Unfallstatistik für die Region

Weniger Tote auf Bayerns Straßen im ersten Quartal 2018

Landkreise - Im März 2018 ereigneten sich auf Bayerns Straßen nach den vorläufigen Meldungen der Polizei insgesamt 31.482 Unfälle und somit 2,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik sanken Unfälle mit Personenschaden um 24,2 Prozent, Unfälle mit nur Sachschaden blieben annähernd gleich. Im Zeitraum von Januar bis März 2018 ereigneten sich 91.933 Unfälle und damit 0,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 

Die Zahl der Verunglückten sank im Vergleichszeitraum um 7,3 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank im März 2018 die Zahl der Stra- ßenverkehrsunfälle um 2,8 Prozent. Nach vorläufigen Ergebnissen registrierte die Polizei 31.482 Unfälle (März 2017: 32 401). Bei diesen Unfällen kamen in 2.924 Fällen Personen zu Schaden – gegenüber März 2017 ein Rückgang um 24,2 Prozent. 

Es wurden 28 558 Unfälle mit nur Sachschaden aufgenommen, deren Zahl ist somit im Vergleich zum Vorjahresmonat fast unverändert geblieben. Mit insgesamt 4.034 Verunglückten war im März 2018 ein Rückgang um 20,7 Prozent zu verzeichnen. 

Es ereigneten sich 34 Todesfälle (März 2017: 43), 616 Verkehrsteilnehmer wurden schwer (-28,4 Prozent) und 3.384 leicht verletzt (-19,2 Prozent). Im ersten Quartal des Jahres 2018 ist die Anzahl der Unfälle um 0,2 Prozent auf insgesamt 91.933 leicht gesunken. Mit 12.485 Verunglückten sind 7,3 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen.

Landkreis Rosenheim

Entgegen dem Trend entwickelte sich das Unfallgeschehen im Landkreis Rosenheim: So stiegen die Unfälle mit Personenschaden um zwei Personen im Vergleich zu 2017 (2018:201, 2017:199). Auch waren es im Vergleich zum Vorjahr 17 Verunglückte mehr auf den Rosenheimer Straßen. 

Erfreulich ist dagegen, dass unter den Verunglückten nur ein Todesfall zu beklagen ist, während 2017 zwei Personen ihr Leben lassen mussten. Auch die Unfälle mit Schwerverletzten (2018:44, 2017:40) und Leichtverletzten stiegen (2018:245, 2017:231) im Quartal an.

Landkreis Altötting

Erfreulich zeigen sich dagegen die Zahlen des Quartals für den Landkreis Altötting. Nicht nur gingen die Unfälle mit Personenschaden um zehn Fälle zurück (2018:92, 2017:102), um 18 Personen sank auch die Zahl der Verunglückten. Obgleich sich - wie im Vorjahr - wieder zwei Todesfälle ereigneten, sank die Zahl der Schwer- (2018:18, 2017:31) und Leichtverletzten (2018:109, 2017:114) signifikant. 

Landkreis Mühldorf am Inn

Die Unfälle mit Personenschaden sanken auch im Landkreis Mühldorf (2018:72, 2017:89). Es verunglückten - entgegen dem 1. Quartal 2017 mit 116 Fällen -  lediglich 108 Personen. Dafür musste die Polizei einen Todesfall melden. Die Zahl der Schwerverletzten ging von 21 auf 14 Personen zurück, leicht verletzt wurden 93 Personen. Dies stellt ebenfalls einen Rückgang zum Vorjahr um 2 Fälle dar.

Landkreis Traunstein

Von 174 (2017) auf 150 sank die Zahl der Unfälle mit Personenschaden im Landkreis Traunstein. Auch verminderte sich die Zahl der Verunglückten (2018:220, 2017:225). Die Zahl der Todesfälle blieb mit zwei Personen konstant zum Vorjahr. Dafür sank die Zahl der Schwerverletzten (2018:50, 2017:56) ebenso, wie die der Leichtverletzten (2018:168, 2017:197)

Landkreis Berchtesgadener Land

Weiterhin hat das Berchtesgadener Land keine durch Unfälle getöteten Personen zu beklagen. Auch sank die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um sieben Fälle. 2018 verunglückten 76 Personen. Im Jahr 2017 hatte die Zahl noch bei 88 Fällen gelegen. Schwerverletzte gab es 16 (2017:18) und auch die Zahl der Leichtverletzten sank von 70 Fällen auf 60 Vorkommnisse. 

Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik/Rosa Lechner

Rubriklistenbild: © (Montage) dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Landkreis Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT