Stand 16. November 2020

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt

Eine Pflegerin in Schutzausrüstung betreut einen Corona-Patienten auf der Intensivstation.
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Eine Pflegerin in Schutzausrüstung betreut einen Corona-Patienten auf der Intensivstation.

Landkreis - Die Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Intensivstationen gingen um die Welt. Deutschland hat es Gott sei Dank nie so schlimm erwischt. Wie sieht es aktuell aus? Wir haben die Zahlen, wie viele COVID-19 Patienten derzeit im OVB24-Gebiet auf der Intensivstation behandelt werden.

Die im Intensivregister angegebenen Zahlen für unsere Region steigen: Aktuell (Stand 16. November) werden in den fünf Landkreisen in unserem Verbreitungsgebiet 31 COVID-19 Patienten intensivmedizinisch behandelt, 15 davon werden invasiv beatmet.

So viele COVID-19 Patienten werde derzeit in der Region auf Intensivstationen behandelt

30.09.26.10. 5.11.9.11.12.11.16.11.
LK Altötting002002 (2 beatmet)
LK Mühldorf0006 (3 beatmet)6 (5 beatmet)5 (1 beatmet)
LK Berchtesgadener Land02 (1 beatmet)4 (2 beatmet)6 (2 beatmet)6 (3 beatmet)3 (2 beatmet)
LK Traunstein025 (4 beatmet)9 (4 beatmet)9 (8 beatmet)12 (8 beatmet)
LK Rosenheim010000
Rosenheim Stadt0025 (2 beatmet)8 (1 beatmet)9 (2 beatmet)
GESAMT0513262931

(Quelle: https://www.intensivregister.de/#/index)

Insgesamt stehen in den fünf Landkreisen 235 Intensivbetten zur Verfügung. Die Auslastung aktuell: Berchtesgadener Land: fünf frei, 17 belegt; Landkreis Traunstein: 19 frei, 46 belegt; Landkreis Rosenheim: 17 frei, 51 belegt; Stadt Rosenheim: 30 frei, 18 belegt; Landkreis Mühldorf am Inn: acht frei, zwölf belegt; Landkreis Altötting: keins frei, 29 belegt.

Der ANteil der COVID-19 Patienten  an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt in den Landkreisen Altötting 6,9 Prozent, Mühldorf 25 Prozent, Berchtesgadener Land 13,64 Prozent, Traunstein 18,46 Prozent, Rosenheim Null Prozent und Rosenheim Stadt 18,75 Prozent.

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt

Derzeit werden laut DIVI-Intensivregister in ganz Bayern 491 COVID-19 Patienten auf Intensivstationen behandelt,
290 davon werden invasiv beatmet (Stand 16 November 7.19 Uhr). Deutschlandweit sind aktuell 3.394 Menschen mit COVID-19 in intensivmedizinischer Behandlung, 1.929 davon werden beatmet. Am 30. September waren es 350 (194 mit Beatmung), am 26. Oktober 1.315 (608 mit Beatmung), am 5. November 2.587 (1.373 mit Beatmung), am 9. November 2.929 (1.621 mit Beatmung). und am 12. November 3.149 (1.799 mit Beatmung).

Intensivpatienten Bayernweit:

30.9.56 (34 beatmet)
26.10.121 (63 beatmet)
5.11.320 (165 beatmet)
9.11.373 (178 beatmet)
12.11.444 (178 beatmet)
16.11.491 (290 beatmet)

24,13 Prozent (981 Betten) der Intensivbetten sind in Bayern derzeit frei, 3.085 belegt. Ende September waren es 27,3 Prozent. Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt bayernweit am 16. November 12,3 Prozent. Vier Tage zuvor waren es 10,8 Prozent.

Was ist das DIVI-Intensivregister?

Das DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts erfasst täglich die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenhäusern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19 PatientInnen aufgezeichnet. Das Register soll in der Pandemie, und darüber hinaus ermöglichen, Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung im regionalen und zeitlichen Vergleich zu erkennen.

Damit soll das DIVI-Intensivregister eine Grundlage zur Reaktion und zur datengestützten Handlungssteuerung in Echtzeit schaffen. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen.

jb

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