Zeitweise Warnstufe 3 in der Region

Warnungen vor schwerem Gewitter aufgehoben

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Aktuelle Unwetterkarte des DWD - Stand 19.35 Uhr
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Landkreis - Nach den zum Teil verheerenden Unwettern am Vatertag sagte der DWD für den Muttertag die nächste markante Unwetterlage - wahrscheinlich sogar die heftigste des bisherigen Jahres vorher. Die wirklich schweren Gewitter blieben zum Glück jedoch aus.

Service:

UPDATE, 20.13 Uhr - Unwetterwarnungen für die Region aufgehoben

Soeben hat der Deutsche Wetterdienst die Warnungen vor schwerem Gewitter aufgehoben. Informationen über Hagel und/oder etwaige entstandene Schäden liegen derzeit nicht vor.

Bis 21 Uhr kann es im Berchtesgadener Land und im Kreis Mühldorf noch zu starkem Gewitter (Warnstufe 2) kommen.

UPDATE, 19.38 Uhr - Warnung für Rosenheim verlängert

Die Unwetterwarnung für Stadt und Kreis Rosenheim wurde soeben vom DWD bis 21 Uhr verlängert. Weiterhin kann es zu Starkregen und Hagel kommen.

Die Unwetterwarnung für die Kreise Traunstein, Berchtesgadener Land und Mühldorf gilt bis 20 Uhr.

UPDATE, 18.22 Uhr - Warnstufe 3 für Teile von Rosenheim und Traunstein

Der Deutsche Wetterdienst hat soeben die Unwetterwarnung für Teile der Landkreise Rosenheim und Traunstein von Stufe 2 auf 3 (von 4) erhöht. Neben schwerem Gewitter warnt der DWD vor Starkregen und Hagel sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 75 km/h. Gültig ist die Warnung derzeit bis 20 Uhr.

UPDATE, 17.40 Uhr - Unwetterwarnung für TS, BGL, RO, AÖ

Während es im Westen Deutschland bei Fulda und Gießen derzeit eine kräftige Unwetterzelle gibt, ist die Lage in der Region weiterhin ruhig. Allerdings wird die Vorwarnung des DWD langsam konkreter: Für Teile der Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting gibt es eine Gewitterwarnung der Stufe 2. Gültig ist diese bis 18 Uhr.

Im Landkreis Rosenheim warnt der Deutsche Wetterdienst aktuell bis 19 Uhr vor einem starken Gewitter - ebenfalls mit Warnstufe 2. Aus dem Südosten zieht ein schweres Gewitter herauf. Dabei kann es zu Niederschlagsmengen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter kommen. 

UPDATE, 15.58 Uhr - Vorwarnung noch immer aktuell

Noch immer gilt die Vorwarnung vor schwerem Gewitter für Teile der Region: Sowohl im Landkreis Rosenheim als auch Teilen der Landkreise Mühldorf und Traunstein kann es laut DWD bis Mitternacht zu schweren Gewittern kommen.

Aktuell liegen Unwetterwarnungen der Stufe 2 in den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg bis 18 Uhr vor. Unwetterwarnstufe 3 von 4 herrscht in den Kreisen Weilheim, Kaufbeuren, Landsberg und Mindelheim. Auch hier gilt die Warnung bis 18 Uhr. 

UPDATE, 9.10 Uhr - DWD erneuert Wetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst hat am Sonntagvormittag auch nochmal seine Wetter(vorab)warnung noch einmal erneuert. Für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Mühldorf wird am Sonntagnachmittag zwischen 13 Uhr und 18 Uhr vor gebietsweise schweren Gewittern gewarnt.

Örtlich ist mit Sturmböen bis 85 km/h und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter zu rechnen. Die Hauptgefahr geht durch die langsame Zuggeschwindigkeit der Gewitter aber von Starkregen aus: Es können Regenmengen von 20 bis 40 l/qm in kurzer Zeit oder bis zu 60 l/qm bei wiederholten Gewittern fallen. Die Gewittergefahr könnte bis in die erste Nachthälfte hinein anhalten.

UPDATE, Sonntag, 9 Uhr - Heftige Gewitter ab Mittag erwartet

Mitten über Deutschland legt sich eine Unwetterfront. An der Grenze zwischen kühler Luft im Westen und warmer Luft im Osten bildet sich ab dem Mittagstunden eine markante Gewitterlinie aus und die hat es in sich. Sie kommt nämlich kaum von Ort und Stelle und das bedeutet, dass die sich bildendenden Gewitter immer wieder ihre nasse Fracht an Ort und Stelle abladen können. In Hamburg brachte so eine Wetterlage am Vatertag lokal bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter und das binnen weniger Stunden: eine ganze Monatsmenge!

"Für den Muttertag deutet sich nun eine ähnliche, wahrscheinlich noch heftigere, Unwetterlage an. Vom Münsterland über Hessen, das Rhein-Main-Gebiet, Thüringen, bis nach Bayern und Baden-Württemberg bildet sich ab dem Sonntagmittag eine markante Gewitterlinie aus. Verantwortlich ist das Tief Vadjma. Das größte Problem dürfte neben Sturmböen und Hagel der Starkregen sein. Da sich dieser über Stunden über ein und derselben Region ergießen kann, besteht die Fahr von Sturzfluten (...)", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Bereits am Samstagabend hat es in der Region die ersten Gewitter gegeben. Vor allem aus dem Bereich Traunreut meldeten sich einige Leser bei chiemgau24.de und berichteten von Hagel und einem schweren Gewitter im Bereich Stein an der Traun.

So sah es am Samstagabend in Stein an der Traun aus.

Die Erstmeldung:

Bereits Samstagabend kann es im Landkreis Rosenheim, Traunstein, Altötting und dem Berchtesgadener Land ungemütlich werden. Von 17.55 Uhr bis 20 Uhr warnt der DWD hier teilweise vor schweren Gewittern (Stufe 3 von 4). Gerechnet werden muss mit Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 Liter/Quadratmeter pro Stunde sowie Sturmböen bis 80 km/h und Hagel. 

Prognose für den Sonntag

Auch der Muttertag wird in Teilen Deutschlands durch schwere Gewitter mit Starkregen getrübt. Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss am Sonntag auch mit Hagelkörnern in einer Größe von rund zwei Zentimetern und Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Unwetterstreifen von Nordrhein-Westfalen bis zum Alpenrand

Die höchste Wahrscheinlichkeit für die unwetterartigen Gewitter bestehe von der niederländisch-deutschen Grenze in einem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen über Nordrhein-Westfalen und Hessen hinweg bis zum Alpenrand, kündigten die Experten am Samstag in Offenbach an. Der Deutsche Wetterdienst gab bereits am Samstag zur Vorbereitung eine Vorauswarnung vor schweren Gewittern heraus. Gültig ist diese von 13 Uhr bis Mitternacht. Die Temperaturen sind auch am Sonntag frühlingshaft bis sommerlich: Im Allgäu 20, an der unteren Donau bis 29 Grad. Bei Gewittern können teilweise Sturmböen mit bis zu 85 km/h auftreten. 

Überflutungen sind möglich 

Durch die wiederholten Gewitter über ein und demselben Ort bestehe vor allem die Gefahr von Starkregen. In kurzer Zeit könnten lokal etwa 30 Liter pro Quadratmeter und damit über mehrere Stunden hinweg bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Das könne auch zu kleinräumigen Überflutungen führen.

Sonnenschein im Nordosten 

Der Nordosten Deutschlands wird nach Angaben des DWD am Muttertag voraussichtlich von dem schlechten Wetter verschont bleiben. Es seien viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 28 Grad zu erwarten.

In der Nacht zum Montag werden sich die Gewitteraktivität dann in den Südwesten Deutschlands verlagern. Zum Start in die neue Woche müsse dort dann mit teils kräftigen gewittrigen Regenfällen gerechnet werden.

mh/mw/dpa/wetter.net

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