BAD AIBLING, BAD ENDORF UND FLINTSBACH UNTERVERSORGT

Rettungsdienste können Zwölf-Minuten-Frist weiterhin nicht einhalten

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Landkreis - Trotz Nachbesserungen ist die rettungsdienstliche Versorgung in Teilen des Landkreises Rosenheim nicht optimal. Das Problem soll schnellstmöglich behoben werden.

Bereits im Oktober wurden in der Versammlung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim die Probleme der Alarmierungen angesprochen. Diese sind unter anderem die Einhaltung der 12-Minuten-Frist. In den Versorgungsbereichen Bad Aibling, Bad Endorf und Flintsbach bestehe Handlungsbedarf. Die gesetzlichen Vorgaben - in mindestens 80 Prozent aller Notfälle müssen die eingesetzten Retter spätestens nach 12 Minuten am Ereignisort eingetroffen sein - konnten nicht eingehalten werden. Die Ursachen werden in steigenden Einsatzzahlen vermutet.

Der aktuelle Stand:

Auf Nachfrage unserer Redaktion teilte der Zweckverband mit, dass es in diesen drei Bereichen leider immer noch nicht gelingt, die gesetzliche Vorgabe einzuhalten. Man habe die Entwicklung seit Oktober weiter beobachtet und es ist bisher knapp nicht möglich, in mindestens 80 Prozent der Notfälle die Frist von 12 Minuten einzuhalten. 

Dieses Problem will der Zweckverband schnellstmöglich beheben. Aus diesem Grund sind für das erste Quartal dieses Jahres Termine geplant, mit dem Institut für Notfallmedizin in München sowie den Krankenkassen. Dabei soll der zusätzliche Bedarf in den jeweiligen Bereichen ermittelt werden und die Finanzierung durch die Krankenkassen abgeklärt werden.

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