Mit der ADAC Straßenwacht unterwegs in der Region

Pannenhelfer im Einsatz: Von leeren Batterien bis Motorschaden

Unterwegs mit dem Pannenhelfer im Landkreis Rosenheim: Straßenwacht des ADAC
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Unterwegs mit den gelben Engeln: Stefan Bartok ist seit fünf Jahren als Straßenwachtfahrer des ADAC unterwegs

Landkreis Rosenheim - Vom geplatzten Reifen bis zum Motorschaden: rosenheim24.de war mit der Straßenwacht des ADAC im Landkreis unterwegs. 

Freitag, 6. März, 8 Uhr: Schichtbeginn für Stefan Bartok (45). Er ist Pannenhelfer beim ADAC Südbayern und hat bereits den ersten Auftrag über das Pannensystem hereinbekommen, als er unsere Reporterin abholt: Leere Batterie bei einem Fahrzeug in Rosenheim. Wir machen uns auf den Weg. Während der Fahrt erzählt Stefan, dass er bereits seit fünf Jahren als Straßenwachtler für den ADAC unterwegs ist. "Ich mache das immer noch gerne. Man hilft den Menschen. Die Freude ist groß, wenn das Auto repariert wird." Gelernt hat er Diagnosetechniker und war vorher in einer freien Kfz-Werkstatt tätig. "Man muss mindestens Kfz-Mechaniker sein, um als Pannenhelfer arbeiten zu können", sagt er.

Leere Batterie - kein Problem

Kurz bevor wir das erste Pannenfahrzeug erreichen, ruft Stefan die Fahrerin an und kündigt sich an. Am Fahrzeug angekommen werden wir freudig begrüßt. Es stellt sich schnell heraus: Batterie leer weil die Fahrerin das Licht über Nacht brennen gelassen hatte. Eine Routineaufgabe für den 45-Jährigen. Fremdstart und schon läuft das Auto wieder und die Frau kommt noch pünktlich in die Arbeit.

Panne Nummer eins des Arbeitstages: eine leere Batterie

Wäre die Batterie kaputt gewesen, hätte Stefan eine ganze Anzahl an Ersatzbatterien in seinem Straßenwachtfahrzeug dabei gehabt, die er dann schnell eingebaut hätte. Wenn aber einmal gar nichts mehr geht, dann muss auch er seine Kollegen vom Abschleppdienst rufen. 

1.300 Pannen im Jahr

Stefans Einsatzgebiet reicht von Berchtesgaden bis Holzkirchen. Das teilt er sich mit 13 weiteren Kollegen. Zu tun gibt es genug. "Ich fahre in etwa 1.300 Pannen im Jahr an", erzählt der Straßenwachtfahrer. "Im Schnitt sind es etwa zehn pro Tag." - Und da kommt auch schon die nächste Panne herein: Motorproblem bei einem 3er-BMW in Miesbach. Drei Leute aus Hessen, die gerade vom Italienurlaub zurückfahren, sind liegengeblieben. Diagnose: Motorschaden. Hier kann Stefan nichts machen. Er bringt die Drei zur nächstgelegenen Werkstatt, die sich jetzt weiter um das Problem kümmert. 

Für den 3er BMW aus Hessen kann Stefan nichts tun. Ab in die Werkstatt

Man erlebt allerhand

"Die Hälfte der Pannen, die wir hier auf der A8-Strecke haben, sind Urlauber. Mit einem Urlauber hatte ich auch einmal einen skurrilen Einsatz", erzählt Stefan, als wir schon wieder auf dem Weg zur nächsten Panne in Prutting sind. Mittlerweile ist es kurz vor 10 Uhr. "Der Mann hat angerufen und Probleme mit seinem Getriebe geschildert. Das Auto schalte nicht mehr. Als ich ankam bin ich Probe gefahren - alles in Ordnung, das Auto schaltet. Es hat sich dann herausgestellt, dass der Fahrer einfach Angst hatte und wegen dem Gefälle, in dem er sich befunden hat, nicht selber fahren wollte." 

Unterwegs mit der ADAC Straßenwacht

Unterwegs mit dem Pannenhelfer im Landkreis Rosenheim: Straßenwacht des ADAC
 © jb
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Drei Mal pro Woche Auto öffnen

Neben leeren Batterien und kaputten Reifen gehören Autopannen aber nicht zu seinen häufigsten Einsätzen. "Ich muss bestimmt zwei bis drei Mal die Woche ein Fahrzeug öffnen, weil sich die Leute ausgesperrt haben." Ganz selten werde er zu Unfällen gerufen. 

In Prutting angekommen stellt sich schnell heraus: Der leeren Batterie ist nicht mehr zu helfen, sie muss ausgetauscht werden. Da der Fahrzeughersteller aber die Auflage hat, dass man die Batterie beim Hersteller einbauen lassen muss, kann Stefan hier auch nicht mehr tun als fremdzustarten, damit das Ehepaar zur Werkstatt fahren kann. 

Nach zehn Minuten ist der Reifen gewechselt und die Weiterfahrt gesichert.

10.30 Uhr: Nächster Einsatz in Bad Endorf, Reifenpanne bei einem VW-Bus. Uns empfängt eine Frau mit zwei Hunden und einem platten Reifen. Etwa zehn Minuten später ist der Ersatzreifen gewechselt, Fahrzeugbesitzerin samt Hunden glücklich und ein kleines Trinkgeld wechselt den Besitzer. Jetzt geht es zurück nach Rosenheim, wo auf Stefan schon die nächste Panne wartet... 

jb

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