Wenn „das bisschen Haushalt“ ein Problem ist

Malteser Rosenheim unterstützen kranke und pflegebedürftige Menschen im Haushalt

Markus Schwaiger, Leiter Soziale Dienste bei den Maltesern Rosenheim-Miesbach, ist froh, dass Francisca Martinez und ihre Kolleginnen mit einem strengen Hygienekonzept auch während der Corona-Pandemie Menschen im Alter oder mit einer Behinderung im Haushalt unterstützen können.
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Markus Schwaiger, Leiter Soziale Dienste bei den Maltesern Rosenheim-Miesbach, ist froh, dass Francisca Martinez und ihre Kolleginnen mit einem strengen Hygienekonzept auch während der Corona-Pandemie Menschen im Alter oder mit einer Behinderung im Haushalt unterstützen können.

Landkreis Rosenheim - Auch im Alter oder mit einer Behinderung möglichst selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben zu können, das ist der große Wunsch der meisten Betroffenen. Wenn die Kraft nachlässt und Krankheit oder Pflegebedürftigkeit die Handlungsfähigkeit einschränken, ist kompetente Unterstützung im Alltag gefragt. Auf diesen Bedarf reagieren die Malteser in Stadt und Landkreis mit Hilfen im Haushalt und weiteren Mobilen Sozialen Diensten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Markus Schwaiger, Leiter Soziale Dienste bei den Maltesern Rosenheim-Miesbach, bekommt viele Anfragen nach professioneller und zuverlässiger Unterstützung im Haushalt, vor allem von älteren Leuten. „Die Kosten aus eigener Tasche zu zahlen, können sich viele Menschen aber nicht leisten“, weiß Schwaiger. „Da ist es gut zu wissen, dass man die Kosten für hauswirtschaftliche Versorgung bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen mit der Pflege- oder Krankenkasse abrechnen kann.“ Für diese Abrechnung müssen die Anbieter der Dienstleistung eine Zertifizierung besitzen, die unter anderem sicherstellt, dass die Mitarbeiter ausreichend qualifiziert sind. Übergangsweise können die Leistungen außerdem aufgrund einer coronabedingten Ausnahmeregelung bis Ende des Jahres bereits mit den Kassen abgerechnet werden.

Die Krankenkasse als Kostenträger kommt in Frage nach schwerer Krankheit oder nach einem Krankenhausaufenthalt, erklärt Schwaiger. Wenn keine im Haushalt lebende Person den Haushalt führen kann, können auf Antrag Hilfeleistungen für höchstens vier Wochen pro Krankheitsepisode beantragt werden. Den Versicherten bleibt allerdings in jedem Fall eine gesetzliche Zuzahlung. Pflegebedürftige haben ohne separaten Antrag Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von derzeit 125 Euro monatlich. „Das gilt für jeden Pflegegrad und jede Pflegekasse und der Betrag kann sogar eine bestimmte Zeit lang angespart werden“, so Schwaiger. Mit dieser Leistung unterstützen die Pflegekassen Angebote zur Unterstützung im Alltag, zum Beispiel Hilfe im Haushalt oder Betreuungsangebote bei Demenz.

Neben den hauswirtschaftlichen Hilfen bieten die Malteser auch Einkaufshilfen, Begleitdienste und stundenweise Betreuung an. Während Begleitdienste und Betreuung aktuell aufgrund der Coronabeschränkungen ausgesetzt sind, können die Hilfen im Haushalt und beim Einkauf unter Beachtung strenger Abstands- und Hygieneauflagen weiterlaufen. „Unsere Mitarbeiterinnen tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung, halten den nötigen Abstand und achten auf Händedesinfektion“ versichert Schwaiger. Zusätzlich würden die Wohnräume nach dem Reinigen ausreichend gelüftet. Weitere Informationen zu den Mobilen Sozialen Diensten bei Markus Schwaiger unter Telefon 08031-80957-27 oder im Internet unter www.malteser-rosenheim.de .

Pressemeldung der Malteser Rosenheim

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