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Analyse der Zahlen in den Kommunen im Kreis Rosenheim

Weiterer Corona-Rückgang im Landkreis - aber neue Gemeinden rücken in den Fokus

Wieder gibt es einen leichten Rückgang der „aktiv“ Corona-Infizierten im Landkreis Rosenheim - 1133 sind es aktuell noch. Bei den am stärksten belasteten Gemeinden rücken aber nun plötzlich ganz „neue“ Orte in den Mittelpunkt.

Landkreis Rosenheim - Der leichte Abwärtstrend hält weiter an: 1133 Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim gelten aktuell als „aktiv“ mit dem Corona-Virus infiziert (Stand 7. Mai) - das sind 56 weniger als vor einer Woche. Im Schnitt sind das 0,35 Prozent der Gesamtbevölkerung. Schaut man sich an, welche Orte im Verhältnis zur Einwohnerzahl am stärksten belastet sind, rücken jetzt aber Gemeinden in den Fokus, die in den vergangenen Wochen eher unauffällige Werte hatten.

Rimsting, Frasdorf und Schechen prozentual am stärksten betroffen

Am stärksten ist momentan Rimsting belastet. 33 aktuell Infizierte werden aus der Chiemsee-Gemeinde gemeldet, das entspricht 0,83 Prozent aller Bürger dort. Vorige Woche lag Rimsting noch auf Platz 4. Nach Rimsting folgen jetzt Frasdorf mit 0,71 Prozent (22 „aktive“ Fälle) und plötzlich Schechen mit 0,58 Prozent. Vorige Woche waren es in Schechen nur fünf Corona-Infizierte, jetzt sind es 29. Knapp über der Grenze von 0,5 Prozent liegen außerdem noch Söchtenau und Flintsbach.

Andernorts ist die Entwicklung erfreulicher, einige Kommunen konnten die Zahlen ihrer „aktiv“ Infizierten deutlich senken: In Bad Endorf, Bad Feilnbach, Flintsbach und Pfaffing sind es jeweils etwa zehn Menschen weniger. In Kolbermoor sank die Zahl um 16, in Prien um 18. Auffällige Anstiege der aktuellen Corona-Fälle verzeichnen neben Schechen noch Babensham, wo es von eins auf acht hinaufgeht, Raubling (plus zwölf) und auch die Stadt Rosenheim, die diese Woche 34 Fälle mehr vermelden muss als am vergangenen Freitag. 304 sind es dort jetzt insgesamt.

Die momentan „aktiven“ Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Rosenheim (rechte Spalte), Stand 7. Mai (zum Vergrößern zoomen oder unten rechts klicken).

Mit seinen 304 Fällen hat die Stadt Rosenheim bei den absoluten Fällen die Nase vorn. Es folgen Bad Aibling mit 83, Kolbermoor (67), Raubling (50) und Wasserburg mit 48 Fällen. Weiterhin „Corona-frei“ ist die Fraueninsel, nur einen einzigen Fall vermelden momentan Höslwang und Ramerberg.

Zahlen der Todesfälle und Intensivpatienten

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben. Als Beispiel: Kleine Gemeinden mit einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim.

Seit Beginn der Pandemie wurden 17.012 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Rosenheim gezählt. Als genesen gelten 15.376. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 509 Todesfälle in Stadt und Landkreis zu beklagen. 21 Patienten werden derzeit auf einer Intensivstation behandelt.

xe

Rubriklistenbild: © Stadt Rosenheim

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