins- und Parteisitzungen sowie andere private Zusammenkünfte oder Feierlichkeiten.

Sollten die Zusammenkünfte und Feierlichkeiten aller Art in privaten, geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, empfiehlt das Landratsamt Rosenheim den Veranstaltern dringend eine Beschränkung auf maximal 25 Teilnehmer. Wenn allerdings die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, ist der Teilnehmerkreis abhängig von den örtlichen Gegebenheiten eigenverantwortlich weiter zu begrenzen.

Für Veranstaltungen, die im Freien stattfinden, rät die Behörde dringend, eigenverantwortlich nicht mehr als 100 Teilnehmer zuzulassen.

Diese Einschränkungen gelten nicht für Tagungen, Messen und Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind, sowie für kulturelle Veranstaltungen. Für sie gelten weiterhin die Vorschriften der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Demnach beträgt die Anzahl der möglichen Teilnehmer in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen erhöht sich die Anzahl der möglichen Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf höchstens 200 und unter freiem Himmel auf höchstens 400.

Erstmeldung vom 9. Oktober:

Nachdem die Stadt Rosenheim aufgrund der steigenden Infektionszahlen und aufgrund eines „Superspreader“-Ereignisses eine Allgemeinverfügung erlassen hat, spricht nun auch das Landratsamt für den Landkreis Rosenheim Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger aus.

So rät der Landkreis, den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum auf Gruppen von bis zu fünf Personen zu beschränken. Auch im privaten Bereich sollte die Anzahl von fünf Personen nicht überschritten werden. Wenn sich Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushalts treffen, können es demnach auch mehr als fünf Personen sein.

Weiter heißt es, dass bei Veranstaltungen die maximale Zahl von anwesenden Personen in geschlossenen Räumen auf 25 und unter freiem Himmel auf 50 beschränkt werden sollte. Das Landratsamt hofft, dass durch diese Empfehlungen und vor allem durch die ergriffenen Hygienemaßnahmen ein weiterer Anstieg der Neuinfektionen verhindert werden kann.

Insbesondere schwere Verläufe müssen vermieden werden“, so das Landratsamt. Entscheidend sei, dass es zu keiner Überlastung der Krankenhäuser und speziell dort der Intensivstationen komme. Das Staatliche Gesundheitsamt rät deshalb auch Risikopatienten zur Grippeschutzimpfung. Hierdurch könnte verhindert werden, dass mehr Personen wegen der Influenzagrippe stationär behandelt werden müssen.

Seit dem letzten Wochenbericht der Stadt Rosenheim (vom 1. Oktober 24 Uhr) wurden dem Gesundheitsamt 115 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert am Freitag (Stand: 9. Oktober 14.45 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 66,09 und für den Landkreis bei 27,93.

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