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Neue Regeln – kaum Erleichterung

Verband Deutscher Seilbahnen kritisiert 3G-Kontrollpflicht

Landkreis Rosenheim - Gestern Abend wurde die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht, die heute in Kraft getreten ist. Der VDS kritisiert die 3-G Kontrollpflicht für Liftbetreiber.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Gemäß dieser gilt ab einer Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohner im Indoor-Bereich nun flächendeckend die 3G-Regelung. Auch Seilbahngäste müssen ab heute einen der 3G-Nachweise geimpft – genesen – getestet vorweisen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahre und Schülerinnen und Schüler. Weitere Maßnahmen werden nicht mehr an die 7-Tage-Inzidenz gekoppelt, sondern durch eine Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems ersetzt.

 Der Verband Deutscher Seilbahnen begrüßt die Abkehr von der Inzidenz als alleinigem Bewertungskriterium und den Übergang zur Ampelregelung. Die Kontrollpflicht der Betreiber lehnt der Verband jedoch ab. Hier muss die Eigenverantwortlichkeit der Gäste in den Vordergrund gestellt werden.

Wie die Umsetzung in personeller und organisatorischer Hinsicht bei den Betreibern erfolgen soll, ist völlig ungeklärt und in der Machbarkeit fragwürdig. Abgesehen von den Kosten für einen erhöhten Personalaufwand wird sich durch die Kontrollen die Wartezeit an den Kassen erhöhen und es werden sich größere Menschengruppen bilden. Dies ist nicht nur infektiologisch bedenklich, sondern führt auch zu belastenden Situationen für die Gäste.

 „Wir fordern eine Gleichbehandlung mit dem öffentlichen Verkehr“ sagt Verbandspräsident Matthias Stauch. „Das Infektionsrisiko ist bei unseren Anlagen äußerst gering. Unsere Gäste halten sich fast ausschließlich im Freien auf. Die Kabinen sind gut durchlüftet und der Aufenthalt in Kabinenbahnen ist sehr kurz“, so Stauch weiter.

Pressemeldung des Verband Deutscher Seilbahnen 

Rubriklistenbild: © Thomas Kujat

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