Stand 18. November 2020

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt

Landkreis - Die Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Intensivstationen gingen um die Welt. Deutschland hat es Gott sei Dank nie so schlimm erwischt. Wie sieht es aktuell aus? Wir haben die Zahlen, wie viele COVID-19 Patienten derzeit im OVB24-Gebiet auf der Intensivstation behandelt werden.

Die im Intensivregister angegebenen Zahlen für unsere Region steigen: Aktuell (Stand 18. November) werden in den fünf Landkreisen in unserem Verbreitungsgebiet 35 COVID-19 Patienten intensivmedizinisch behandelt, 17 davon werden invasiv beatmet.

So viele COVID-19 Patienten werde derzeit in der Region auf Intensivstationen behandelt

5.11.9.11.12.11.16.11.18.11.
LK Altötting2002 (2 beatmet)3 (2 beatmet)
LK Mühldorf06 (3 beatmet)6 (5 beatmet)5 (1 beatmet)5 (1 beatmet)
LK Berchtesgadener Land4 (2 beatmet)6 (2 beatmet)6 (3 beatmet)3 (2 beatmet)6 (2 beatmet)
LK Traunstein5 (4 beatmet)9 (4 beatmet)9 (8 beatmet)12 (8 beatmet)12 (10 beatmet)
LK Rosenheim00000
Rosenheim Stadt25 (2 beatmet)8 (1 beatmet)9 (2 beatmet)9 (2 beatmet)
GESAMT1326293135

Insgesamt stehen in den fünf Landkreisen 252 Intensivbetten zur Verfügung. Die Auslastung aktuell: Berchtesgadener Land: sechs frei, 16 belegt; Landkreis Traunstein: 19 frei, 47 belegt; Landkreis Rosenheim: 17 frei, 53 belegt; Stadt Rosenheim: 8 frei, 39 belegt; Landkreis Mühldorf am Inn: fünf frei, 13 belegt; Landkreis Altötting: keins frei, 29 belegt.

Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt in den Landkreisen Altötting 10,3 Prozent, Mühldorf 27,8 Prozent, Berchtesgadener Land 31,8 Prozent, Traunstein 18,8 Prozent, Rosenheim Null Prozent und Rosenheim Stadt 19,2 Prozent.

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt.

Derzeit werden laut DIVI-Intensivregister in ganz Bayern 514 COVID-19 Patienten auf Intensivstationen behandelt,
307 davon werden invasiv beatmet (Stand 18. November 9.19 Uhr). Deutschlandweit sind aktuell 3.544 Menschen mit COVID-19 in intensivmedizinischer Behandlung, 2.031 davon werden beatmet. Am 30. September waren es 350 (194 mit Beatmung), am 26. Oktober 1.315 (608 mit Beatmung), am 5. November 2.587 (1.373 mit Beatmung), am 9. November 2.929 (1.621 mit Beatmung), am 12. November 3.149 (1.799 mit Beatmung) und am 16. November 3.394 (1.929 mit Beatmung).

Intensivpatienten Bayernweit:

30.9.56 (34 beatmet)
26.10.121 (63 beatmet)
5.11.320 (165 beatmet)
9.11.373 (178 beatmet)
12.11.444 (178 beatmet)
16.11.491 (290 beatmet)
18.11.514 (307 beatmet)

22,14 Prozent (981 Betten) der Intensivbetten sind in Bayern derzeit frei, 3.207 belegt. Ende September waren es 27,3 Prozent. Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt bayernweit am 18. November 12,47 Prozent. Zwei Tage zuvor waren es 12,3 Prozent.

Was ist das DIVI-Intensivregister?

Das DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts erfasst täglich die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenhäusern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19 PatientInnen aufgezeichnet. Das Register soll in der Pandemie, und darüber hinaus ermöglichen, Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung im regionalen und zeitlichen Vergleich zu erkennen.

Damit soll das DIVI-Intensivregister eine Grundlage zur Reaktion und zur datengestützten Handlungssteuerung in Echtzeit schaffen. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen.

jz

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel (dpa)

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