Schutz vor der Geflügelpest

Stallpflicht für Geflügel wird aufgehoben

Ein Huhn läuft nahe eines Bauernhofes auf einer Wiese bei Dietringen (Bayern).
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Das Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln in Bayern ist in den letzten Wochen rückläufig. (Symbolbild)

Landkreis Rosenheim - Die präventive Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest wird für Tierhalter in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgehoben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Die präventive Stallpflicht zum Schutz vor der Geflügelpest wird für Tierhalter in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgehoben. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis haben heute eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Sie treten ab 1. Mai in Kraft.

Seit etwa zwei Wochen ist in ganz Bayern kein Fall von Geflügelpest mehr nachgewiesen worden. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit begründet die verringerte Infektionsgefahr für Wild- und Hausgeflügel damit, dass die Hauptphase des Frühjahrsvogelzugs durchschritten sowie die Außentemperaturen ebenso wie die Sonneneinstrahlung zunehmen, wodurch es zu einer schnellen Inaktivierung des Erregers kommt.

Trotzdem rät das Amt zur Vorsicht. Grundsätzlich muss nach wie vor mit dem Vorkommen der Aviären Influenza bei Wildvögeln gerechnet werden. Daher sind zum Schutz der Haus- und Nutzgeflügelbestände die gesetzlich vorgeschriebenen Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen durch die Tierhalter stets zu beachten und strikt einzuhalten. Der direkte Kontakt zu Wildvögeln, vor allem von Wasservögeln ist zu verhindern.

Mitte März hatten Stadt und Landkreis die Aufstallung angeordnet. Betroffen waren im Landkreis rund 420 und in der Stadt knapp 25 Geflügelhalter.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim/Stadt Rosenheim

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