Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bewirtschaftung bayerischer Forsten

FREIE WÄHLER-Fraktion: Regionale Wertschöpfung im Wald schützt und nützt 

Freie Wähler
+
Freie Wähler

Rosenheim - Zum Antrag der FREIE WÄHLER-Fraktion „Potential der Wälder weiter nutzen – für Biodiversität und Klimaschutz“ heute im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hier die Statements von Dr. Leopold Herz, Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses und agrarpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sowie dem forstpolitischen Fraktionssprecher Nikolaus Kraus:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Herz:
„Wir setzen uns dafür ein, dass die EU-Biodiversitätsstrategie auf Bundes- und EU-Ebene nicht rein pauschalen Quoten folgt, sondern auf den Erhalt bestehender Schutzgebiete abzielt. Das volle Potenzial der Wälder für Klimaschutz und Biodiversität können wir nur nutzen, wenn auch weiterhin eine multifunktionale, naturnahe Bewirtschaftung von Wäldern möglich ist. Doch die Biodiversitätsstrategie der EU-Kommission sieht eine Ausweitung der Schutzgebiete von aktuell 26 auf 30 Prozent der Landfläche bis zum Jahr 2030 vor. Schutzflächen, die einem strengen Schutz unterliegen sollen, werden diesen Plänen zufolge von aktuell weniger als drei Prozent auf zehn Prozent erweitert – dort ist dann keinerlei Bewirtschaftung mehr erlaubt. Das schafft im Hinblick auf den Klimawandel mannigfaltige Probleme und ist für uns nicht akzeptabel.“

Dr. Leopold Herz

 
Kraus:
„Ein Hauptproblem des Waldes ist die durch den Klimawandel bedingte, immer häufiger auftretende Trockenheit. Neben den Dürreschäden haben auch die Anfälligkeit für Schädlinge, Baumkrankheiten und Waldbrände exponentiell zugenommen. Das Ausweisen strenger Schutzgebiete auf Waldflächen löst keines dieser Probleme – im Gegenteil: In Schutzgebieten können sich Krankheiten oder Schädlinge wie der Borkenkäfer oft noch besser – wenn nicht sogar ungebremst – ausbreiten. Um gegensteuern zu können, müssen unsere Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden. Wir müssen sie für die Zukunft widerstandsfähiger machen und die Anpassung an den Klimawandel ausbauen. Zudem fördern nur gesunde Bestände die Artenvielfalt in unseren Wäldern. Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch Stilllegungen ein Wald sogar zu einer CO2-Quelle wandeln kann, welche den Klimawandel begünstigt. Das gilt es unbedingt zu verhindern.“

Nikolaus Kraus

Pressemeldung der Freie Wähler Fraktion

Kommentare