Auf dem Neujahrsempfang der Bayernpartei

Weber zur Asylpolitik: "Hundert-tausendfacher Rechtsbruch!"

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von links: Florian Weber, Hubert Dorn, Sepp Lausch, Bernhard Neumann, Christian Fahrenschon, Helmut Freund jun.

Landkreis - Flüchtlingskrise und Parkgebühren waren Schwerpunktthemen beim Neujahrsempfang der Bayernpartei - Kreisverbände Rosenheim- Stadt und Rosenheim- Land.

Mit rund hundert Besuchern ausgezeichnet besucht war der Neujahrsempfang der Bayernpartei- Kreisverbände Rosenheim- Stadt und Rosenheim- Land. Die beiden Vorsitzenden Sepp Lausch und Bernhard Neumann konnten neben Florian Weber, Parteichef Hubert Dorn, Bezirksrat und Helmut Freund jun., Landesvorsitzender des Jungbayernbundes auch als Hauptredner den Rosenheimer Schausteller und Festwirt Christian Fahrenschon begrüßen. Kreisrat Sepp Lausch blickte auf die sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion gegen Parkgebühren auf der Loretowiese zurück, bei der die Bayernpartei über 5000 Unterschriften der OB Bauer übergeben konnte und berichtete von fünf Versammlungen zur Flüchtlingsproblematik, die die BP im Landkreis abgehalten hat. 

Parteichef und Bezirksrat Florian Weber griff das Flüchtlingsthema auf und betontedass die Bundesregierung weiterhin hunderttausendfachen Rechtsbruch begehe, wenn sich nicht registrierte Menschen im Lande aufhielten. Die Ereignisse von Köln seien dann das Ergebnis. Ins selbe Horn stieß auch Bezirksrat Hubert Dorn, der auch betonte das auch die CSU nur heiße Luft produziere und eben in Berlin trotz markiger Worte nichts bewege. 

Hauptredner Christian Fahrenschon berichtete von seiner großen Familientradition im Schaustellergewerber und beschrieb die obskuren Vorgänge um die Vergabe von Karusellplätzen beim Wirtschaftlichen Verband (WV). Seit er offen seine Meinung zu einer geplanten Satzungsänderung beim WV äußerte, was zum sofortigen Rücktritt der Vorstandschaft führte, werde er spürbar benachteiligt, so der erfolgreiche Unternehmer. So werde lieber ein baugleiches Karussell aus Frankfurt auf der Wies´n zugelassen, nur um einen einheimischen Schausteller eins auszuwischen. Fahrenschon vermutete auch hier, wie in vielen Bereichen der Stadt Rosenheim, einen Filz aus Parteiengeklüngel und Spezlwirtschaft. 

Kreisrat Sepp Lausch bedankte sich zum Schluss bei allen Rednern und lud zur Faschingsgaudi mit „Witzverzain“ am 24.1 zum Bräu nach Tattenhausen ein. Er zeigte sich angesichts des guten Besuchs und der steigenden Mitgliederzahlen optimistisch auch in der Stadt Rosenheim wieder als alte/neue politische Kraft aufzutreten.

Pressemitteilung Bayernpartei- Kreisverbände Rosenheim

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