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Alarmierende Zahlen

Gewalt gegen Kinder: SPD fordert Missbrauchsbeauftragten

München/Rosenheim - Angesichts der heute (26.05.) veröffentlichten Zahlen zu Gewalt an Kindern zeigt sich die sozialpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher sehr betroffen: „Gewalt an Kindern hat 2020 gegenüber 2019 um zehn Prozent zugenommen - das haben wir bereits im letzten Jahr befürchtet. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das Sicherheitsnetz durch Bezugspersonen außerhalb der Familien - an Kitas, in Schulen und in Sportvereinen - ist für die meisten Kinder und Jugendlichen in der Pandemie ersatzlos weggefallen. Es braucht dringend mehr Maßnahmen, um Kinder besser zu schützen. Zum Beispiel durch niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten zu Polizei und Jugendamt sowie die Öffnung und die Rückkehr in den Normalbetrieb in Kitas, Schulen und Jugendzentren, damit die Kinder weitere Vertrauenspersonen um sich haben.“

Darüber hinaus fordert die BayernSPD-Landtagsfraktion schon länger einen oder eine Missbrauchsbeauftragte/n für den Freistaat. „Diese Person soll direkt beim Landtag angesiedelt sein und ein starkes Netz für betroffene Kinder und Jugendliche koordinieren - entsprechend des Missbrauchsbeauftragten des Bundes“, so Doris Rauscher. „Die Staatsregierung muss dringend aktuelle Zahlen für Bayern vorlegen.“

„Lehrkräfte sowie Erziehungspersonal müssen stärker in die Lage versetzt werden, Anzeichen für körperlichen oder seelischen Missbrauch schnell zu erkennen sowie die Kinder über ihre Rechte, mögliche Anlaufstellen und den Umgang mit Grenzüberschreitungen zu informieren. Es gilt, Missbrauchsfälle schnell zu entdecken und zu handeln „, so Rauscher.

Pressemeldung der BayernSPD Landtagsfraktion

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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