Wetterprognose für die Region

Regen, Frost und sogar Schnee - die Woche wird ungemütlich

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Landkreis - Frostig kalt ist es am Montagmorgen, das Thermometer zeigt vielerorts Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und auch in den kommenden Tagen werden wir des öfteren zum Eiskratzer greifen müssen, denn der Goldene Herbst ist passé.

Die Temperaturen gehen immer weiter zurück. Nach einem nochmal sehr goldigen Wochenende wird es in dieser Woche recht frisch. Zum letzten Oktoberwochenende könnte es pünktlich zum Beginn der Winterzeit auch Schneeflocken bis auf 500 Meter herab geben. Die Höchstwerte liegen am kommenden Wochenende nur noch zwischen 5 und knapp 10 Grad. Aber auch in den nächsten Nächten müssen wir mit Boden- und Luftfrost rechnen. Endet in dieser Woche auch die Dürre und ist die Kälte nachhaltig?

„Beides kann ich mit NEIN beantworten. Die Kälte ist nur ein kurzer Gruß, eine Einwinterung müssen wir aktuell noch nicht befürchten, auch nicht in den hohen Lagen und die Regensummen sind vielfach ebenfalls nicht ausreichend um die große Dürre 2018 zu beenden. Dazu bräuchte es flächendeckend über mehrere Tage hinweg 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter und die sind nicht in Sicht. Ganz schlimm bleibt es im Südwesten Deutschlands. Dort sind bis Freitag überhaupt keine Niederschläge in Sicht und das ist das Einzugsgebiet vom Rhein. Die Rekordpegel werden also noch weiter fallen, die kritische Lage dauert an“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Im Süden Bayerns wird es am Montag laut dem Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de) nochmal sonnig, der Wind weht schwach. In der Nacht zum Dienstag ziehen gebietsweise dichte Wolken auf, in den Alpen wird es sternenklar. In Ostbayern ist geringer Nieselregen möglich. Es kühlt auf 7 bis 1 Grad ab. 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Im Osten kann es am Dienstag regnen, Sonne und Wolken wechseln sich ab bei 8 bis 15 Grad. Ab 900 bis 1000 Meter kann es später auch etwas Schneeregen oder Schnee geben. Am Mittwoch gibt es bei 9 bis 15 Grad einen Mix aus Sonne und Wolken, nach Süden bleibt es meist trocken, aber dafür gibt es wenig Sonnenschein. Vorübergehend freundlicher und etwas wärmer wird der Donnerstag. Dann steigen die Temperaturen auf 11 bis 18 Grad. Am Freitag wechseln sich Sonne und Wolken wieder ab bei 10 bis 17 Grad. 

Das Wochenende wird deutlich ungemütlicher. Am Samstag gibt es Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad, dazu viele Wolken und Regen, ab 500 bis 600 Metern Schneeregen und Schnee. Auch am Sonntag wird es vielerorts wechselhaft bei 4 bis 9 Grad, dazu Schneeregen und Schnee ab 500 Metern, darunter ab und zu Regenschauer.

Wetterprognose für den Landkreis Rosenheim

In und um Rosenheim wird das Wetter in den kommenden Tagen wechselhaft. Bis Mittwoch klettern die Temperaturen auf maximal 12 Grad, danach wird es etwas wärmer, am Freitag sogar bis maximal 18 Grad. Am Mittwoch und am Wochenende werden Regenschauer erwartet.

Aussichten für den Chiemgau

Kalt und nass wird es in den kommenden Tagen auch im Landkreis Traunstein. Der wohl ungemütlichste Tag wird der Mittwoch mit Regenschauern und maximal 10 Grad. Nur am Freitag gibt es Sonnenschein pur bei 17 Grad, bevor die Regenwahrscheinlichkeit zum Wochenende hin wieder zunimmt und gleichzeitig die Temperaturen fallen.

Das Wetter im Inn-Salzach-Gebiet

In den Landkreisen Mühldorf und Altötting zieht der Himmel ab Dienstag zu. Dann sinken auch die Temperaturen auf 9 bis 12 Grad. Bis zum Ende der Woche kommt es ab Mittwoch vielerorts zu Regenschauern. Lediglich der Freitag bleibt trocken bei Höchstwerten bis 17 Grad.

Aussichten für das Berchtesgadener Land

Viel Sonne scheint im Berchtesgadener Land nur am Montag und Freitag. Die restliche Woche ist es bewölkt bei maximal 14 Grad. Mittwoch, Donnerstag und am Wochenende ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit zudem sehr hoch.

Wer es noch nicht getan hat, sollte nun schnell die Wintersachen hervorholen und die Winterreifen aufs Auto montieren. Die goldenen - und vor allen Dingen extrem warmen - Oktobertage sind Geschichte. Ab jetzt wird es deutlich kälter.

Nach dem kalten Wochenende könnte es allerdings wieder rasch wärmer werden. Eine nachhaltige stramme Abkühlung ist also noch nicht in Sicht. „Der Winter muss noch etwas warten, aber auch ein Ende der Dürre ist noch nicht zu erkennen“ so Wetterexperte Jung.

amj mit Material von wetter.net und DWD.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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