Dicke Flocken am 1. Dezember

Schnee am Wochenende - doch gibt es auch weiße Weihnachten?

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Südostbayern - Pünktlich zum ersten Advent soll es in der Region schneien. Doch wie stehen die Chancen auf eine weiße Weihnacht?

Der November hat sich bisher warm wie selten zuvor gezeigt. Bei bis zu 15 Grad und Schmuddelwetter wollte bislang also kaum Vorweihnachtsstimmung aufkommen. Das soll sich aber schon bald ändern. Denn pünktlich zum ersten Advent soll am Sonntag "der meteorologische Winter" mit dicken Flocken eingeleitet werden, so Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net. Bis ganz runter wird es schneien. Anhalten wird das aber leider nicht. "Dem Winterwetter geht nach dem aktuellen Stand wieder schnell die Puste aus", so Jung. 

Das Wetter am Mittwoch:

Nach den vergangenen ruhigen Tagen in der südostbayerischen Region kommt eine Abwechslung beim Wetter hinzu. So startet der Mittwoch (27.11. ) besonders in den Landkreisen Mühldorf, Altötting und dem Berchtesgadener Land bei einem einheitlichem, bedecktem Himmel. Nur in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein lässt sich hin und wieder die Sonne durch die Wolken blicken. Die Frühwerte liegen zwischen 6 Grad im Landkreis Rosenheim, jeweils 4 Grad Celsius in den Landkreisen Traunstein, Mühldorf und Altötting sowie 2 Grad im Berchtesgadener Land. Das berichtete der Unwetterservice Südostbayern auf Facebook und auf seiner Website.

Zur Mittagszeit verdichten sich die Wolken und es beginnt in der gesamten südostbayerischen Region zu Regnen. Die Höchstwerte liegen am Mittwoch bei einheitlichen 9 Grad in allen Landkreisen. Am Abend und in der Nacht zum Donnerstag lässt der Regen in der gesamten Region wieder nach. Während es im Berchtesgadener Land bedeckt in der Nacht zum Donnerstag ist bleibt es in den übrigen Landkreisen leicht bewölkt. Die Tiefstwerte erreichen Werte zwischen 3 Grad in den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf und Altötting, 4 Grad im Landkreis Traunstein und bis zu 6 Grad Celsius im Berchtesgadener Land.

Schnee an Weihnachten?

Ob es am Ende endlich mal wieder eine weiße Weihnacht gibt, bleibt abzuwarten. Genaue Vorhersagen so weit im Voraus sind laut wetter.de nicht möglich. Doch gebe es einige Computerberechnungen, die Meteorologen, wie Carlo Pfaff optimistisch stimmen. Die kalte Luft, die eine Häufung von Italientiefs in den letzten Wochen mit sich gebracht habe, und das Fehlen von markanten Südwest-Strömungen sei ein gutes Zeichen für alle, die auf eine weiße Weihnacht hoffen. 

Auch Patrick Panke ist guter Dinge. Das Potential für ein Fest im Schnee sei zumindest schonmal da, auch wenn sich natürlich nicht genau vorhersagen lasse, ob es dann auch so kommt. Zumindest für die Mittelgebirgslagen bestehen Chancen auf einige Flocken. Im Flachland dagegen müsse schon viel zusammenkommen, um die richtigen Voraussetzungen für Schneefall zu schaffen.

Alles in allem seien die Chancen auf weiße Weihnacht also besser, als noch in den vergangenen Jahren, so wetter.de. Ob ich das bewahrheitet müsse man aber abwarten. Es könne auch noch zu Weihnachtstauwetter kommen, das in Deutschland recht häufig ist. 

Auch wetter.com schätzt die Chancen auf eine weiße Weihnacht in den Alpen und Mittelgebirgen ab einer Höhe von etwa 800 Metern recht gut ein. Sogar eine geschlossene Schneedecke werde es voraussichtlich geben.

In tieferen Lagen dagegen liegen die Chancen nur bei 30 bis 50 Prozent.

jv

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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