Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Heißbrandausbildung“ in Brandübungscontainer

Landkreis Rosenheim: Atemschutzausbildung unter realen Bedingungen

Atemschutzausbildung unter realen Bedingungen
+
Atemschutzausbildung unter realen Bedingungen.

Söchtenau - Am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Söchtenau hatten am langen Wochenende um Chr. Himmelfahrt etwa 170 Atemschutzgeräteträger*innen aus verschiedenen freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Rosenheim die Gelegenheit, an einer „Heißbrandausbildung“ in einem Brandübungscontainer teilzunehmen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Ausbildung mit dem Brandübungscontainer der Firma Feuercon wurde vom Kreisfeuerwehrverband Rosenheim e.V. organisiert. In dem Container können verschiedene Einsatzszenarien unter realistischen Bedingungen mit Feuer und Rauch dargestellt werden. Der Vorteil hierbei ist, dass die Übenden direkt die Auswirkungen ihrer Maßnahmen wie Löschwasserabgabe oder Luftzufuhr durch Öffnen von Fenster und Türen erleben. So lernen sie auf verschiedene Situationen, mit denen sie im Brandeinsatz konfrontiert werden können, richtig zu reagieren.

Im Rahmen der Ausbildungstage wurden drei verschiedene Themen angeboten. Im Bereich Einsatztaktik wurde im Container eine Wohnung mit mehreren Zimmern nachgestellt, in der es zu einem Brand gekommen ist. Die Atemschutztrupps hatten die Aufgabe, „Brandbekämpfung und Menschenrettung“ durchzuführen. Sie mussten unter echter Hitze- und Rauchentwicklung und der damit verbundenen Sichtverhältnisse Dummies finden und retten sowie den Brand bekämpfen. Ein weiteres Thema war der richtige Umgang mit der Wärmebildkamera. Hier hatte der Trupp ebenfalls die Aufgabe „Brandbekämpfung und Menschenrettung“, allerdings mit der Unterstützung einer Wärmebildkamera. Ziel dabei war es, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Technik kennenzulernen. Am letzten Tag ging es um das Thema Rauchgasdurchzündung. In einem simulierten Zimmerbrand konnten die Atemschutzgeräteträger*innen eindrucksvoll beobachten, wie es zu einem sogenannten Flashover und beim Vorgehen im Einsatz zu einer Rauchgasdurchzündung kommen kann. Dabei wurden auch die verschiedenen Möglichkeiten, eine solche Durchzündung zu verhindern und das richtige Verhalten in einer solchen Situation geübt.

Nach jedem Durchgang wurden die Teilnehmer*innen angeleitet, ihre verschmutzte Ausrüstung fachgerecht abzulegen um eine Verschleppung der krebserregenden Stoffe aus dem Brandgeschehen zu vermeiden. In der anschließenden Nachbesprechung mit dem Ausbilder wurde sachlich und vor allem auf Augenhöhe das Vorgehen besprochen und eventuell andere Möglichkeiten als Vorschläge erörtert, was die Übenden besonders angenehm empfanden. Durch solche Übungen unter realen Bedingungen können die Feuerwehrangehörigen optimal auf ihre Einsätze im Ernstfall vorbereitet werden.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Ganz besonders an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Söchtenau, die durch ihren Einsatz und tolles Engagement während der vier Tage das Gelingen der Veranstaltung auch unter Beachtung der notwendigen Hygieneregeln erst möglich gemacht haben.

Pressemeldung der Kreisbrandinspektion Rosenheim

Kommentare