Für Tiere kann Verzehr tödlich enden

Jakobs-Kreuzkraut sorgt im Landkreis vermehrt für Probleme

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Landkreis - Gute Nachrichten für Allergiker: Die Ambrosia-Pflanze stellt im Landkreis derzeit kein Problem dar. Dafür sorgt die Jakobs-Greiskraut-Pflanze besonders am Rosenheimer Stadtrand und im Bereich Stephanskirchen für große Probleme: 

Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea), auch Jakob-Greiskraut und Jakobs-Kreuzkraut sowie Jakobskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Senecio innerhalb der Familie der KorbblütlerFür Menschen ist die Pflanze nicht zwangsläufig gefährlich, so Radio Charivari am Dienstag. Bei Tieren kann sie aber als Fresspflanze für erhebliche bis tödliche Leberschäden sorgen. Verantwortlich sind dafür giftige Pyrrolizidinalkaloide die sich nach der Nahrungsaufnahme in der Leber ansammeln. 

Nach Informationen des Landratsamts Rosenheim sind daher besonders Landwirte betroffen – da das Vieh auf der Weide die Jakobs-Greiskraut-Pflanze frisst. Insbesondere bei Pferden, aber auch bei Rindern kann das Kraut zu ernsthaften Erkrankungen und schließlich zum Tod führen. Als tödliche Dosis für Pferde werden dabei 40 bis 80 Gramm Frischpflanze pro Kilogramm Körpergewicht genannt, bei Rindern 140 Gramm.

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