Schneefall und Schneeglätte

Verkehrschaos in der Region: Lage über Nacht entspannt - Weiterer Neuschnee im Anmarsch?

In der gesamten Region kommt es aufgrund von Schneefall und Glätte zu erheblichen Behinderungen.
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In der gesamten Region kommt es aufgrund von Schneefall und Glätte zu erheblichen Behinderungen.

Seit den Mittagsstunden ist der Winter zurück. In der gesamten Region kam es zu starkem Schneefall. Auf den Straßen herrscht deshalb in vielen Gebieten das reinste Chaos.

Service:

- Aktuelle Verkehrsmeldungen

- Bayerninfo

Update, 26. Januar 5.36 Uhr - Entspannung der Lage über Nacht - Neue Schneefälle im Anmarsch?

Nach dem heftigen Wintereinbruch am Montag, den 25. Januar, hat sich die Lage über Nacht leicht entspannt. Die Neuschneemengen hielten sich in Grenzen, dennoch waren die Winterdienste weiter im Dauereinsatz. Während es in den meisten Orten in der Nacht der Neuschnee überschaubar blieb, erwarten die Region voraussichtlich im Lauf des Vormittages neue Schneefälle.

Auf Anfrage von rosenheim24.de bei der Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim konnten am frühen Dienstagmorgen noch keine konkreten Einsatzzahlen genannt werden. Laut Polizeiangaben ließ die Zahl der eingegangenen Notrufe hingegen aufgrund der aktuell geltenden Ausgangssperre ab circa 21 Uhr spürbar ab.

Im Großraum Rosenheim gibt es laut Informationen der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim auf den Autobahnen keinerlei Behinderungen, man habe im Moment „alles im Griff“. Auch im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein gibt es aktuell keine Behinderungen, wie auf Anfrage von chiemgau24.de mitgeteilt wurde.

Update, 22.42 Uhr - Wieder zunehmende Schneefälle sorgen weiter für Chaos

Aufgrund der wieder zunehmenden Schneefälle verschärft sich die Situation auf der A8 erneut enorm. Das THW ist pausenlos im Einsatz, um den Verkehr aufrecht erhalten zu können. Immer wieder müssen die Einsatzkräfte Lkw zurück auf die Fahrbahn ziehen und die Straßen säubern. Die Arbeiten werden sich wohl noch bis tief in die Nacht ziehen.

Keine Pause für das Rosenheimer THW-Team.

Update, 21.52 Uhr - Verkehrschaos auch am Dienstagmorgen?

Auch wenn das Verkehrsaufkommen auf den Straßen der Region stark abgenommen hat, kommt es weiterhin zu Behinderungen. Auf der B21 zwischen Lofer und Bad Reichenhall zum Beispiel bleiben immer wieder Fahrzeuge liegen. Die Strecke ist teilweise komplett blockiert.

Unverändertes Bild auch auf der A8: Verkehrsteilnehmer müssen sich nach wie vor auf Wartezeiten und Staus einstellen. Die Behörden hoffen, dass sich die Situation im Laufe der Nacht deutlich entspannt. Derzeit gibt es noch keine offiziellen Zahlen zu Unfällen und Einsätzen in der Region.

Für Dienstagmorgen rechnet die Polizei wieder mit starkem Verkehrsaufkommen und aufgrund der Wettersituation mit Behinderungen und Unfällen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Süden des Freistaats bis Dienstagmorgen nochmals bis zu 10 Zentimeter Neuschnee angekündigt, in höheren Lagen bis zu 20 Zentimeter.

Pendler sollten sich früher als sonst auf den Weg zur Arbeit machen. Auch Zugausfälle sind nicht ausgeschlossen.

Update, 20.53 Uhr - THW auf A8 im Einsatz - Landwirte und Feuerwehr helfen mit

Mittlerweile konnte die Vollsperrung der A8 bei Achemühle wieder aufgehoben werden. Das THW ist aber weiterhin im Einsatz und versucht die Lkw zurück in die Spur zu bringen. Von Rosenheim bis Anger kommt es auf der A8 immer wieder zu Behinderungen und kilometerlangen stockendem Verkehr.

Das THW Rosenheim im Einsatz auf der A8 bei Frasdorf.

Neben Polizei, Rettungsdienst, THW und Räumdienst sind auch Feuerwehren und Landwirte freiwillig im Einsatz. Fast überall in der Region bleiben Autos liegen, rutschen kleinste Hänge hinab oder stecken im Schnee fest.

Auch in Perach (Landkreis Altötting) ereignete sich am Abend ein schwerer Unfall. Dort verlor ein Autofahrer auf spiegelglatter Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in einem Graben.

Update, 19.52 Uhr - A8 bei Achenmühle komplett gesperrt

Die A8 zwischen Achenmühle und Frasdorf in Richtung Salzburg musste nun komplett gesperrt werden. Dort stehen mehrere Lkw quer über der Autobahn. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, nur noch wirklich dringende Fahrten anzutreten und die Autobahn. zu meiden.

In weiten Teilen der Region schneit es unermüdlich weiter. Der Räumdienst ist aufgrund der großen Mengen an Schnee innerhalb kürzester Zeit überlastet. Viele Straßen, vor allem im ländlichen Bereich, sind mehrere Zentimeter hoch mit Schnee bedeckt. Entspannung könnte die ab 21 Uhr geltende Ausgangssperre bringen.

Bereits am Nachmittag deutete sich das Verkehrschaos an. Bei Irschenberg zum Beispiel verlor eine Raublingerin auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen und prallte gegen einen Baum. Sie wurde schwer verletzt.

Update, 19 Uhr - „Minütlich neue Notrufe“

Polizei, Rettungskräfte und Winterdienst sind weiter im Dauereinsatz. „Es kommen minütlich neue Notrufe rein“, erklärt ein Sprecher der Einsatzzentrale Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24.de. Auch das staatliche Verkehrsinformationssystem Bayerninfo meldet für die Region Dutzende Verkehrsbehinderungen.

Während sich die Situation auf der A8 zwischen Bernau und Siegsdorf etwas entspannt hat, kommt es zwischen Rosenheim und Bernau weiterhin zu erheblichen Verkehrseinschränkungen und kilometerlangem stockenden Verkehr. Aktuell sei es noch schwer einen Überblick zu erhalten, so der Sprecher weiter.

Von der Schnee- und Eisglätte seien laut Bayerninfo besonders der südliche Teil der A8, die A95, die A96 und der Münchner Autobahnring A99 betroffen. „Die Räumdienste sind im Dauereinsatz“, heißt es.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Süden des Freistaats bis Dienstagmorgen nochmals bis zu 10 Zentimeter Neuschnee angekündigt, in höheren Lagen bis zu 20 Zentimeter. Auch in Franken sollte es am frühen Dienstag zu Schneefällen kommen. Bereits am Montag gab es in Bayern anhaltendenden Schneefall. Die Polizei registrierte zahlreiche Unfälle mit meist glimpflichem Ausgang.

Update, 18.30 Uhr - Situation auf A8 weiter angespannt

Die Situation auf der A8 ist weiterhin angespannt. Die Polizei meldet mehrere querstehende Lkw. Zwischen Rosenheim-West und Bad Aibling, Fahrtrichtung München, kam es zu einem Unfall. Hier ist der linker Fahrstreifen blockiert. Zwischen Grabenstätt und Bergen, Fahrtrichtung Salzburg, besteht Gefahr durch zwei liegengebliebene Lkw. Hier ist sowohl der linke als auch der rechte Fahrstreifen blockiert.

Gleichzeitig herrscht auch am Schloßberg Verkehrschaos. Auf der Salzburger Straße kamen mehrere Autos ins Rutschen. Der Verkehr ist fast komplett zusammengebrochen. Auch für Räumfahrzeuge ist kaum ein Durchkommen.

Erstmeldung, 25. Januar 17.50 Uhr

Auf der gesamten A8 geht es nur schleppend voran. Vor allem zwischen Bernau und Piding sind bereits die ersten Lkw stehen geblieben - teilweise sind Fahrspuren komplett blockiert. Das führt auch dazu, dass rund um Traunstein so gut wie nichts mehr geht. Auf der B304 zwischen Traunreut und Surberg staut es sich enorm. Auf den Zufahrtsstraßen stehen teilweise Lkw quer.

Aber auch in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land sorgen Schneeglätte und eingeschränkte Sicht für erhebliche Behinderungen. Auf der Innsbrucker Straße, Höhe „TÜV-Kreuzung“ in Rosenheim, sind ebenfalls zwei Lkw hängengeblieben.

„Wir haben aktuelle ein sehr hohes Einsatzaufkommen“, bestätigte ein Sprecher der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von chiemgau24.de. Die Räumfahrzeuge seien bereits unterwegs.

Auch in und rund um München sorgen die Wetterbedingungen für Behinderungen und Einschränkungen. Der Mittlere Ring ist komplett überlastet. Auch der ÖPNV hat große Probleme, den Fahrplan einzuhalten.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, vorsichtig und achtsam zu fahren. Nicht dringende Fahrten sollten nicht durchgeführt werden.

mz

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