Wegen Lebensgefahr

Kreiswasserwacht Rosenheim warnt vor Gefahren an Fließgewässern

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Rosenheim - Trotz der aktuellen Temperaturen sollte man sich von Fließwassern derzeit fernhalten. Denn diese können aufgrund von Schmelzwasser sehr gefährlich werden. 

Pressemeldung im Wortlaut

Bei den aktuellen Temperaturen gibt es nichts Schöneres als einen Sprung ins kühle Nass oder ein Ausflug mit dem Schlauchboot. Leider kann dies bei der derzeitigen Lage an den heimischen Fließgewässern jedoch lebensbedrohlich sein. Durch die hohen Temperaturen nehmen die Flüsse in der Region viel Schmelzwasser aus den Bergen auf. Dies zeigt sich unter anderem an einer erhöhten Fließgeschwindigkeit. So weist der Inn in einigen Bereichen eine Geschwindigkeit von über 2,5 Meter pro Sekunde auf. 

Dies ist die Grenze zwischen einem stark bzw. sehr stark strömenden Fluss. Eine verunfallte Person wäre von solch einem Fluss, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, bereits 1,5 bis 3,0 Kilometer mitgerissen worden. Ein sicherer Abstand zur Gewässerkante ist daher äußerst ratsam. Aktivitäten wie Schlauchbootausflüge und Surfen auf sich bildenden Wellen bergen zudem weitere Gefahren. Die Flüsse führen derzeit besonders viel Treibgut mit. 

Dieses ist jedoch von der Wasseroberfläche nicht immer eindeutig zu erkennen. Weder ein Schlauchboot, noch ein Surfbrett halten einer Kollision mit einem Baumstamm stand. Wir raten deshalb dringend davon ab die Fließgewässer in der Region zu befahren. Leider beschränkt sich diese Warnung nicht nur auf den Inn, sondern alle fließenden Gewässer in Stadt und Landkreis Rosenheim. Sollte dennoch einmal ein Unfall geschehen, können Sie unsere Schnell-Einsatzgruppen durch die integrierte Leitstelle in Rosenheim (Notruf 112) rund um die Uhr alarmieren.

Pressemeldung Kreiswasserwacht Rosenheim

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