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Wochenbericht Stand 20. August

So ist die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim im Überblick

Symbolbild
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Der Corona-Wochenbericht für Stadt und Landkreis Rosenheim. (Symbolbild)

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 19. August 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. 

Die Meldung im Wortlaut:

Aktuelle Lage:

Das Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass sich das Infektionsgeschehen in der Region Rosenheim seit dem letzten Wochenbericht am 13. August dramatisch verändert hat. Die Infektionszahlen sind schlagartig angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz hat die Marke von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen in der Stadt am 16. und im Landkreis am 17. August überschritten. Explosionsartig ist sie sogar in der kreisfreien Stadt nunmehr den zweiten Tag auf über 100 angestiegen. Damit liegt Rosenheim auf dem RKI-Dashboard an Platz 1 der Rangliste in Bayern.

Dem Gesundheitsamt Rosenheim wurden täglich zwischen 15 und 42 neue Fälle (insgesamt 215 Neumeldungen, Vorwoche: 95) gemeldet. 

Die Bettenbelegung in den Kliniken in Stadt und Landkreis lag in den letzten Tagen täglich zwischen 21 bis 30 Patienten auf Normalstation und 7 bis 9 auf Intensivstationen.

Das Gesundheitsamt kann weiterhin die positiv Gemeldeten tagesaktuell telefonisch und schriftlich über ihre Infektion informieren und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die engen Kontaktpersonen können zeitnah kontaktiert und ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

Bewertung des Infektionsgeschehens:

„Es ist eine Katastrophe mit Ansage. Bereits seit Anfang August hatte sich die Trendwende angekündigt und wir haben vor allzu großer Sorglosigkeit gewarnt. Nunmehr sind die Infektionszahlen – vor allem in der Stadt Rosenheim – explosionsartig angestiegen und die 7-Tage-Inzidenz liegt den zweiten Tag über 100. Ich darf daran erinnern: im letzten Jahr wurde diese Marke in der Stadt erst am 22. Oktober gerissen. Der Sommer ist, was das Infektionsgeschehen anbelangt, definitiv vorbei, wir befinden uns mitten in der vierten Welle“, so kommentiert Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim die Lage. 

„Grund für den rasanten Anstieg des Infektionsgeschehens sind neben einigen Ansteckungen auf zwei Festivals vor allem zahlreiche Reiserückkehrer (seit 1. August 100 Fälle), die sich im Ausland angesteckt und das Virus im Reisegepäck nach Hause mitgebracht haben. Auffällig ist, dass es sich – vor allem in der Stadt – bei den Reisezielen um Länder Südosteuropas, z.B. Kroatien, Kosovo, Albanien, Slowenien und Nordmazedonien, handelt. Hier fanden zum Teil Familienbesuche statt. Aber auch in anderen Reiseländern, wie Türkei, Italien und Österreich, kam es zu Ansteckungen. Auffallend ist zudem, dass aufgrund der hohen Übertragbarkeit der Delta-Variante ein Indexfall in der Regel viele weitere Familienmitglieder ansteckt.

Unachtsamkeit, Leichtsinn und das bewusste Ignorieren der Hygiene- und Abstandsregeln sind zusammen mit der hohen Übertragbarkeit der Delta-Variante und einer zu geringen Impfquote in unserer Region die Zutaten für die ‚Suppe, die wir nun gemeinsam auslöffeln müssen‘. Die Zeit, dass wir durch eine Steigerung des Impffortschritts breiter Bevölkerungsmassen und die Schaffung einer Herdenimmunität einen exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen mit einer vierten Welle verhindern können, ist verpasst. 

Auch wenn derzeit die Zahlen stationärer Behandlungen noch erfreulicherweise moderat sind, so ist mit steigenden Erkrankungszahlen auch der Anteil schwerer Verlaufsformen mit Intensiv- und Beatmungspflichtigkeit zu erwarten. Egal ob die Patienten einen schweren oder leichten Krankheitsverlauf durchlaufen haben: An COVID-19 Erkrankte können auch noch lange Zeit nach ihrer Akutbehandlung an körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen leiden. Betroffen sind dabei Menschen aller Altersgruppen – Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Das Bayerische Gesundheitsministerium berichtet über aktuelle Studien, die schätzen, dass circa zehn Prozent der Corona-Patienten vom Long-COVID-Syndrom betroffen sind.

Sehr gespannt erwarten wir die zukünftigen Beschlüsse der Bundes- und Staatsregierung, insbesondere ob es zukünftig neben der 7-Tage-Inzidenz weitere Indikatoren – wie z.B. stationäre Neuaufnahmen, Bettenbelegungen auf Normal- und Intensivstationen sowie die regionale Impfquote – als Grundlage für Infektionsschutzmaßnahmen und Beschränkungen im öffentlichen Leben, geben wird.

Mein Mantra ist und bleibt: unsere einzigen Waffen zur Infektionsprävention sind die bekannten AHA-L-Regeln, das sind das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern, die Hygienemaßnahmen mit Husten- und Niesregeln, regelmäßiges Händewaschen, die konsequente Verwendung von Alltagsmasken, vor allem in Innenräumen oder wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen nicht sicher eingehalten werden kann, und regelmäßiges Lüften. Und das gilt auch im Urlaub“, erklärt Hierl.

Infektionsquellen:

Soweit Infektionsursachen ermittelt werden konnten, ereigneten sich Infektionsübertragungen überwiegend bei Reiserückkehrern (38 Prozent) und im privaten Umfeld, das 30 Prozent ausmachte. Weitere Infektionsquellen waren Freizeitbetätigungen (9 Prozent), Arbeitsplatz (6 Prozent) und medizinische Einrichtungen/Heime mit 3 Prozent. Als Lichtblick sieht das Gesundheitsamt, dass seit langem kaum mehr Infektionen bei Bewohnern von Heimen auftreten. So wurde dem Gesundheitsamt lediglich ein Fall eines positiv getesteten Mitarbeiters in einem Heim gemeldet. „Dies ist ein großer Erfolg der Impfungen in den Einrichtungen. Es besteht aber weiterhin Bedarf, Mitarbeiter zu motivieren, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen“, so Hierl.

Aus den Bereichen Schulen und Kitas wurden in dieser Woche 2 Prozent der Übertragungen gemeldet. 

Die Fälle wurden überwiegend entdeckt aufgrund des Auftretens von Symptomen (52 Prozent), im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung (26 Prozent), bei Reihentestungen (10 Prozent) und aufgrund der Einreise aus einem Risikogebiet (6 Prozent).

Seit 1. August wurden 100 Infektionen aus dem Ausland importiert. Hauptreiseländer waren bei Stadtbürgern: Kosovo (43 Prozent), Nordmazedonien (23 Prozent), Albanien (12 Prozent) und Kroatien (10 Prozent). Bei Bürgern aus dem Landkreis waren es: Kroatien (33 Prozent), Kosovo (15 Prozent), Italien (14 Prozent) und Österreich (10 Prozent).

Impfungen:

Insgesamt sind bis zum 19. August in Stadt und Landkreis Rosenheim 195.954 Schutzimpfungen gegen COVID-19 erfolgt, überwiegend in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum auf der Loretowiese. 101.453 davon waren Erstimpfungen, 94.501 Zweitimpfungen. Insgesamt 11.200 dieser Impfungen wurden vor allem in stationären Einrichtungen in Stadt und Landkreis verabreicht. 

Seit dem 31.03. bis einschließlich 19. August haben niedergelassene Ärzte insgesamt 139.811 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.

Die dezentralen Sonderimpfaktionen für alle ab 12 Jahren werden weiterhin gut angenommen. Es sind weitere Impftage in verschiedenen Gemeinden geplant. Ort und Zeit der Sonderimpfaktionen können unter https://www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum-loretowiese/?findTab=#impfzentrum-loretowiese-sonderimpftage eingesehen werden. Dabei werden jeweils die Impfstoffe von Biontech/ Pfizer und Johnson & Johnson zur Verfügung stehen, eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Um die Abwicklung zu beschleunigen und die Wartezeiten für andere Personen so gering wie möglich zu halten, wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern gebeten. Zudem soll der Personalausweis und (soweit vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Bei den jeweils zweiten Sonderimpftagen nach etwa drei Wochen muss für die Zweitimpfung die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden. Denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind an diesen Tagen in begrenztem Umfang möglich. 

Seit dem 7. Juni ist bundesweit die Priorisierung der Impfwilligen für die Arztpraxen und seit dem 1. Juli auch in den bayerischen Impfzentren aufgehoben. Derzeit steht ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen ab 12 Jahren zur Verfügung. Das heißt, jeder impfwillige Bürger ab 12 Jahren, erhält direkt nach der Registrierung die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum. Auf diesem Weg ist eine Impfung mit einem überschaubaren zeitlichen Aufwand möglich. Weiterhin dürfen sich alle Bürgerinnen und Bürger für die Impfung gegen COVID-19 unter https://impfzentren.bayern registrieren, ausnahmsweise auch telefonisch unter der Rufnummer 08031/ 365 8899. Bei Impfungen durch niedergelassene Ärzte oder im Betrieb wird um zeitnahe Löschung des Accounts im Registrierungsportal gebeten. 

Alle Bürgerinnen und Bürger, welche im Impfzentrum geimpft worden sind und deren Account in „BayIMCO“ noch besteht, können den QR-Code für ihren digitalen Impfnachweis aus dem Portal herunterladen. Außerdem erhält man den Code weiterhin in teilnehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de). 

Weitere Informationen zur Impfung im Impfzentrum enthält das Merkblatt auf der Homepage des Landkreises unter dem Punkt „Fragen und Antworten“. Ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) nimmt das Paul-Ehrlich-Institut über die App „SafeVac 2.0“ und unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html entgegen.

„Durch die Impftätigkeit im Impfzentrum und den Praxen sind vor allem vulnerable Gruppen, also Heimbewohner, Personen mit chronischen Grundleiden und Senioren, zu einem großen Teil geschützt. Die Zahl schwerer Erkrankungen an COVID-19, die im Krankenhaus evtl. auch intensivmedizinisch behandelt werden müssen, ist erfreulicherweise noch moderat und wir hatten gottlob nur wenige Todesfälle in den letzten Wochen. Aber, und hier kommt das große aber: Gerade einmal etwa die Hälfte der Bevölkerung in Stadt und Landkreis sind vollständig geimpft. Das ist für eine Herdenimmunität viel zu gering.

Bei der Auswertung unserer Fälle seit 1. August können wir sehen, dass trotz der Impfbemühungen etwa 9 Prozent in der Altersklasse über 60 Jahre betroffen waren, also Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Mehr als Dreiviertel der Fälle (78 Prozent) lagen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. 6 Prozent der Fälle traten bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren auf. Für diese Altersgruppe existiert mittlerweile auch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Diese Infektionsfälle wären grundsätzlich durch eine Impfung vermeidbar. 7 Prozent der Fälle traten bei Kindern und Jugendlichen bis unter 12 Jahren, für die es bislang noch keine Impfstoffzulassung gibt, auf. 

Ich rate daher dringend allen Personen, für die eine Impfindikation besteht und bei denen keine medizinische Kontraindikation nach wissenschaftlichen Kriterien vorliegt, eine Impfung durchführen zu lassen. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen, es werden sich alle Personen, die nicht geimpft sind oder die Infektion nicht schon durchgemacht haben, an dem Virus anstecken. Auch eine Herdenimmunität durch eine hohe Zahl an Geimpften wird nicht dazu führen, dass der Rest der Bevölkerung, der nicht gegen das Coronavirus immun ist, verschont wird. Kein Mensch kann sicher sein, dass bei ihm nicht eine schwere Verlaufsform der Infektion auftritt oder langwierige und belastende Folgesymptome durch Long-COVID verbleiben. Wir müssen sicherstellen, dass vor allem die Kinder, für die keine Impfstoffzulassung besteht, durch eine hohe Impfrate der Erwachsenen und Jugendlichen geschützt werden, gerade wenn im Herbst dann der Schulbetrieb im Präsenzunterricht wieder starten soll. 

Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie sich impfen. Schenken Sie nicht den Gerüchten oder Fake-News über Impfnebenwirkungen, wie z.B. Unfruchtbarkeit, Glauben! Die impfenden Ärztinnen und Ärzte nehmen sich gerne die Zeit, Sie objektiv über Impfnebenwirkungen aufzuklären und prüfen gewissenhaft Indikation und Kontraindikation. Nach wie vor besteht ein uneingeschränkt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Corona-Schutzimpfungen. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Erwachsenen Solidarität mit den Kindern zeigen und wir ein Stück von dem an die Gruppe zurückgeben, die bislang für die Vulnerablen in der Gesellschaft massive Einschränkungen in Kauf genommen hat. Diese Impfung ist gerade nicht nur eine persönliche Angelegenheit sondern wir alle haben eine Verantwortung für die ganze Gesellschaft“, mahnt Hierl.

Fallzahlenentwicklung (Datenstand des Gesundheitsamtes Rosenheim)

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 12. August 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 215 neue Fälle (am 12. August: 95) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 18.311 Fälle von COVID-19 in Stadt und Land kreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 14.253, Stadt: 4.058). 

Neufälle

Seit 1. August wurden von 333 neuen Fällen 100 mit einer Exposition im Ausland (Reiserückkehrer) registriert, davon 51 im Landkreis und 49 in der Stadt. Von den 333 neuen Fällen waren 269 (80,8 Prozent) ungeimpft, 26 (7,8 Prozent) waren entweder unvollständig geimpft oder die abschließende Impfung lag weniger als 15 Tage zurück. Bei 38 Personen mit vollständiger Impfung waren 32 (9,6 Prozent) symptomatisch erkrankt (gemäß Definition sogenannte Impfdurchbrüche), lediglich eine Person (0,3 Prozent) musste stationär 5 Tage auf Normalstation behandelt werden.

Mittlerweile wurde bei mindestens 17.429 Personen eine Genesung dokumentiert. 531 Personen (am 12. August: 531) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 464, Stadt: 67). Von den Verstorbenen waren 19 (am 12. August 19) Personen unter 60 Jahren. 351 (am 12. August: 351) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden keine Personen (am 12. August: 0) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben ist.

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 3.106 Fälle (Landkreis 2371, Stadt 735) (am 12. August: 3102) einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. In einem Fall handelt es sich um die Beta- (südafrikanische) (B1.351), in 17 Fällen um die Gamma- (brasilianische) (P1), in 40 Fällen um die Delta- (indische) (B.1.617.2) und in allen anderen Fällen um die Alpha- (britische) Variante (B.1.1.7). Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 12. August 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 4 Fälle der Delta Variante gemeldet. Alle Fälle sind bei der Gesamtfallzahl von COVID-19-Fällen enthalten.

30 (am 12. August: 24) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 9 Patienten (am 12. August: 7) auf einer Intensivstation

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 20. August (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 129,03 (am: 12. August 26,75), für den Landkreis Rosenheim bei 50,89 (am: 12. August 29,85).

Übersicht über Infektionsumfeld und Testanlass für den Zeitraum 13. bis 19. August (Tag nach letztem Wochenbericht bis Tag heutiger Wochenbericht) bei neu gemeldeten Fällen (Stand 19. August 24 Uhr):

Infektionsumfeld
Testanlass

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinden:

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtungen zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, sodass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

GemeindeFälle GeneseneDifferenz der Fälle zur Vorwoche
Albaching95920
Amerang172165+4
Aschau im Chiemgau295267+4
Babensham156151+1
Bad Aibling11891122+9
Bad Endorf435394+9
Bad Feilnbach550511+5
Bernau am Chiemsee372347+4
Brannenburg393365+7
Breitbrunn am Chiemsee71700
Bruckmühl787765+4
Chiemsee220
Edling247236+5
Eggstätt188167+7
Eiselfing152145+5
Feldkirchen-Westerham453427+3
Flintsbach am Inn2222110
Frasdorf1421370
Griesstätt1331310
Großkarolinenfeld350336+1
Gstadt am Chiemsee87800
Halfing154139+7
Höslwang7774+2
Kiefersfelden4524240
Kolbermoor10571009+11
Neubeuern172167+2
Nußdorf am Inn1861800
Oberaudorf332322+2
Pfaffing1971940
Prien am Chiemsee492470+4
Prutting145139+3
Ramerberg59580
Raubling600582+8
Riedering352331+2
Rimsting157149+4
Rohrdorf am Inn339325+1
Rosenheim40583886+82
Rott am Inn1841800
Samerberg1681620
Schechen3513410
Schonstett64640
Söchtenau210203+2
Soyen184167+5
Stephanskirchen446431+3
Tuntenhausen399377+7
Vogtareuth1361330
Wasserburg am Inn776730+1

Pressemeldung LRA Rosenheim

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