Überflutungen und Hochwasser in der Region

Lage nach Dauerregen: Schäden werden behoben - Temperaturen sollen wieder steigen

Sonnenblumen vor Sonnenuntergang im Sommer Symbolbild
+
Sonnenblumen vor Sonnenuntergang im Sommer Symbolbild

Landkreis - Durch den anhaltenden Dauerregen kam es am Dienstag, 4. August, vielerorts in der Region zu Überflutungen und Hochwasser. Die Einsatzkräfte mussten Schwerstarbeit leisten. Die Folgen des Chaos sind auch am Mittwoch, 5. August, noch nicht vollständig überwunden.

SERVICE:

Update, 21.45 Uhr - Temperaturen sollen wieder steigen - Franken erwartet wohl Hitzewelle

Nach dem Tumult der letzten Tage sehnen sich wohl viele Bayern wieder nach Sommer. Wie BR24 berichtet, sind die Aussichten hierfür sogar recht gut. Denn auch wenn es vielerorts in Deutschland wieder extreme Temperaturen von bis zu 36 Grad geben soll, wird das in Bayern nach aktueller Einschätzung nicht der Fall sein.

Es wird von der längsten Schönwetter-Periode des Sommers gesprochen. Hierfür soll das Hoch Detlef sorgen, das nach ersten Einschätzungen heiße Luft aus südlichen Gefilden nach Bayern bringen wird.

Update, 19.25 Uhr - Drohnenbilder zeigen das Ausmaß der Überschwemmungen bei Teisendorf

Dass die Unwetter der letzten Tage bei den Landkreisen überall Schäden verursachte steht außer Frage. Besonders zeigen sie aber die Bilder einer Drohne bei Teisendorf.

Drohnenbilder der Überschwemmung bei Teisendorf

Zum Großteil überflutete Wiesen, Straßen, die mehr Bächen ähneln und schlicht die Fläche, welche das Hochwasser bedeckt, geben einen guten Eindruck der Lage in den vergangenen Tagen.

Drohnenbilder der Überschwemmung bei Teisendorf

Dank der Drohne von Flying-Lens S. Schaffner erreichten uns diese Bilder. Mittlerweile sinken die Pegelstände jedoch wieder und es kündigt sich eine wärmere Zeit an.

Update, 17.39 Uhr - Lage entwickelte sich rasant: So lief der Hochwassereinsatz in Bad Aibling ab

Über 50 Einsätze arbeitete die Feuerwehr Stadt Bad Aibling gemeinsam mit den Stadtteilfeuerwehren im Stadtgebiet ab. Zahlreiche Keller liefen voll mit Wasser, Sandsäcke mussten auf die verschiedenen Einsatzstellen verteilt werden, Brücken und Straßenzüge wurden in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bauhof gesperrt. 

Pegelstände ähnlich wie 2013 wurden innerhalb von ein paar Stunden erreicht, jedoch nicht die Mangfall war diesmal das Problem, da die Hochwasserschutzmaßnahmen Wirkung gezeigt hätten, sondern die Glonn.

Die Lage besonders in der Bahnhofstraße entwickelte sich rasant. Die Feuerwehr sei aber laut Presseaussendung „sehr gut vorbereitet“ gewesen und habe gemeinsam mit der Feuerwehr Willing vorgesorgt.

Am späten Abend entspannte sich die Lage und es kamen nur noch ein paar vereinzelte Meldungen mit „Wasser im Keller“.

>>>Den gesamten Bericht hier nachlesen<<<

Update, 16.14 Uhr - Über 1300 Kräfte in Salzburg im Einsatz

Auch im benachbarten Salzburg hatten die Einsatzkräfte am Dienstag ordentlich in Sachen Unwetter zu tun. Wie der zuständige Landesfeuerwehrverband mitteilte, mussten am 4. August bis einschließlich 17 Uhr genau 458 Einsätze im gesamten Bundesland bewältigt werden. Hierzu standen den Einsatzleitern 1341 Kräfte von insgesamt 54 Feuerwehren zur Verfügung.

Die prekäre Wetterlage zog dabei vom Bezirk Lungau, über den Pongau bis in den Flachgau. Im letztgenannten Bezirk war die Gemeinde Bergheim bei Salzburg eine der am stärksten betroffenen Kommunen. In Anthering musste die Feuerwehr mit Hilfe des Gefahrgutfahrzeuges Flachgau ausgeflossene Poolchemikalien aus einem Keller beseitigen. Verletzte Personen wurden glücklicherweise nicht gemeldet.

Update, 15.21 Uhr - Feuerwehren im Mangfalltal im Dauereinsatz

Auch die Feuerwehren im Mangfalltal standen während des Dauerregens im Dauereinsatz. Im Bereich Feldolling wurde an der Mangfall die Meldestufe 4 erreicht. Folgerichtig wurden Straßen überflutet und viele Keller liefen voll.

Wie die Feuerwehr Bruckmühl auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, begann der „Einsatz-Marathon“ bereits gegen 1.50 Uhr am Morgen, als in der Vagener Au eine Brücke mit angeschwemmtem Treibgut Probleme machte. Es wurden Sperrschilder aufgestellt und Sandsäcke verlegt.

Im weiteren Tagesverlauf waren in regelmäßigen Abständen Dammbegehungen an der Mangfall erforderlich. Im Bereich Heufeldmühle über Hinrichssegen bis nach Waldheim wurden diese außerdem von der Feuerwehr Heufeld durchgeführt. Zudem mussten die Bruckmühler Floriansjünger in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kirchdorf mehrere Bäche „bändigen“ und Straßensperren, wie zum Beispiel an der Staatsstraße 2078 bei Bergham, aufbauen. Hier war eine Senke mit Wasser vollgelaufen.

Update, 14.51 Uhr - Ford zwischenzeitlich komplett unter Wasser - Fahrer mit Glück im Unglück

Die Rosenheimer Polizei hat nun nähere Informationen zu dem untergegangenen Auto auf der B15 bei Schechen (siehe Update 10.32 Uhr) veröffentlicht. Demnach befuhr ein 27-Jähriger aus Rosenheim mit seinem Ford Transit die B15 in südliche Richtung.

Auf der B15 blieb zwischen Schechen und Rott ein Auto in einer überfluteten Unterführung stecken.

Im Bereich einer Unterführung auf Höhe Hochstätt, war diese aufgrund der ergiebigen Regenfälle überflutet. Der Rosenheimer fuhr dennoch weiter und versuchte durch die Unterführung durchzufahren. Der 27-Jährige blieb mit seinem Fahrzeug stecken, der Innenraum füllte sich sofort mit Wasser. Der Fahrer hatte Glück und konnte sich rechtzeitig selbst aus dem Fahrzeug befreien. Der Ford wurde jedoch bald komplett versenkt - die überlaufende Rott füllte in kürzester Zeit die gesamte Unterführung - und dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 10.000 Euro sein. 

Update, 13.41 Uhr - Koordinierungsgruppe in Rosenheim aufgelöst

Die Koordinierungsgruppe im Landratsamt Rosenheim hat ihre Arbeit nach Beendigung einer letzten Lagebesprechung am Mittwochmorgen eingestellt. Diese war am Dienstag in den frühen Morgenstunden nach dem anhaltenden Dauerregen eingerichtet worden. Im Zeitraum von Dienstag, 3 Uhr, bis Mittwoch, 10 Uhr, mussten mehr als 1200 Einsatzkräfte im Landkreis Rosenheim zu 510 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Beteiligt waren rund 1100 Kräfte aus über 100 Feuerwehren, etwa 60 Kräfte aus zwei Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks, etwa 10 von Rettungsdienstorganisationen, rund 20 von der Wasserwacht sowie etwa 15 von der Bergwacht und rund 20 Personen im Einsatzstab des Landratsamtes.

Die Integrierte Leitstelle in Rosenheim nahm mehr als 1.000 Notrufe entgegen. Insgesamt wurden rund 14.000 Sandsäcke vom THW transportiert und von den Frauen und Männern der Feuerwehren verbaut. 4000 davon lagerten fertig befüllt bei
Feuerwehren und Bauhöfen. Die übrigen 10.000 mussten von den Floriansjüngern zuvor mit Sand befüllt werden.

Auch die Verkehrssituation in der Region bessert sich zusehends. Im Laufe des Vormittags konnten einige zuvor gesperrte Straßen nach Abschluss der Aufräumarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Update, 12.59 Uhr - Autofahrer ignorieren Verbote bei Bad Feilnbach

Auf Grund der Hochwasserlage mussten am Dienstag, 4. August, im Gemeindegebiet Bad Feilnbach die Staatsstraßen 2089 und 2010 in alle vier Richtungen gesperrt werden, einschließlich des Kreisels kurz nach Wasserwiesen. Teilweise stand das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch auf der Fahrbahn. 

Doch einige Verkehrsteilnehmer nahmen es mit den Verboten, die durch entsprechende Schilder gekennzeichnet worden waren, nicht so genau. Wie die Polizei Brannenburg mitteilte, kamen laufend Fahrzeuge an den Kreisverkehr herangefahren, durchfuhren die strömenden Wassermassen und mussten dann wieder zurückgeschickt werden, weil kein Weiterkommen war. Zeitweise standen nach Polizeiangaben gleichzeitig vier Sattelzüge und 30 Fahrzeuge am eigentlich gesperrten Kreisverkehr

Selbst als die Fahrbahn bereits komplett gesperrt war, stellten Autofahrer die Warnbaken so hin, dass sie vorbeifahren konnten. Konfrontierte man die Autofahrer mit ihrem verbotswidrigen Handeln, waren Ausreden wie „Ich bin doch Arbeiter, für mich gilt das nicht“ oder „Da waren keine Schilder“, nicht unüblich.

Die weitere Bilanz der Polizei fiel ernüchternd aus: Ein Lkw sowie ein Paketdienstfahrer blieben in den Wassermassen am Kreisverkehr stecken. Eine ältere Frau aus der Gemeinde Bad Feilnbach wurde mit ihrem Auto regelrecht weggespült und musste direkt am Kreisverkehr von der Feuerwehr befreit werden. Im Bereich Wasserwiesen fuhren drei Fahrzeuge ins Wasser – davon mussten vier Personen ebenfalls von der Feuerwehr gerettet werden. Darüber hinaus standen drei weitere Fahrzeuge im Wasser - allerdings ohne Fahrer. Laut Polizei ist davon auszugehen, dass diese Fahrzeuge einen sog. „Wasserschlag“ erlitten und nun mit hohen Reparaturkosten rechnen müssen.

Update, 11.20 Uhr - Aisingerwies und Oberwöhr stark betroffen

Dass es in Sachen Überflutungen und Hochwasser auch in Rosenheim richtig “rund” ging, beweist ein Drohnenvideo, dass der User “Drohne Rosenheim” nun auf YouTube eingestellt hat. Ein Flug über die Miesbacher Straße zeigt die großflächigen Überschwemmungen auf beiden Seiten der Straße zwischen Abzweigung Aisingerwies und Panorama-Kreuzung.

Zudem hat es auch die Stadtteile Oberwöhr und Aisingerwies hart getroffen, wo das Video die Ausuferungen der Mangfall zeigt. Darüber hinaus gibt es auch eine Sequenz zum Wasserstand im Bereich der Brücke an der Kufsteiner Straße (B15). In der Aisingerwies sind übrigens auch zahlreiche Keller vollgelaufen, wie mehrere User übereinstimmend gegenüber rosenheim24.de schilderten.

Wie schlimm es Aising getroffen hat, zeigen auch Berichte der Freiwilligen Feuerwehr auf deren Facebook-Seite. Allein die FFW Aising musste insgesamt 17 Einsätze abarbeiten und war zusätzlich sowohl im gesamten Stadtgebiet, als auch im Landkreis Rosenheim eingesetzt.

Nur kurz war dann am Abend die Entspannung für die Einsatzkräfte gegeben, denn um 1 Uhr nachts wurden die Aisinger Floriansjünger zu einem Hotel in Heilig Blut alarmiert. Dort waren im Keller mehrere Lager- und Aufenthaltsräume mit Wasser vollgelaufen. Bis kurz nach 4 Uhr kämpften sie gegen das Wasser an. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels drückte jedoch in einigen Bereichen immer wieder Wasser von unten nach.

Update, 10.32 Uhr - Auto bleibt auf überfluteter B15 „stecken“

Auf der B15 (Rosenheim - Landshut) gibt es weiterhin Probleme. Die Bundesstraße war im Abschnitt zwischen Schechen und Rott auch am Mittwochvormittag (Stand: 10.15 Uhr) noch gesperrt. In Hochstätt war eine Grundwassersenke übergelaufen. Zudem wurde kurz vor Rott eine Unterführung vollständig überflutet. Dort war am Dienstagmorgen ein Autofahrer hineingefahren und mit seinem Fahrzeug steckengeblieben.

Auf der B15 blieb zwischen Schechen und Rott ein Auto in einer überfluteten Unterführung stecken.

Update, 10 Uhr - Sylvenstein-Speicher „rettet" Oberland

Vielerorts in Südbayern hat sich die Hochwasser-Lage inzwischen entspannt. Die „Brennpunkte“ liegen derzeit noch in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen sowie in Niederbayern im Bereich Deggendorf/Passau.

Aus Passau wurde eine drohende Hochwasserwelle gemeldet. Der Pegel der Donau hatte dort laut Hochwassernachrichtendienst Bayern gegen Mitternacht die Meldestufe 3 überschritten. Laut den Experten soll sich dieser in den nächsten Stunden zwischen den Meldestufen 3 und 4 einpendeln, ehe der Wasserstand danach wieder fallen soll.

Im bayerischen Oberland sorgt die Loisach für Unbehagen. Der Fluss hat in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad-Tölz-Wolfratshausen an mehreren Messstellen die Meldestufe 3 überschritten. Deswegen gibt es dort entsprechende Warnungen, die mindestens noch bis Mittwoch, 12 Uhr, gültig bleiben sollen. Allerdings wurde der Scheitelpunkt wohl bereits erreicht. „Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“, hieß es seitens des Hochwassernachrichtendienstes.

Zudem zeigte sich einmal mehr am Dienstag, wie wichtig die Rückhaltefunktion des Sylvenstein-Stausees im Isarwinkel ist. Dessen Wasserspiegel stieg innerhalb von 24 Stunden um über fünf Meter. In Spitzenzeiten beträgt der Gesamtzufluss bei 439 Kubikmeter pro Sekunde. Abgegeben wurden am Dienstagvormittag jedoch nur 14 Kubikmeter pro Sekunde, ehe der Abfluss im Laufe des Nachmittags sukzessive wieder erhöht wurde.

Der Sylvensteinstausee bei Lenggries.

Update, 9.18 Uhr - Drohnenvideo zeigt Ausmaß von Hochwasser

Während die ILS Rosenheim inzwischen über die App KATWARN offiziell Entwarnung vermeldet hat, zeigt ein Drohnenvideo das Ausmaß des Hochwassers. Pruttings Bürgermeister Johannes Thusbaß hat dieses auf Facebook bereitgestellt. Es zeigt die Ausuferungen des Dorfweihers in der kleinen Gemeinde, zwischen Rosenheim und Bad Endorf gelegen.

Update, 8.30 Uhr - Weit über 700 Einsätze bei ILS Rosenheim

Die Integrierte Leitstelle (ILS) Rosenheim, die für die Landkreise Rosenheim und Miesbach zuständig ist, hat nun zum Unwetter Bilanz gezogen. Insgesamt wurden demnach am Dienstag, 4. August, zwischen 3.30 Uhr und 21 Uhr 720 unwetterbedingte Einsätze registriert, die zusammen mit den Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen abgearbeitet wurden.

Laut ILS lagen „besondere Einsatzschwerpunkte“ in den Bereichen Prien/Bernau, im Inntal sowie entlang der Autobahn München - Salzburg (A8). Über etwaige Verletzte gab es keine Angaben.

Update, 8.09 Uhr - Innfähre in Mühldorf drohte zu kentern

Am Dienstagabend gegen 17.30 Uhr waren die Kräfte der DLRG Mühldorf im Stadtbereich auf Kontrollfahrt wegen der steigenden Pegelstände unterwegs, als diese bei der Innfähre Mühldorf Probleme mit der Befestigung feststellten. Passanten hatten bereits parallel die Stadtwerke Mühldorf informiert.

Nach kurzer Besprechung mit den Verantwortlichen der Stadtwerke wurde entschieden, die bestehende Sicherung zu lösen, um ein Kentern der Innfähre durch weiter steigenden Wasserstand zu vermeiden. Die DLRG-Einsatzkräfte zogen eine alternative Sicherung ein und entfernten die bestehende Eisenstange.

Mühldorfer Innfähre drohte zu kentern.

Update, 7.08 Uhr - Unwetter sorgte in Region für Chaos

Das Unwetter hatte am Dienstag ab den frühen Morgenstunden in weiten Teilen der Region für Chaos gesorgt. Es gab vielerorts Hochwasser und Überflutungen, vor allem in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land

So wurde zwischen Achenmühle und Frasdorf (Landkreis Rosenheim) die A8 (München - Salzburg) hüfthoch überflutet, was für ein stundenlanges Verkehrschaos sorgte. Die Polizei sprach hierbei von einem „großen Problem“. Bei Anger (Landkreis Berchtesgadener Land) wurden durch einen großen Hangrutsch zwei Doppelhäuser teilweise verschüttet. In Murnau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) versank ein Einsatzfahrzeug der Polizei in den Wassermassen, die über die Bundesstraße 2 gelaufen waren.

Zwischenzeitlich hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar die höchste Warnstufe (Stufe 4) ausgerufen und vor „extrem ergiebigem Dauerregen“ gewarnt. Deswegen schwollen auch viele Flusspegel zum Teil bedrohlich an. An der Mangfall am Pegel Feldolling sogar die höchste Meldestufe 4 erreicht. Auch musste in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) beispielsweise die Innbrücke gesperrt werden. Am Nachmittag beruhigte sich das Wetter und der DWD hob die bestehenden Warnungen am Montagabend auf.

Durch den Dauerregen wurde auch die A8 (München - Salzburg) an mehreren Stellen überflutet.

Am Mittwochmorgen noch zahlreiche Straßen gesperrt

Am Morgen wurden in den Verkehrsmeldungen noch einige Behinderungen gemeldet. So ist (jeweils Stand: Dienstag, 6.15 Uhr) auf der A8 (München - Salzburg) in Fahrtrichtung Salzburg zwischen Bad Aibling und dem Inntal-Dreieck weiterhin der rechte Fahrstreifen wegen Überflutungen gesperrt. Im weiteren Verlauf der A8 Richtung Österreich gilt dasselbe für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Übersee und Grabenstätt (Landkreis Traunstein). Die A8-Einfahrt Grabenstätt und die Zufahrt dazu aus Richtung Obermoos (Staatsstraße 2096) sind derzeit gesperrt.

Auf der B15 (Rosenheim - Landshut) gibt es nach wie vor im Bereich Rott am Inn eine Sperre wegen Überflutung. Auf der B304 (Wasserburg - Freilassing) ist der Abschnitt zwischen Traunstein und Surberg nach wie vor nicht befahrbar.

Zudem ist auch die bei Bad Aibling parallel zur A8 verlaufende Staatsstraße 2010 (Rosenheim - Miesbach) zwischen Westerndorf am Wasen bis zum Kreisel an der Kreuzung zur Staatsstraße 2089 ebenfalls wegen Überflutung gesperrt. Die St2089 kann zudem laut dem Verkehrsportal bayerinfo.de in Richtung Bad Feilnbach nur teilweise befahren werden.

Durch den Dauerregen wurden in der Region, wie hier bei Siegsdorf, zahlreiche Straßen überflutet.

Im Landkreis Traunstein ist außerdem die Staatsstraße 2098 zwischen Siegsdorf und Ruhpolding blockiert. Im Landkreis Rosenheim kann derzeit die Staatsstraße 2092 zwischen Bernau und Prien am Chiemsee wegen Überflutung nicht befahren werden. Behinderungen, wenn auch keine Sperre, gibt es auch auf der Staatsstraße 2093 zwischen Frasdorf und Prien-Prutdorf.

Auch eine wichtige Verbindung Richtung München ist unterbrochen. Laut bayerninfo.de ist auch die Staatsstraße 2078 zwischen Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) derzeit noch nicht befahrbar. Im Berchtesgadener Land ist die Staatsstraße 2104 (Altenmarkt - Freilassing) zwischen Freilassing und der Abzweigung nach Saaldorf-Surheim gesperrt.

mw

Kommentare