Zahlen aus dem Landkreis Rosenheim

So viele Corona-Fälle und Genesene gibt es in den Gemeinden

Landkreis Rosenheim - Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 2. Juli 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Die Meldungen im Wortlaut:

Aktuelle Empfehlungen: 

„Ich appelliere eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin verantwortungsvoll an die AHA-Regeln, das sind das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern, die Hygienemaßnahmen mit Husten- und Niesregeln sowie regelmäßigem Händewaschen und die Verwendung von Alltagsmasken, einzuhalten zum Schutz unserer Gesundheit.“, sagt Dr. Wolfgang Hierl, der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim. 

„Ich lege Ihnen darüber hinaus ans Herz, die Corona Warn-App auf Ihr Handy herunterzuladen und sie zu verwenden. Die App ist ein wichtiger Baustein einer Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Pandemie. Die Corona-Pandemie ist trotz aktuell sinkender Fallzahlen noch lange nicht überstanden. Solange kein Impfstoff verfügbar ist, kann eine neue Infektionswelle nicht ausgeschlossen werden.“ 

Fallzahlenentwicklung: 

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 25. Juni 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 9 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2814 Fälle von COVID- 19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2290, Stadt: 524). Mittlerweile wurde bei mindestens 2432 Personen eine Genesung dokumentiert. 218 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben. Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 147 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 

Vier COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befindet sich kein Patient auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 3. Juli (24 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 9,48, für den Landkreis Rosenheim bei 1,15. 

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde: 

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtung zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

* Bei einer Fallzahl kleiner 5 erfolgt aus Datenschutzgründen keine Auswertung der Genesenen.

Gemeinde

Fälle

Genesene

Albaching

21

21

Amerang

16

14

Aschau

117

90

Babensham

25

22

Bad Aibling

235

207

Bad Endorf

37

32

Bad Feilnbach

159

128

Bernau

99

88

Brannenburg

59

57

Breitbrunn

4

*

Bruckmühl

76

67

Chiemsee

1

*

Edling

61

56

Eggstätt

23

22

Eiselfing

18

17

Feldkirchen-Westerham

66

58

Flintsbach

15

11

Frasdorf

19

19

Griesstätt

25

23

Großkarolinenfeld

54

45

Gstadt

3

*

Halfing

15

15

Höslwang

3

*

Kiefersfelden

77

60

Kolbermoor

186

156

Neubeuern

19

15

Nußdorf

53

51

Oberaudorf

47

39

Pfaffing

28

23

Prien

62

46

Prutting

22

19

Ramerberg

8

8

Raubling

80

70

Riedering

79

63

Rimsting

25

22

Rohrdorf

39

36

Rosenheim

524

456

Rott

23

23

Samerberg

20

16

Schechen

33

28

Schonstett

3

*

Söchtenau

11

9

Soyen

37

36

Stephanskirchen

60

50

Tuntenhausen

39

33

Vogtareuth

15

14

Wasserburg

165

143

Kontaktpersonen: 

Vorübergebend wurde die Aufgabe der Nachverfolgung von Kontaktpersonen von COVID-19- Erkrankten durch die Landkreisgemeinden bzw. die Stadt Rosenheim übernommen. Aufgrund der geringen Fallzahlen hat das Gesundheitsamt zum 01. Juli die Kontaktpersonennachverfolgung wieder selbst übernommen. „Ohne die zuverlässige Zuarbeit der Gemeinden hätte die Kontaktpersonennachverfolgung nicht so schnell wieder zeitnah und vollständig erfolgen können.“, so Hierl. 

Bei der Kontaktpersonennachverfolgung wird umfassend ermittelt, ob ein enger Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko bestanden hat. Diese engen Kontaktpersonen der Erkrankungsfälle werden zeitnah kontaktiert und über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen und die Verpflichtung zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne belehrt. Treten bei den Kontaktpersonen Atemwegssymptome auf, so sind sie verpflichtet, diese umgehend gegenüber dem Gesundheitsamt mitzuteilen. 

In diesem Fall wird eine Testung durchgeführt. Durch Allgemeinverfügungen des bayerischen Gesundheitsministeriums sowie der Stadt und des Landkreises Rosenheim ist automatisch für alle bestätigten Erkrankungsfälle und deren enge Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine mündliche oder schriftliche Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörde ist nicht mehr notwendig.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare