Angebote der Malteser stark nachgefragt

„Wir lassen niemanden im Stich“ - Malteser unterstützen ältere Menschen auch in diesen Zeiten

Danknotiz einer Hausnotrufkundin der Malteser
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Eine Hausnotrufkundin aus dem Landkreis Rosenheim legte der Mitarbeiterin, die zur Wartung des Geräts kam, eine kleine Danknotiz vor die Tür.

Landkreis Rosenheim - Wegen Corona sind viele hilfebedürftige Menschen im Alter aktuell noch mehr als sonst auf zuverlässige Unterstützung angewiesen. Der Malteser Hilfsdienst lässt ältere Menschen auch in diesen Zeiten nicht alleine.

Die Meldung im Wortlaut

Corona ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft – in besonderer Weise aber für hilfebedürftige Menschen im Alter, die in der Regel automatisch zur Gruppe der Risikopatienten gehören. „Aktuell sind viele ältere Menschen noch mehr als sonst auf zuverlässige Unterstützung angewiesen“, stellt Markus Schwaiger, Leiter Soziale Dienste in der Malteser Kreisgeschäftsstelle Rosenheim-Miesbach, fest. „Ganz im Sinne unseres Leitspruchs ‚Hilfe den Bedürftigen‘ stehen wir ihnen im Alltag weiterhin zur Seite.“

Hilfe auf Knopfdruck

Wenn Kontakte zu Angehörigen und Nachbarn in der Pandemie eingeschränkt werden sollen, kommt gerade dem Hausnotrufdienst eine besondere Bedeutung zu, weiß Schwaiger. Vor allem besorgte Angehörige haben seit dem Frühjahr vermehrt dafür gesorgt, dass Eltern oder ältere Verwandte sich mit einem Hausnotrufgerät für den Notfall absichern. So können die Senioren rund um die Uhr auf Knopfdruck Hilfe anfordern.

Hausnotrufkunden können darauf vertrauen, dass die Malteser Servicezentrale rund um die Uhr die nötige Hilfe schickt und alle Einsätze von Malteser Mitarbeiter nach einem umfassenden Hygienekonzept erfolgen.

Wenn die Hausnotrufteilnehmer einen Schlüssel bei den Maltesern hinterlegt haben, kommt bei Notfällen, die keinen Rettungsdienst erfordern, ein Malteser Mitarbeiter unter Beachtung aller erforderlicher Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu Hilfe.

„Einige Hausnotrufkunden, die bisher nur Angehörige oder Nachbarn als Kontaktpersonen benannt hatten, haben sich in den vergangenen Monaten für die sogenannte ‚Komplettsicherheit‘ entschieden und einen Schlüssel hinterlegt“, erklärt Schwaiger. Auf diese Weise muss sich niemand Sorgen machen, dass die helfenden Angehörigen oder Nachbarn selbst zur Ansteckungsgefahr für die Risikopatienten werden könnten.

Malteser „lassen niemanden im Stich“

Mit einem umfassenden Hygienekonzept können die Malteser ihre Fahrgäste auch während der Pandemie zu notwendigen Arzt- oder Therapieterminen befördern.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gelten bei den Maltesern ebenso für den Individualfahrdienst, der es hilfebedürftigen Menschen auch während Pandemie und Lockdown ermöglicht, notwendige Arzt- oder Therapietermine wahrzunehmen. Auch hauswirtschaftliche Versorgung ist unter besonderen Hygienemaßnahmen weiterhin möglich.

Wer die Dienste der Malteser nutzt, kann sich darauf verlassen, dass alle Mitarbeiter extra geschult sind und einem umfassenden Hygienekonzept zum Schutz von Kunden und Kollegen folgen. Bereits im Frühjahr wurde auch intern eine besondere Struktur aufgebaut, um sicherzustellen, dass die wichtigen Dienste zur Versorgung von Menschen im Notfall und im Alltag in jedem Fall aufrechterhalten werden können. „Wir lassen niemanden im Stich“, erklärt Schwaiger. „Dafür sind uns die Menschen sehr dankbar und sagen uns das auch immer wieder, besonders unseren Mitarbeitern vor Ort und am Telefon.“

Wer Hilfe für sich selbst oder für Angehörige benötigt, erhält Informationen unter Telefon 08031 – 80 95 70 oder im Internet unter www.malteser-rosenheim.de. Die Dienste der Malteser können in der Regel sehr flexibel oder auch nur vorübergehend in Anspruch genommen werden.

Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst, Kreisgeschäftsstelle Rosenheim-Miesbach

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