Handbuch für Fähnriche vorgestellt

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Der Gauvorstand

Rosenheim - Ein gutes Trachtenjahr, so lautete das Resümee bei der Gauversammlung des Inngau-Trachtenverbandes. Fast alle der 39 Mitgliedsvereine konnten dazu begrüßt werden.

Ein gutes Trachtenjahr, so lautete das Resümee bei der Gauversammlung des Inngau-Trachtenverbandes in Rosenheim. Gauvorstand Georg Schinnagl konnte dabei fast alle 39 Mitgliedsvereine, die sich entlang des Inns von Kiefersfelden bis ins niederbayerische Simbach verteilen, so wie einige Ehrenmitglieder begrüßen.

Nach dem umfangreichen Schriftführerbericht von Rosi Spiel konnte Gauvorplattler Georg Sollinger aus Hochstätt auf zahlreiche Auftritte der Gau- und Gaujugendgruppe verweisen, unter anderem auf der „Oidn Wiesn“ auf dem Oktoberfest und auf dem Straubinger Gäubodenfest. Leider musste er auf gesunkene Teilnehmerzahlen bei den Gau- und Gaujugendpreisplatteln hinweisen, so das er die Vereine zu verstärkten Engagement beim platteln und drahn aufforderte. Gauvortänzerin Bettina Hanfstengl konnte von zahlreichen und durchweg gut besuchten Tanzkursen berichten, unter anderem fanden diese in Steinhöring, Götting, Rott am Inn und Mietraching statt.

Zweiter Gaujugendleiter Florian Griebl kündigte ein Seminar für junge Trachtlerinnen und Trachtler an, die eventuell in Führungspositionen nachrücken möchten. Außerdem forderte er die Jugendleiter dringend dazu auf die Delegiertenversammlungen der Kreisjugendringe zu besuchen, um nicht die Stimmrechte zu verlieren.

Zweiter Musikwart Thomas Weinzierl konnte von Auftritte in Regen, einem erfolgreichen Almsingen und zahlreichen Singstunden berichten.

Brauchtumswart Helmut Hofstetter stellt die neu erarbeitete Broschüre für Fähnriche vor, die einen Bogen von geschichtlichem Hintergrund bis zur richtigen Behandlung der teuren Vereinsfahnen spannt. Dieses Heft soll eine Art Bedienungsanleitung für Fähnrich sein und ist auch für Fähnrich anderer Vereine interessant. Unter www.inngautrachtenverband.de ist dieses Heft erhältlich oder kann als Datei heruntergeladen werden.

Trachtenwartin Anneliese Weinzierl stellte ein neues Buch über Flechtfrisuren vor und lud zum Trachtenmarkt nach Kolbermoor ein.

Gaupressewart Sepp Lausch wies auf die sinkende Auflage der Trachtenzeitung hin und lud zu Kursen für die Archivierung digitaler Fotos und zu Erstellung eines Presseberichts ein.

 Von der Landestagung des bayerischen Trachtenverbandes in Mainz konnte zweiter Gauvorstand Pankraz Perfler berichten. Diese stand ganz im Zeichen der Fertigstellung des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen bei Landshut, welches nach zehnjähriger Bauzeit und über 4 Millionen Euro Baukosten mit einen Tag der offenen Tür am 2. und 3. Mai 2015 eröffnet wird.

Gauvorstand Georg Schinnagl rief die Vereinsvorstände zu einem wachsamen Auge auf die Aktiven Plattlergruppen auf, da sich in einigen Vereinen diese bereits in Auflösung bestünden. „Tanzen und platteln sind einer der Kerne der Trachtenbewegung“ so der Gauvorstand.

Außerdem wurden einige Regularien zur Gaufestbewerbung neu geregelt, nun kann sich ein Verein bereits fünf Jahre zuvor für die Ausrichtung des Gaufestes bewerben. Im Jahr 2015 richtet der Trachtenverein Rohrdorf und 2016 der Trachtenverein Emmering das Gaufest aus. Schinnagl bedankte sich nochmals ausdrücklich beim GTEV Degerndorf für das schöne Gaufest 2014.

Nach einer kurzen Wortmeldung zur Gaufestwertung konnte Pankraz Perfler eine harmonisch verlaufende Gauversammlung beschließen.

Pressemitteilung Bayerischer Inngau-Trachtenverband

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