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Weiteres Vorgehen beim Brenner-Nordzulauf

Bahn informiert: gesamter Ostkorridor fällt weg

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Eine Bahnattrappe in Neubeuern soll die Ausmaße des geplanten Brenner-Nordzulaufs darstellen.

Landkreis Rosenheim - Kein Infrastruktur-Projekt wird derzeit so heiß diskutiert, wie der geplante Nordzulauf zum Brenner-Basistunnel. Die Bahn teilt nun das weitere Vorgehen mit.

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- Brenner-Nordzulauf 

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- Brenner-Nordzulauf

Er war mit viel Protest bedacht, der Besuch des Bundesverkehrsminister Dobrindt Anfang März. Die Bürgerinitiative Brennerdialog e.V. und weitere Initiativen gingen am Tag des Besuchs des Bundesverkehrsministers auf die Straße. Ihr Ziel: Die Planungen für den Brenner-Nordzulauf sollen umgehend eingestellt, die Details zu den einzelnen Streckenvarianten öffentlich gemacht und die Gespräche neu gestartet werden.

Brenner-Nordzulauf: Bilder der Demo in Rosenheim

 © Josef Reisner
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Bahn stellt nun weitere Vorgehensweise vor

Nun hat die DB Netz AG ein Schreiben herausgegeben in dem sie über den aktuellen Projektstand und das weitere Vorgehen im Trassenauswahlverfahren informiert. Die wesentlichen Punkte:

  • Das im gemeinsamen Planungsraum erfolgreich etablierte Beteiligungsverfahren wird mit Vertretern der Region fortgesetzt.
  • Das eingeführte Beteiligungsverfahren soll zudem auch in den Gemeinden des erweiterten Planungsraums im Norden des Landkreises Rosenheim angewendet werden
  • Zur Begleitung des Verfahrens wird für den erweiterten Planungsraum ein eigener Moderator ausgeschrieben.
  • Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird in einer eigenen Szenarienstudie mögliche Verkehrsentwicklungen bis ins Jahr 2050 untersuchen.
  • Der gesamte Korridorbereich Ost in Richtung Freilassing/Salzburg (in der Korridorkarte vom Oktober 2016 lila dargestellt) wird in der Neuausrichtung des Beteiligungsverfahrens keine Betrachtung finden.
  • Die ausschließlich in diesem Korridorbereich liegenden Gemeinden Bernau, Aschau und Frasdorf sind daher in der Neuausrichtung des Beteiligungsverfahrens nicht weiter involviert.
  • Im erweiterten Planungsraum konzentrieren sich nun die nächsten Schritte auf die Einrichtung von Gemeindeforen und die Erarbeitung aller erforderlichen Planungsgrundlagen, mit dem Ziel möglichst zeitnah denselben Informationsstand wie im gemeinsamen Planungsraum zu erreichen. Hierzu finden in den kommenden Wochen Gespräche mit den Bürgermeistern statt.

Laut Bahn ist die 7. Sitzungsrunde der Gemeindeforen am 25. und 26. April geplant. Lesen Sie hier das ausführliche Schreiben der Bahn.

Korridorkarte Stand Oktober 2016 (zum Vergrößern auf den Pfeil rechts oben klicken)

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