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Josef Rohrmoser neuer Vorsitzender 

Bezirksdelegiertenversammlung mit Neuwahlen der Jungen Union Oberbayern

Bezirksdelegiertenversammlung JU Oberbayern
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(v.l.n.r.): Daniela Ludwig, FU-Bezirksvorsitzende Oberbayern; Daniel Artmann, JU-Bezirksvorsitzender Oberbayern 2017-2021; Josef Rohrmoser, JU-Bezirksvorsitzender Oberbayern; Ilse Aigner, CSU-Bezirksvorsitzende Oberbayern

Rosenheim - Am 29. August fanden sich im Rahmen der Bezirksdelegiertenversammlung der Jungen Union Oberbayern über 170 Delegierte aus 22 Landkreisen in Rosenheim zusammen, um gemeinsam die neue Spitze ihres Verbands zu wählen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Als Nachfolger des scheidenden Bezirksvorsitzenden Daniel Artmann setzte sich Josef Rohrmoser aus Bad Tölz-Wolfratshausen gegen Christoph Picker aus Starnberg durch. Rohrmoser führt nun den mit über 5.000 Mitgliedern stärksten JU-Bezirksverband in der Bundesrepublik an.

Zu den ersten Gratulanten des neugewählten Vorsitzenden zählten hochrangige CSU-Vertreter wie die oberbayrische CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner, der CSU-Generalsekretär Markus Blume und der bayerische JU-Vorsitzende Christian Doleschal, die es sich nicht nehmen ließen, als Gäste an der Veranstaltung teilzunehmen und vor Ort den Austausch mit den Jungpolitikern zu suchen. Daniel Artmann, der das Amt des Bezirksvorsitzenden von 2017 an ausübte und sich nicht erneut zur Wahl stellt, wurde seitens der CSU-Bezirksvorsitzenden und Landtagspräsidentin, Ilse Aigner, mit lobenden Worten verabschiedet und für seine herausragende Arbeit in den vergangenen vier Jahren mit Standing Ovations der Delegierten gewürdigt. Artmann ist seit Juli Stellvertreter von Ilse Aigner im CSU-Bezirksvorstand Oberbayern und legte sein Amt daher nun in jüngere Hände.

Neben Dominik Ullman (Miesbach) und Maximilian Götz (Neuburg-Schrobenhausen), die in ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurden, unterstützen Monika Pieczonka (Erding) und Stephanie Pollmann (Mühldorf) als neugewählte Stellvertreter die Arbeit des Bezirksvorsitzenden Rohrmoser. Das Amt des Schatzmeisters des Verbands bekleidet Johannes Schlapschy (Eichstätt), als Finanzreferent fungiert Sebastian Scholz (Ingolstadt). Ferner wurden Julia Doerenbecher (Rosenheim-Land) und Manuel Zimmermann (Eichstätt) als Schriftführer der Jungen Union Oberbayern gewählt. Die engere Vorstandschaft des Verbands komplettieren die beiden Geschäftsführer Alexander Niebler (Ebersberg) und Benedikt Flexeder (Freising).

In seiner Rede kündigte Josef Rohrmoser an, sich in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit der etwa 50 Personen umfassenden Vorstandschaft des Verbands zuvorderst den Themen der Verbandserneuerung und der Mitgliedereinbindung widmen zu wollen. „Ich gebe jedem Mitglied das ultimative Mitmach-Versprechen. Jeder, der sich für unsere JU-Oberbayern einbringen will, wird das auch können.“ Darüber hinaus wolle er die Position des größten JU-Bezirksverbands Deutschlands als inhaltlicher Motor der Union stärken und den Verband wirtschaftsliberal und sozial ausrichten. „Es kann nicht sein, dass deutsche Firmen nach China verkauft werden, weil sie in Deutschland tot bürokratisiert werden“. Überdies verdeutlichte Rohrmoser, dass es jetzt gelte, für eine starke Union zu kämpfen und einen Linksrutsch – und damit Chaos statt Stabilität – zu verhindern.

Diese abschließenden, kämpferischen Worte Rohrmosers, die von einem kräftigen Applaus der Delegierten begleitet wurden, knüpften an die Redebeiträge der prominenten Gäste der Versammlung an, mit welchen die Nachwuchspolitiker auf die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes eingestimmt wurden.

Die CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner warb um die Unterstützung der Jungen Union in den verbleibenden Wochen des Wahlkampfs: „Wir brauchen eine engagierte, schlagkräftige Junge Union Oberbayern – wir brauchen euch!“ In vier Wochen komme es zu „einer Richtungsentscheidung, bei der es um sehr viel geht“. Es würden die grundlegenden Fragen verhandelt, was man den Menschen zutraue und wie man sich gegenüber der Wirtschaft aufstelle. Dabei seien „Steuern und Bürokratie totales Gift für die Wirtschaft“, so die Landtagspräsidentin. Bayern sei „ein starkes Land mit einem starken Mittelstand“, für welchen man auch einstehen müsse. Dabei sei zu betonen, dass die CSU es immer vermocht habe, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Bayerns und ihre Interessen miteinander zu verbinden, weshalb sie „die einzige Volkspartei, die sich so auch wirklich nennen darf“ sei.

Mit Blick auf die Bundestagswahl fand CSU-Generalsekretär Markus Blume klare Worte. So trete die Republik nach der Ära der 16-jährigen Kanzlerschaft Merkels ein in eine neue Zeit, für die es gelte, die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Dabei sei entscheidend, auf Wachstum auf Basis von Innovationen statt Schulden zu setzen, im Kontrast zu den „Steuererhöhungsorgien“ der linken Parteien für Entlastungen zu sorgen und „Politik vom Menschen aus“ zu machen anstatt den Bürgern immer neue Vorschriften aufzubürden. Olaf Scholz hingegen, der als „Genosse der Banker“ nicht auf das Steuergeld der Bürger aufpasse und den „Charme einer Büroklammer“ versprühe, dürfe dieses Land nicht regieren. Auch Blume sieht das Land bei dieser Wahl vor einer Richtungsentscheidung, bei der es um „Stabilität statt Linksrutsch“ gehe. „Wir kämpfen, weil wir unser Land lieben“, so der Generalsekretär.

Der per Video zugeschaltete Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt, bekräftigte dies und forderte für den Schlussspurt des Wahlkampfs Mobilisierung und Mut ein. „Die Junge Union kann Mut zum Konflikt, Mut zum Kontrast, Mut zu klarer Kante“, so Dobrindt.

Schließlich rief auch der Landesvorsitzende der JU Bayern, Christian Doleschal, die Delegierten dazu auf, in den letzten Wochen des Wahlkampfs nochmals alles zu geben: „Wir müssen nun gemeinsam Gas geben, um mit einer starken Union die Bundestagswahl zu dominieren. Es geht um unsere Zukunft!“

Pressemeldung der Jungen Union Oberbayern

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