Vier neue Formate entwickelt

147.000 Euro für den Ausbau digitaler Lehrangebote der Virtuellen Hochschule Bayern

München/Rosenheim - Insgesamt rund 147.000 Euro erhalten die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Katholische Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt und die Technische Hochschule (TH) Rosenheim in der zweiten Förderrunde 2020 der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) für die Einrichtung von vier neuen digitalen Lernangeboten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das bayernweite Fördervolumen beträgt in der aktuellen Förderrunde 2020-II über 1,14 Millionen Euro für insgesamt 27 neue digitale Kurse. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Die LMU, die KU Eichstätt-Ingolstadt und die TH Rosenheim sind drei von bayernweit derzeit 31 Hochschulen, die unter dem Dach der vhb bei der digitalen Hochschullehre kooperieren. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Die Virtuelle Hochschule Bayern ist ein Aushängeschild digitaler Lehre. Auch die LMU, die KU Eichstätt-Ingolstadt und die TH Rosenheim leisten für dieses Netzwerk sehr gewinnbringende Arbeit. Für Studentinnen und Studenten, Dozentinnen und Dozenten sowie jede und jeden Interessierten sind die Kurse der vhb eine echte Bereicherung. Sie machen digitales, flexibles und individuelles Lernen möglich. Die Angebote sind ein Beispiel dafür, wie Lehre heute gestaltet werden kann. Dabei stellen wir selbstverständlich hohe Ansprüche an die Qualität. Mit dieser Plattform machen unsere Hochschulen vor, wie digitale Lehre erfolgreich gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Daraus ergibt sich ein hoher Mehrwert, von dem alle Beteiligten profitieren können.“

Die vhb bietet unterschiedliche digitale Selbstlernformate für verschiedene Zielgruppen an. Die aktuelle Förderung bezieht sich auf sog. „CLASSIC vhb-Kurse“, die sich an Studentinnen und Studenten richten, sowie auf „OPEN vhb-Kurse“, die von jeder und jedem Interessierten genutzt werden können und zugleich in die Hochschullehre integriert werden können, wenn Lehrende die Betreuung ihrer Studentinnen und Studenten übernehmen und Prüfungen anbieten. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Anträgen zu den halbjährlich ausgeschriebenen Förderrunden für CLASSIC vhb-Kurse und OPEN vhb-Kurse ist der 30. April 2021.

Eine dritte Säule des Selbstlernangebots der vhb besteht in sog. SMART vhb-Lerneinheiten, die auf den Einsatz in Blended Learning-Formaten ausgerichtet sind. Über die Förderung dieser digitalen Lerneinheiten wird einmal jährlich entschieden, Hochschulen können Anträge noch bis 15. Mai 2021 einreichen.

Virtuelle Lehre seit über 20 Jahren

Die vhb wurde im Jahr 2000 gegründet. Ihr Markenkern ist die hochschulübergreifende Kooperation ihrer derzeit 31 Trägerhochschulen – zu diesen zählen zwölf Universitäten und 19 Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Als Verbundinstitut mit ihren drei Formaten CLASSIC vhb, OPEN vhb und SMART vhb setzt die vhb wichtige Impulse für die Vernetzung von Hochschulen, Lehrenden und Studentinnen und Studenten in Bayern. Grundlegend ist dabei der Gedanke des Teilens von Hochschullehre. Die vhb entwickelt ihre Angebote und Organisationsstrukturen kontinuierlich weiter. Bedarfsorientierung, Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung werden dabei großgeschrieben. Die durch den Freistaat bereitgestellten Mittel werden in kompetitiven Förderrunden an Antragstellende der Trägerhochschulen vergeben.

Pressemeldung des StMWK

Rubriklistenbild: © picture alliance / Rolf Vennenbe

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