Kandidatenvorstellung Landtagswahl 2018: Stimmkreis Rosenheim-Ost

24 Fragen an Helmut Freund (Bayernpartei)

+
Helmut Freund, Direktkandidat der Bayernpartei im Stimmkreis Rosenheim-Ost hat sich den Fragen von rosenheim24.de gestellt.

Rosenheim/Bayern - In Bayern wird am Sonntag, 14. Oktober, ein neuer Landtag gewählt. Im Stimmkreis 127 Rosenheim-Ost bewerben sich zwölf Direktkandidaten für einen Sitz im bayerischen Landesparlament. Wir stellen die Kandidaten einzeln vor. Dieses Mal: Helmut Freund (Bayernpartei)

Homepage/Social Media Kanäle:

Homepage: www.helmutfreund.bayernpartei.de

Facebook: Helmut Freund auf Facebook

Twitter: --

Instagram: --

Die Antworten auf den Fragebogen von rosenheim24.de

1. Name 

Helmut-Josef Freund 

2. Partei

Bayernpartei 

3. Alter

28 Jahre 

4. Wohnort

Frasdorf 

5. Familienstand 

Ledig 

6. Kinder 

Noch keine

7. Wie verlief Ihre politische Karriere? 

2011 Eintritt in die Bayernpartei, vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden zum aktuellen Landesvorsitzenden der Jugendorganisation der Bayernpartei mit über 1.000 jungen Mitgliedern, Zudem bin ich aktuelles Mitglied der Bayernpartei-Landesvorstandschaft.

8. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Josef Baumgartner, ehemaliger Vorsitzender der Bayernpartei, Willy Brandt, ehemaliger Bundeskanzler, John F. Kennedy, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten.

9. Was verbindet Sie mit der Region? Was ist das Besondere bei uns?

Die herzliche Mentalität und die Bodenständigkeit. Als Sohn von Eltern mit beidseitigen Wurzeln in der Landwirtschaft, wurde ich früh zu einem naturverbunden und heimattreuen Bürger erzogen. Die berufliche Karriere habe ich über zehn Jahre in Rosenheim geformt und konnte somit das städtische Leben bestens kennenlernen, bis ich heute als technischer Berater für Brand- und Schallschutz täglich Kunden im oberbayerischen Raum besuche. 

Dies bietet mir die Möglichkeit, auch über den Tellerrand unserer schönen Region hinauszuschauen, deren Schönheit noch besser einschätzen und wertachten zu können. Zudem bin ich privat in vielen Vereinen wie beispielsweise in der Vorstandsschaft des örtlichen Trachtenvereins oder als passives Mitglied in der Feuerwehr engagiert. 

10. Warum sind genau Sie die/der Richtige? 

Ich bin fest in der Region mit der Stadt und dem Landkreis Rosenheim verwurzelt. Durch meine berufliche Tätigkeit und mein Vereinsengagement darf ich viele gesellschaftliche Kontakte pflegen und kenne somit die Interessen und vor allem die Bedürfnisse der Bürger sehr genau. 

Ich möchte aus Überzeugung handeln und weiß „wo der Schuh drückt“, möchte als Bürger aus der Mitte der Gesellschaft Politik gestalten - dieses Bewusstsein fehlt mir zum Beispiel in der etablierten Politik. 

11. Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele? 

Als Kandidat einer Partei mit einem umfassenden Programm in allen Bereichen, fällt es mir nicht leicht entsprechend nur drei Ziele zu selektieren und damit, zumindest für diesen Steckbrief, zu priorisieren. Besonders liegen mir aber folgende Ziele am Herzen:

-Familienorientiertes und umweltbewusstes Bauen: Veraltete Bauordnungen behindern gegenwärtig häufig das Zusammenleben von Familien über mehrere Generationen hinweg. Erweiterungsbauten, die vor Ort zusätzlich Wohnraum schaffen, werden dadurch verhindert. Dies führt zu unnötiger Flächenversieglung und einem erhöhten Bedarf an Pflegekräften. Eine Reform der Bauvorschriften ist dringend notwendig. 

-Wirksamer Bürokratieabbau: Häufig werden wirtschaftliche Entwicklungen durch eine Fülle von Gesetzen und Vorschriften behindert. Gerade kleinere Betriebe sind durch bürokratischen Aufwand überlastet. Ein Ziel wirksamer Wirtschaftspolitik muss deshalb sein, diese Belastungen zu reduzieren. Vereine und Verbände oder ehrenamtliche Institutionen, die dem Schutze der Bürger dienen, wie beispielsweise die örtliche Feuerwehr, sind ebenfalls vom bürokratischen Aufwand zu entlasten. 

-Stärkung des ländlichen Raumes: Ausbau des Glasfasernetzes auf dem Land, damit der örtliche Mittelstand nicht den Anschluss verliert. 

12. Was wollen Sie für die Menschen in der Region erreichen? 

Ich möchte für die Bürger der Region ein Bindeglied zwischen Landes- und Kommunalpolitik bilden. Ich nehme aktuell wahr, dass Kommunalpolitiker der Regierungspartei keinen gemeinsamen Konsens mit deren Kollegen in der Landesregierung finden. Das Interesse der Bürger erreicht somit meist nicht das nötige Gehör beziehungsweise Gewicht. Als Beispiel kann hier der geplante Ausbau der A8 oder der Bau des Brenner- Nordzulaufs genannt werden.

13. Thema Infrastruktur: Wie stehen Sie zu den vorgestellten ersten Grobtrassenentwürfen zum Brenner-Nordzulauf, welche Probleme bleiben bestehen, welche kommen hinzu und welche Lösungen haben Sie? 

Zuerst muss angesprochen werden, dass die Planung dem Bürger aktuell keine konkrete Vorstellung bietet. Unsere beiden Nachbarländer Österreich und Italien sind hier deutlich weiter. Erschreckend und bedauerlich finde ich auch, dass der Bürger und vor allem die unmittelbaren Anlieger vom Prozess der Projektierung regelrecht ausgeschlossen wurden, ein Einbinden der betroffenen Menschen vor Ort, bis dato nicht stattgefunden hat. 

Als Lösungsansatz sehe ich nur eine Umsetzung, aufgrund der Beengtheit im Inntal und zum bestmöglichen Schutz der Lebensqualität der ansässigen Bürger, mit einem Tunnel bis zur Landeshauptstadt München. Diese Forderung mag vielleicht aufgrund der finanziellen Herausforderung schwer vorstellbar sein, betrachtet man aber die unzähligen Transaktionen bayerischer Steuergelder für deutsche Großobjekte, wie beispielsweise dem Berliner Flughafen (BER) und der damit verbunden Verschwendung bayerischer Mittel, ist diese Lösung wieder durchaus vorstellbar und sinnvoll.

14. Thema Verkehr: Ist der sechsspurige Ausbau der A8 dringend erforderlich, welche Alternativen sehen Sie? 

Ich habe mich auf Ihrem Portal bereits 2012 ausdrücklich geäußert und zu diesem Standpunkt stehe ich bis heute: Der Ausbau und die Erneuerung der A8 ist dringend erforderlich und sicher von keiner politischen Seite von der Hand zu weisen. Ich stehe jedoch entgegen der aktuellen Regierungspartei CSU fest zu einer Lösung bestehend aus einem maßvollen Ausbau der A8 mit lediglich vier Fahrspuren, also dem Neubau der vier Bestandsspuren, und die unumgängliche Erweiterung um einen Standstreifen je Fahrtrichtung. 

Die Standstreifen könnten bei hohem Verkehrsaufkommen in den Spitzen für den fließenden Verkehr freigegeben werden. Bei allen wirtschaftlich positiven Aspekten eines solchen Projekts müssen Interessen von Bürgern und Natur in gesunder Relation stehen. In Anbetracht dessen, dass die aktuellen Planungen auf Grund der Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Ausbaus und dem damit entstanden Veto des Bundesrechnungshofes aktuell bis zum Ende des Jahres auf Eis liegen, der Realisierung der Erneuerung gar das Scheitern droht, sehen ich mich einmal mehr in der Forderung Variante 4+2 bestärkt.

Die benötigten Grundstücke für den zusätzlichen Standstreifen sind bereits im Besitz des Bundes. Der zusätzliche Grundstückserwerb für einen weiteren Streifen je Seite für die 6+2 Lösung würde dagegen einen sehr langwierigen Prozess auf Grund des zusätzlich nötigen Grundstückerwerbs bedeuten. 

Leider wird auch in den Planungen der A8 der Bürger, zumindest durch Informationsfluss, nur wenig eingebunden. Ich fordere für die Gemeinden aus meinem Stimmkreis Frasdorf und Rohrdorf die direkt von einem Ausbau als Anliegergemeinden betroffen sein werden, zudem eine Lösung mit einem Grüntunnel. Als positives Beispiel kann hier unser Nachbarland Österreich genannt werden, in dem bereits sehr viele Grüntunnel für mehr Lebensqualität an der Autobahn sorgen. 

15. Thema Wohnen: Wie kann gerade in der Region bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? 

Die Unterstützung gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften ist unabdingbar. Zudem muss auf lange Sicht eine Förderung strukturschwacher Regionen geschaffen werden, eine entsprechende Perspektive geboten werden. Wenn Ministerpräsident Söder vom High-Tech-Land-Bayern spricht, mag das mit Sicherheit die Metropolregion München beschreiben, flächendeckend sehe ich diesen Standard hinsichtlich schlechter Infrastruktur, und Rückstand im Bereich der Digitalisierung noch nicht. 

Auch die geplante zusätzliche Startbahn am Münchner Flughafen wird für mich in diesem Bezug ein Thema: Die Situation am Wohnungsmarkt in unserer Region, im Hinblick auf die große Strahlkraft des Wirtschaftsraumes München, wird sich auch nach der Realisierung der dritten Startbahn noch einmal verschärfen. Einen Lösungsansatz und damit Entspannung würde für mich die Förderung der Flughäfen Memmingen in Schwaben oder Nürnberg in Mittelfranken bieten.

16. Thema Ökologie: Auf welche Weise kann dem Flächenfraß in Bayern entgegenwirkt werden? 

Wie bereits angesprochen, sehe ich es für zwingend notwendig bestehende Bauordnungen zu reformieren. Im privaten Bereich dürfen Um- und Ausbauten beispielsweise auf Grund geringer Überhöhe nicht scheitern. Im gewerblichen Bereich sehe ich nur eine Reformierung der kommunalen Einnahmequellen als Lösung. 

Kommunen werden heute dazu getrieben weitere Flächen als Gewerbegebiete auszuweisen um zusätzliche Gewerbesteuer generieren zu könne. Würde man in diesem Bereich die Steuereinnahmen neu strukturieren, im Bereich Einkommens- und Mehrwertsteuer den Kommunen einen größeren Anteil zugestehen, könnte den Städten und Gemeinden vom Druck, weitere Gewerbegebiete auszuweisen, entlastet werden. 

17. Thema Landwirtschaft: Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dem Umweltschutz, Tourismus und der Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe? 

In der Landwirtschaftspolitik wurden in den letzten Jahrzehnten enorme Fehler gemacht. Wenn in den vergangenen 15 Jahren bis zu 80 Prozent der bäuerlichen Betriebe die Tierhaltung aufgeben mussten, während gleichzeitig bis zu 50 Prozent mehr Fleisch produziert wurde ist das mehr als bezeichnend. 

Unsere Regierung definiert mittelständische Landwirtschaft mittlerweile mit regelrechten Industriebetrieben. Vor allem Höfe mit weniger als 50 Kühen mussten ihre Tätigkeit aufgeben. Unsere Landwirtschaft hat unsere Region nach dem 2. Weltkrieg bis heute außerordentlich geprägt und auch der Tourismus wurde gerade durch die Landwirtschaft durch viele Ideen wieder angekurbelt und beflügelt. Die aktuelle Entwicklung und das Bauernhof-Sterben gleicht allerdings einer regelrechten „Hexenjagd“. 

Landwirte werden zur Massenproduktion gezwungen, Tierhaltung funktioniert oft nur noch im großen Stil und das leidtragende Vieh muss deshalb vor der Schlachtung viele Strapazen durch unnötige lange Transporte auf sich nehmen. Ich fordere hier nicht nur eine Förderung, sondern ein generelles Umdenken wieder zurück zur ländlichen dezentralen Landwirtschaft die dann auch den Spagat zum Umweltschutz schafft. Der regionale Bauernstand war und ist nämlich maßgeblich am Schutz und an der Schönheit unserer bayerischen Landschaft beteiligt. 

18. Thema Soziales: Die bayerischen Vereine stehen aufgrund der starken Regulierungen aktuell vor großen Hürden. Wie wollen Sie das Vereinsleben auch in Zukunft fördern? 

Auch hierzu habe ich mich bereits mehrfach geäußert und meinem Unmut kundgetan. Als Vereinsmensch nehme auch ich die Steine, die den ehrenamtlich organisierten Vereinen sinnbildlich in den Weg geworfen werden, natürlich unmittelbar wahr. Bayerische Gesetze und Auflagen im Zuständigkeitsbereich des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, wurden in Bezug auf Brandschutz und Sicherheit massiv verschärft, eine Maßnahme die zwar im Grundgedanken durchaus positiv scheint, den Vereinen und Organisationen ihr Handeln, ausschließlich auf Grund einer Verlagerung von Verantwortungen, nicht mehr möglich macht! 

Von Heimat, Tradition und Brauchtum ist auch in der aktuellen Regierungserklärung zu lesen, Eigenheiten die unser schönes Land Bayern prägen und im positiven Sinne nach Außen präsentieren. Diese gilt es aber auch zu schützen und zu fördern und entsprechende Verantwortung für Sicherheitsmaßnahmen zu achten und mit Engagement zu gewährleisten. Entscheidungsgewalt wurde den Menschen vor Ort aber durch die neue Gesetzgebung genommen: Hohe Auflagen erschweren die Organisation von Festlichkeiten wie Parties, Vereinsjubiläen und Traditionsveranstaltungen, fehlende Kompetenzen der Kommunen führen zu sinnlosen Diskussionen und Konfrontationen zwischen der Politik vor Ort und dem Antrieb deren Gesellschaft, den Vereinsvorständen. Diese sollen und müssen dann gegenüber Versicherungsgesellschaften als alleinige Privatperson die Verantwortung der Festlichkeit übernehmen. 

Ein Grund dafür, warum Vereine und Verbände aktuell auf der Suche nach Vorständen und Verantwortlichen auf der Strecke bleiben. Der Staat lebt von der Mentalität und Tradition unserer schönen Heimat Bayern, gleichermaßen fordert diese als Kehrseite der Medaille einen entsprechenden Grad an Verantwortung ein. Ich fordere unsere Regierung auf, dieser nachzukommen und die Eigenheiten unserer Heimat ebenso zu fördern und nicht zu unterbinden, wie diese Gesetzesänderung es mit sich brachte. 

Ich fordere das entsprechende Maß an Sicherheit, stehe aber gleichermaßen zu der bayerischen Tradition und deren Kulturschätze. Sicherheit und Tradition darf nicht gegeneinander ausgespielt werden. Unterstützung von der Regierungsseite gegenüber den ehrenamtlichen Institutionen ist überfällig. 

19. Thema Migration: Wie stehen Sie zu der Asylpolitik von Markus Söder, wie kann zum Beispiel die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber gelöst werden? 

Grundsätzlich ein Thema, das es in erster Linie auf Bundesebene zu lösen gilt. Ich möchte besonders betonen, dass ich klar zum Asylrecht stehe, stelle aber auch gleichermaßen klar, dass geltende Gesetze geachtet und durchgesetzt werden müssen. Bei der Asylpolitik von Markus Söder fehlt mir die Objektivität, die nötige Differenzierung. Anerkannte Asylbewerber sollten nicht infolge einer Wahlkampfstrategie diffamiert werden und müssen den Schutz der Gesellschaft erhalten, sowie ihn auch bayerische vertriebene Bürger vor nicht ganz 80 Jahren schätzen durften. 

Gleichermaßen müssten unrechtmäßige Zuwanderer oder straftätige Asylbewerber nachdem sie ihr Aufenthaltsrecht verwirkt haben konsequent abgeschoben werden. Auch in diesem Bereich handelt die Regierung unter Söder sehr defensiv. Wichtig ist: Geltendes Recht muss durchgesetzt werden – sowohl das Asylrecht, als auch das Verkehrsrecht. Zudem muss auch der Schutz und die Hilfe für bayerische Bürger analog hierzu gewährleistet sein.

20. Thema Arbeit: Ist das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg? Wie sähe die Alternative aus? 

Ich stehe hier prinzipiell klar zu einem leistungsbezogenem Einkommen um die entsprechende Motivation einer Beschäftigung nachzugehen zu gewährleisten. Auch der wirtschaftliche Erfolg kann aus meiner Sicht nur in dieser Form aufrecht gehalten werden. 

Problematisch erachte ich allerdings die zu viel geringe Entlohnung in den sozialen Bereichen wie in der Pflege oder der Pädagogik. Dieses Thema wird aus meiner Sicht von der Bundesregierung viel zu stiefmütterlich behandelt.

21. Thema Bildung: Wie wollen Sie die Bildungslandschaft im Freistaat stärken? 

Ein großer Schritt wäre hier bereits den hohen bayerischen Bildungsstandard zu schützen. In Folge der Koalitionsverhandlungen zur Bildung der Bundesregierung hat die CSU der Aufgabe des Kooperationsverbots und somit dem Ende einer weiteren Kulturhoheit der Bundesländer, dem Bildungsföderalismus, zugestimmt. 

Die neue bayerische Regierung muss hier konsequent gegen die Abschaffung des Kooperationsverbots und der damit verbundenen Grundgesetzänderung stimmen. Klar ist: Eine weitere Regierungsperiode der CSU schwächt den bayerischen Bildungsstandard, für Bildungsföderalismus steht nur die Bayernpartei.

22. Thema Familie: Wie stehen Sie zu dem bayerischen Familiengeld; an welchen Stellen muss nachgebessert werden? 

Grundsätzlich eine gute Idee, wichtig wird aber auch sein, dass diese Leistung nicht bereits gestatteten Sozialleistungen angerechnet wird. Besonders junge und sozialschwache Familien sollten von dieser Leistung profitieren. Sofern zugestandene Leistungen verrechnet werden, würde der Mehrwert für diese Familien verloren gehen. 

23. Thema Versorgung: Was halten Sie vom Landespflegegeld? 

Eine gute Einrichtung, der Wille zur Hilfe geht mir in diesem Bereich aber nicht weit genug. 

24. Brauchen wir einen Regierungswechsel im Landtag? 

Unbedingt, ich sehe hier allerdings aktuell nur die Bayernpartei als echte Alternative. Die Interessen und Bedürfnisse der bayerischen Bürger müssen wieder priorisiert behandelt werden. Politik braucht es so nahe wie möglich am Bürger. 

Entscheidungen müssen möglichst dezentral getroffen werden. Eine Politik, die an Berlin und dann an Brüssel berichten muss, führt zu einer sehr langwierigen Beschlussfassung und schert regional unterschiedliche Bedürfnisse über einen Kamm. Die Bayernpartei steht zu einem unabhängigen Bayern in einem Europa der Regionen.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Zurück zur Übersicht: Landkreis Rosenheim

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser