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Gratulation auf Schloss Hartmannsberg

Persönliche Ehrung des Kulturpreisträgers 2020 Jörg Herwegh 

Von links nach rechts: Kulturpreisträger des Jahres 2020, Jörg Herwegh, der stellvertretende Landrat Josef Huber und Kulturreferent des Landratsamtes Rosenheim, Christoph Meier-Gehring
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Von links nach rechts: Kulturpreisträger des Jahres 2020, Jörg Herwegh, der stellvertretende Landrat Josef Huber und Kulturreferent des Landratsamtes Rosenheim, Christoph Meier-Gehring

Rosenheim - Bereits im November 2020 hat der Kreistag des Landkreises Rosenheim den Wasserburger Theaterleiter, Regisseur und Schauspieler Jörg Herwegh mit dem Kulturpreis des Landkreises Rosenheim ausgezeichnet. Da bislang, aufgrund der Corona-Pandemie, keine persönliche Gratulation möglich war, holten dies der stellvertretende Landrat Josef Huber und der Kulturreferent des Landratsamtes Rosenheim, Christoph Meier-Gehring, anlässlich der Vorstellung von Herweghs Solo-Stück „Ludwig Zwo – Wellenschau“ am Dienstag, den 10. August 2021 auf Schloss Hartmannsberg nach.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Jörg Herwegh ist seit rund 30 Jahren als Theaterleiter, Regisseur, Schauspieler und Autor aktiv – insbesondere im Raum Wasserburg, aber auch im gesamten Landkreis. Er ist Autodidakt und hat über die Jahre seine Passion, das Theater, zu seiner Berufung und Profession gemacht. Zahlreiche Stücke hat er im eigenen Theater, dem sogenannten „Narrenkeller“, in Wasserburg auf die Bühne gebracht. Bei weiteren Theatern der Region hat er gespielt und inszeniert, beispielsweise in Edling am Stoa, der Tegernseer Volksbühne oder der Iberl Bühne in München. Zudem leitete er über viele Jahre sehr erfolgreich das Kinder- und Jugendtheater in Wasserburg.

„Jörg Herwegh ist ein Theatermacher, der nie aufgibt. Als Schauspieler ist er ein kräftiger, bodenständiger Typ, ein im besten Sinne bayerischer Volksschauspieler. Er kann aber genauso gut Helden oder gebrochene Figuren spielen und als Komödiant sprüht er vor Humor und Intelligenz“, meinte der stellvertretende Landrat Josef Huber.

Herwegh schreibt seine Stücke selbst, oder adaptiert bekannte Stoffe für die Bühne, wie zum Beispiel „Das königlich bayerische Amtsgericht“. Zudem arrangiert er auch historisch-biografische Lesungen, beispielweise zu Ludwig II.

Auch die COVID-19-Pandemie brachte ihn nicht von seiner künstlerischen Schaffenskraft ab: So entwickelte er im Sommer 2020 ein ausgefeiltes Theater-Konzept unter Corona-Bedingungen. Mit einer mobilen Bühne trat er bereits 100 Mal in den Landkreisgemeinden auf öffentlichen Plätzen auf und inszenierte Kinderstücke, Komödien oder literarisch-musikalische Programme.

Pressemeldung des Landratsamt Rosenheim

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