Wetteraussichten für die Region

Aprilsommer vorbei - kommt jetzt die Kälte zurück?

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Landkreise - Gut eine volle Woche gab es Sonnenschein und Wärme satt. Die Höchstwerte sind täglich auf bis zu 30 Grad angestiegen. Die längere hochsommerliche Wetterphase ist nun aber vorbei. Hoch Norbert ist abgezogen und hat den Weg frei gemacht für atlantische Tiefausläufer. 

Service:  Start der Freibad-Saison in der Region

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Die 30-Grad-Marke werden wir in den kommenden Tagen erstmal nicht mehr knacken. Am Montagnachmittag kann es im Südosten dafür noch mal ordentliche Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel geben. Denn ein Tiefausläufer zieht heute von Nordwest nach Südost über Bayern hinweg.

GEWITTER: Ab dem Nachmittag bis in die Nacht zum Dienstag im Süden starke Gewitter mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, Sturmböen bis 80 km/h aus West und Hagel mit Korngrößen um 1,5 cm. Potenzial für UNWETTER aufgrund heftigen Starkregens bis 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und Hagel um zwei Zentimeter Korngröße ist vorhanden, aber gering.

WIND: Im Tagesverlauf einzelne Böen bis 60 km/h aus West. 

LAWINENGEFAHR: Im gesamten bayerischen Alpenraum steigt die Lawinengefahr im Laufe des Tages von gering auf mäßig an. Bei warmen Temperaturen und Sonne nimmt die Gefahr der Selbstauslösung nasser Gleit- und Lockerschneelawinen in allen Expositionen und Höhenlagen im Tagesverlauf zu. Auf noch nicht entladenen, steilen Grashängen können Gleitschneelawinen vereinzelt größere Ausmaße annehmen. Gleitschneemäuler deuten auf die Gefahr hin. Die Möglichkeit von Wechtenabbrüchen in Kammnähe ist zu beachten!

Hinweis: Gebietsweise herrscht hohe bis höchste Waldbrandgefahr!

„Bis Mittwoch bleibt es besonders im Süden noch recht warm. Dort werden immer noch bis zu 24 oder 25 Grad erreicht. Danach sinken die Werte kurzzeitig auf unter 20 Grad. Besonders am Freitagmorgen ist sogar wieder Bodenfrost möglich. Doch zum Wochenende wird es schon wieder wärmer. Ein dramatischer Kälterückfall scheint damit bis Monatsende nicht in Sicht. Der April hat übrigens mittlerweile eine durchschnittliche Temperatur von 11,9 Grad erreicht. Damit ist der Monat aktuell der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Da es in den nächsten Tagen aber wieder etwas kühler wird, dürfte sich das bald wieder leicht relativieren“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal www.wetter.net.

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

  • Montag: 15 bis 25 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern, besonders im Südosten später teils kräftige Schauer und Gewitter
  • Dienstag: 12 bis 23 Grad, mal Sonne, mal Wolken und recht freundlich
  • Mittwoch: 12 bis 24 Grad, im Norden weiterhin Regen, der langsam nach Süden zieht, sonst ein Mix aus Sonne und Wolken
  • Donnerstag: 11 bis 17 Grad, wechselhaft, mal Sonne, mal Wolken, dazwischen Schauer
  • Freitag: 13 bis 21 Grad, mal Sonne, mal Wolken, ab und zu kurze Schauer
  • Samstag: 16 bis 25 Grad, viele Wolken und zeitweise Regen, nach Osten am wärmsten
  • Sonntag: 12 bis 27 Grad, im Osten vorübergehend wieder sehr warm und freundlich, nach Westen deutlich kühler und entlang der Luftmassengrenze zeitweise starker Regen

Nach dem Aprilsommer: Fällt der Mai ins Wasser?

Wir kennen es ja schon aus vergangenen Jahren: Öfters gab es nach einem schönen April einen eher nassen und kühlen Mai. Ob das auch in diesem Jahr der Fall sein wird, können wir noch nicht prognostizieren. Allerdings gibt es bereits erste Klimatrends für den Mai. Die verheißen insgesamt einen Durchschnittsmonat: weder deutlich zu warm, noch zu kalt. Auch beim Niederschlag soll er weder zu trocken, noch zu nass ausfallen. Dass der Mai in diesem Jahr statt Wonnemonat zum Tonnenmonat wird ist nach aktuellem Klimatrend eher unwahrscheinlich. Aber nach einem spitzenmäßigen Frühsommer-Mai sieht es ebenfalls nicht aus.

amj mit Material vom DWD, Lawinenwarndienst Bayern und wetter.net

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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