Heftige Gewitter auch in Hessen und Berlin

Steigende Pegelstände: Landratsamt gibt vorerst Entwarnung - Feuerwehreinsatz in Großkarolinenfeld

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Landkreis - Am Wochenende war es in der Region noch vielerorts angenehm warm. Doch in der Nacht auf Montag gab es einen Wetterwechsel. Es regnet in Strömen und der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnungen entsprechend ausgeweitet.

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UPDATE, 21. 15 Uhr: Landratsamt erklärt: "Hochwasserlage ist nicht kritisch"

Wie das Landratsamt Rosenheim soeben mitteilte, gab es bereits eine zweite Lagebesprechung:

An der Mangfall gibt es aktuell keine kritischen Pegel. Laut Prognose werden die Scheitel, also die höchsten Pegel, morgen Mittag erreicht und voraussichtlich einen halben Meter unter den Hochwasserpegeln von 2013 liegen. In der zweiten Besprechung im Rosenheimer Landratsamt wurde festgelegt, dass die Feuerwehren in Kolbermoor, Bad Aibling, Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham ab der Meldestufe 2 mit der so genannten Deichwache beginnen werden. 

Das heißt, sie werden die Deiche in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Die Meldestufe 2 wird wohl im Laufe der Nacht überschritten werden. Die Feuerwehren Aschau und Prien werden alarmiert, wenn die Prien den Pegel von 1,60 Meter überschreitet. Zudem bereitete die Feuerwehr in Prien den Betrieb einer Sandsackmaschine vor. Im Mangfalltal sind bereits einige Tausend Sandsäcke befüllt worden, die in Gemeindebauhöfen und bei Feuerwehren gelagert werden. Weitere rund 60.000 nicht gefüllte Sandsäcke stehen im Landkreis zur Verfügung. 

Die nächste Besprechung im Landratsamt Rosenheim ist morgen Früh vorgesehen. Sollte sich die Lage verschärfen, wird alarmiert und die Besprechung vorgezogen. An der zweiten Lagebesprechung nahmen neben den bereits veröffentlichten Hilfsorganisationen noch Vertreter der Stadt Rosenheim, die Örtlichen Einsatzleiter sowie die Leiter der Unterstützungsgruppen teil.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Inzwischen hat es aber aufgrund des Dauerregens in Großkarolinenfeld den ersten Feuerwehreinsatz gegeben. Wie die Veranstalterfamilie Fahrenschon in einer Aussendung mitteilt, "rettet die Feuerwehr soeben das Volksfest Großkarolinenfeld".

UPDATE, 20.29 Uhr - Heftige Gewitter auch in Hessen und Berlin

Auch in Hessen und Berlin sorgt starker Regen und heftige Gewitter für einen ungemütlichen Abend. Die Autobahn 4 zwischen Herleshausen (Hessen) und Gerstungen (Thüringen) musste zum Beispiel in einer Richtung wegen überfluteter Fahrbahn gesperrt werden. 

In den frühen Abendstunden des Montags traf Tief Axel das Stadtgebiet von Schotten mit heftigen Regenfällen. Laut Feuerwehrangaben kam es in der Folge zu zehn Einsatzstellen. „Von hochgedrückten Gully-Deckeln, über eine durch Wassereinbruch ausgelöste Brandmeldeanlage bis hin zur überfluteten Ortsdurchfahrt reichten die Alarme“, so ein Feuerwehrsprecher.

Ein kurzes aber heftiges Gewitter hat am Montag auch Berlin getroffen. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Am Flughafen Tegel kam es kurzeitig zu einem Stopp der Abfertigung. Auf dem Flughafen Schönefeld kam es wegen des Gewitters zu Verzögerungen. Der Verkehr in der Hauptstadt wurde teilweise lahmgelegt, da zahlreiche Ampelanlagen ausgefallen waren.

Wegen der großen Anzahl an Notrufen rief die Behörde aber am späten Nachmittag zeitweise den Ausnahmezustand aus.

UPDATE, 19.45 Uhr - Landkreis Rosenheim: Steigende Pegelstände

Der Hochwassernachrichtendienst Bayern berichtet, dass nun für den Landkreis Rosenheim eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete gilt. Diese Warnung ist vorerst bis zum 21. Mai, 15 Uhr, gültig.

Deshalb fand nun im Landratsamt Rosenheim auch eine erste Lagebesprechung statt: 

Die Pegelstände und Prognosen vor allem zur Mangfall haben das Landratsamt Rosenheim veranlasst, Vertreter von Hilfsorganisationen zu einer Besprechung einzuladen. Laut aktueller Prognose werden an Mangfall und Prien die Pegelstände des Hochwassers von 2013 nicht erreicht werden. 

Trotzdem entschloss man sich, einige Deichabschnitte entlang der Mangfall noch bei Tageslicht vor Ort anzuschauen. Anschließend ist eine weitere Besprechung geplant, in der, sollte es die Lage erfordern, konkrete Maßnahmen festgelegt werden. 

Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krisen- und Katastrophenschutzes des Landkreises, nahmen Vertreter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bayerischen Roten Kreuz, Wasserwacht, Bundeswehr, Wasserwirtschaftsamt Rosenheim und der Integrierten Leitstelle Rosenheim daran teil.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Die Entwicklung in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land hingegen ist laut Informationen des Hochwassernachrichtendienstes Bayern deutlich positiver zu beurteilen. 

UPDATE, 17.35 Uhr - DWD: „brisante Dauerregenlage“

Eine Tiefdruckzone hängt über Bayern fest und das verspricht überhaupt nichts Gutes. Tief „Axel“ bringt in den kommenden Tagen viele Schauer nach Deutschland. Vor allem am Alpenrand droht bis Mittwoch heftiger Starkregen, der zu Sturzfluten und Erdrutschen führen kann, wie der deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Es deute sich eine „brisante Dauerregenlage“ an, teilte der DWD in Offenbach am Montag mit - "die Lage ist sehr heikel".

Die Meteorologen erwarteten heftige Regenfälle von Südniedersachsen über Osthessen, Westthüringen, Baden-Württemberg bis nach Bayern. Besonders viel soll es an den Alpen regnen.

Der DWD erwartet extreme Mengen an Niederschlag bis 140 Liter pro Quadratmeter - in Staulagen bis 180 Liter pro Quadratmeter. In einigen Gebieten kommt dann noch das Schmelzwasser dazu - oberhalb 1.500 Meter taut es. 

UPDATE, 16.15 Uhr - Meldestufe kann an Mangfall überschritten werden

Von Montagnachmittag bis in die Nacht zum Mittwoch warnen die Wetterdienste vor Starkregen kombiniert mit Tauwetter. Im Alpenvorland wird mit Niederschlagsmengen von 80 Millimeter und 140 Millimeter, in Staulagen bis 180 Millimeter erwartet. 

Für alle Gewässer im Landkreis Rosenheim wird ein Anstieg des Wasserpegels erwartet, besonders in den Wildbächen, warnt der Hochwassernachrichtendienst Bayern

An der Mangfall kann am Becken Feldolling die Meldestufe vier in den frühen Morgenstunden vom Dienstag überschritten werden, in Rosenheim muss mit einer Überschreitung der Meldestufe drei ab Mittag gerechnet werden. 

Auch der Inn wird voraussichtlich die Meldestufe eins und zwei überschreiten. Der Bereich der Prien gilt voraussichtlich als Niederschlagsschwerpunkt im Landkreis Rosenheim , die Pegelstände der Prien werden in den Morgenstunden deutlich ansteigen. 

Im Landkreis Miesbach, am Tegernsee und am Schliersee wird es wohl zur Überschreitung der Meldestufe drei kommen. 

UPDATE, 16.10 Uhr - Bahnstrecke weiter gesperrt

Wie die Bahn auf ihrer Homepage verkündet, wird die Strecke Prien - Aschau noch bis mindestens 20.18 Uhr gesperrt sein. Hier ist ein Baum vermutlich witterungsbedingt auf die Gleise gestürzt. 

UPDATE, 15 Uhr - Baum stürzt auf Gleise - Kein Bahnverkehr auf Strecke Prien-Aschau 

Zwischen Aschau und Prien a Chiemsee ist ein Baum vermutlich aufgrund der Wetterlage auf die Gleise gestürzt. Der Betrieb des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn wurde vorübergehend eingestellt.

UPDATE, 13.35 Uhr - Sturzflut- und Erdrutschgefahr

In den südlichen Teilen der Landkreise Rosenheim und Traunstein besteht ab sofort Sturzflut- und Erdrutschgefahr. Dies melden der Unwetterservice Südostbayern und kachelmannwetter.com.

Demnach können folgende Orte betroffen sein: Altenmarkt, Aschau im Chiemgau, Bad Aibling, Bad Endorf, Bad Feilnbach, Bayrischzell, Bergen, Bernau am Chiemsee, Brannenburg, Chieming, Chiemsee, Ebbs, Flintsbach, Frasdorf, Grabenstätt, Grassau, Großkarolinenfeld, Gstadt am Chiemsee, Kiefersfelden, Kolbermoor, Kufstein, Marquartstein, Neubeuern, Nußdorf, Nußdorf am Inn, Oberaudorf, Prien am Chiemsee, Prutting, Raubling, Reit im Winkl, Riedering, Rimsting, Rohrdorf, Rosenheim, Rott, Ruhpolding, Samerberg, Schleching, Siegsdorf, Staudach-Egerndach, Stephanskirchen, Traunstein, Unterwössen, Vachendorf, Übersee.

Es können gebietsweise Straßen und vereinzelt auch tiefer gelegene Ortschaften überflutet werden und hier ebenso Keller volllaufen. Bäche sowieso kleinere Flüsse können stark anschwellen und Hochwasser führen. Im Gebirge sind vereinzelt Erdrutsche möglich. Auch größere Flüsse im Einzugsgebiet der Regenfälle können in der Folge stark erhöhte Wasserstände führen.

UPDATE, 11.05 Uhr - Meldestufe 4 von 4 an der Mangfall?

Noch gibt es keine offiziellen Hochwasser-Warnungen, allerdings könnte die Lage - falls weiterhin so viel Regen fällt - in der Region teilweise durchaus prekär werden. Glaubt man den Vorhersagen des Hochwassernachrichtendienstes Bayern, könnte die Mangfall auf Höhe Feldolling in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sogar die Meldestufe 4 von 4 überschreiten. Diese würde bei einem Wasserstand von 2,45 Meter erreicht. In Rosenheim dürfte nach derzeitigen Berechnungen zumindest die Meldestufe 1 deutlich überschritten werden.

Überflutungen könnte es auch im Bereich der Tiroler Ache bei Staudach (Landkreis Traunstein) geben. Dort wird laut Vorhersage am Dienstag die Meldestufe 2 erwartet. Am Mittwoch könnte dann sogar Meldestufe 3 erreicht werden.

Am Inn könnte im Landkreis Mühldorf die Meldestufe 1 erreicht werden. Zudem teilte der Hochwassernachrichtendienst mit, dass die Bauarbeiten, die derzeit am Kraftwerk Töging stattfinden, zu erhöhten Abflüssen an der Inn-Ausleitungsstrecke führen. An der Alz (Landkreis Traunstein) wird derzeit maximal Meldestufe 2 erwartet, für die Salzach gibt es derzeit keine Warnungen.

UPDATE, 10 Uhr - Wetterexperte erwartet Flutwelle in Süddeutschland

Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterservice wetter.net sagt keine schönen Aussichten vorher. Neben der höchsten Unwetterstufe für die Alpenregion werden bis Mittwoch auch für das Allgäu zwischen 200 und 300 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Besonders an der Donau und deren Nebenflüssen muss ab der Nacht zum Dienstag mit Überflutungen gerechnet werden. 

Eine Verlängerung der Unwetterwarnung könne nicht ausgeschlossen werden, so Jung. Der Unwetterservice Südostbayern teilte derweil mit, dass es auch für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting möglicherweise zu Hochwasserwarnungen kommen könnte.

UPDATE, 8.45 Uhr - Video Unwetterservice Südostbayern

UPDATE, Montag, 6.40 Uhr - Höchste Warnstufe ausgerufen

Am Sonntag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits eine Vorwarnung vor drohenden starken Regenfällen herausgegeben. Jetzt sind diese Warnungen konkretisiert worden.

In den Landkreisen Mühldorf und Altötting wird von ergiebigem Dauerregen (Warnstufe 3 von 4) gewarnt. In den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land - vor allem in den südlichen Teilen Richtung Berge - sprach der DWD sogar von einem "extremen Unwetterereignis" (Stufe 4 von 4) und warnt hier vor "extrem ergiebigem Dauerregen". 

In Verbindung mit dem in den Hochlagen abtauenden Schnee sind zum Teil noch etwas größere Abflussmengen zu erwarten, hieß es weiter. Die Warnungen gelten vorerst bis Mittwoch, 22. Mai, 6 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich (www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!

UPDATE, 10.10 Uhr - (Vor-)Warnung des DWD

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat diesbezüglich auch schon eine entsprechende Vorabwarnung herausgegeben. In den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting wird ab Montag, 20. Mai, 0 Uhr vor heftigem und ergiebigem Regen gewarnt.

Dann gehen die Schauer und Gewitter allmählich in länger anhaltenden und ergiebigen Regen über, der insbesondere direkt an den Alpen ohne Unterbrechung bis in den Mittwoch hinein anhält. Im betrachteten Zeitraum werden verbreitet Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 l/qm, direkt an den Alpen 90 bis 120 l/qm, in Staulagen sogar um 150 l/qm erwartet. Abtauende Schneedecken in den Hochlagen der Alpen sorgen für einen zusätzlichen Wasserbeitrag!

Gültig ist die Warnung vorerst bis Mittwoch, 22. Mai, 6 Uhr. Weitere Informationen gibt es auf www.wettergefahren.de.

UPDATE, Sonntag, 9.10 Uhr, Platzregen und Sturmböen möglich:

Der Sonntag macht seinem Namen nur am Vormittag alle Ehre. Dort ist es in Südostbayern leicht bewölkt und die Werte erreichen zwischen 11 Grad Celsius im Berchtesgadener Raum und 13 Grad Celsius in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein.

Nachmittags ziehen von den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land aus Süden immer mehr Gewitter in unsere Region. Auch die Gefahr von unwetterartigen Gewittern, bei welchen es zu Sturmböen, Hagel und Platzregen kommen kan n, ist gegeben.

Da dieses Szenario von mehreren Modellen berechnet wird werden Sie am Sonntag Nachmittag bei Eintreten dieser vom Unwetterservice Südostbayern auf seiner Facebookseite genauestens informiert. Die Temperaturen erreichen am Sonntag Nachmittag Werte zwischen 21 Grad Celsius im Landkreis Rosenheim und maximal 23 Grad Celsius im Landkreis Altötting.

Sonntagabend ist mit weiteren gewittrigen Erscheinungen wie am Nachmittag zu rechnen. Auch in den Landkreisen Mühldorf und Altötting kommt es zu diesen. Am Abend liegen die Temperaturen in Südostbayern noch bei Temperaturen zwischen 13 Grad im Berchtesgadener Raum und 17 Grad Celsius im Landkreis Altötting.

In der Nacht zum Montag sind nur noch Regenschauer in Südostbayern unterwegs. Die Gefahr von Gewittern ist nicht mehr gegeben und die Tiefstwerte erreichen zwischen 7 Grad Celsius im Landkreis Rosenheim und 11 Grad Celsius in den Landkreisen Mühldorf und Altötting.

Der regionale Unwetterservice wird ihnen präsentiert vom Unwetterservice Südostbayern (Facebook).

UPDATE, Samstag, 7.50 Uhr - Samstagswetter in der Region

Das Wochenende wird nicht nur Mild in Südostbayern, sondern auch die Sonne verwöhnt die Region mit einer kleinen Ausnahme!

Am Samstagvormittag startet das Wochenende mit einer leichten Bewölkung in allen Landkreisen Südostbayerns. Dabei liegen die Temperaturen bei Werten zwischen 11 Grad im Landkreis Mühldorf und maximal 13 Grad im Landkreis Traunstein.

Am Nachmittag ist wie bereits am Vormittag mit einem Mix aus Sonne und Wolken in Südostbayern zu rechnen. Es bleibt trocken und die Gefahr von Gewittern ist zwar gegeben, diese ist aber nur örtlich bedingt einzustufen.

Der Samstagabend lädt dagegen zum Grillen ein. Lediglich im Landkreis Rosenheim drüben noch einige Wolken die Sonne während es in den übrigen Landkreisen Wolkenlos ist. Die Temperaturen erreichen dabei Werte zwischen 15 Grad im Berchtesgadener Raum und der bis zu 19 Grad Celsius im Landkreis Altötting.
In der Nacht zum Sonntag ist es in der Region Sternenklar und die Tiefstwerte liegen bei jeweils 7 Grad Celsius in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie maximal 9 Grad Celsius in den Landkreisen Rosenheim und Altötting.

Der regionale Unwetterservice wird ihnen präsentiert vom Unwetterservice Südostbayern (Facebook).

Der Vorbericht:

Wenn es denn mal sonnig ist, dann ist es sehr kalt.Es gab im Mai 2019 schon viele Tage mit Luftfrost und Bodenfrost. Aktuell ist der Mai rund 3,5 Grad kälter als im langjährigen Durchschnitt. Damit ist es derzeit einer der kältesten Mai-Monate seit 1881.

Doch jetzt könnte es die Wende zum Besseren geben, denn: Am Wochenende wird es überall wärmer, aber auch wechselhafter. Stellenweise werden sogar heftige Gewitter erwartet. "Das Wochenende bringt uns Wärme, teilweise werden bis zu 27 oder 28 Grad erreicht, am Montag könnten im Osten fast 30 Grad erreicht werden. Allerdings geht das Ganze mit feuchter Luft von statten und die bringen ab Freitagnachmittag bis zum Montag teils kräftige Gewitter. Teilweise sind auch Unwetter mit dabei", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Die Aussichten für die nächsten Tage:

  • Freitag: 13 bis 22 Grad, erst freundlich, später erste Schauer und Gewitter
  • Samstag: 20 bis 25 Grad, lokale Gewitter, dazwischen auch mal Sonnenschein
  • Sonntag: 18 bis 28 Grad, schwül-warm und gewittrig
  • Montag: 17 bis 30 Grad, Sonne, Wolken und teils Gewitter

Die Aussichten für die Region:

Rosenheim: In den nächsten Tagen scheint in der Region Rosenheim vielfach die Sonne - freundliches Wetter ist zu erwarten. Am Sonntag kann es zu Gewittern kommen. Die Höchsttemperaturen für Rosenheim bewegen sich um 21 Grad. Es weht ein teilweise böig auffrischender Wind aus östlicher Richtung (Wetter Rosenheim).

Traunstein/Chiemgau: In der Region Traunstein scheint vielfach die Sonne, nur wenige Wolken trüben beim Wetter die Stimmung. Dabei können am Sonntag auch Gewitter auftreten. Die Höchsttemperaturen für Traunstein bewegen sich um 20 Grad. Es weht ein teilweise böig auffrischender Wind aus nordöstlicher Richtung (Wetter Traunstein).

Berchtesgadener Land: In der Region Bad Reichenhall scheint vielfach die Sonne, nur wenige Wolken trüben beim Wetter die Stimmung. Dabei können am Sonntag auch Gewitter auftreten. Die Tageshöchsttemperaturen liegen für Bad Reichenhall bei etwa 21 Grad (Wetter Bad Reichenhall).

Mühldorf/Altötting: In den nächsten Tagen scheint die Sonne im Raum Mühldorf von einem nahezu wolkenlosen Himmel - schönes Wetter also. Dabei können am Sonntag aber auch Gewitter auftreten. Die Temperaturen erreichen in der Region Mühldorf Werte um 22 Grad. Es weht ein teilweise böig auffrischender Wind aus östlicher Richtung (Wetter Mühldorf).

Örtlich erwartete Gewitter ziehen nur langsam ab

Die Gewitter ziehen dabei nur ganz langsam weiter, da die Höhenströmung nur sehr gering ist bzw. teilweise ganz aus bleibt. Genau aus diesem Grund seien eben lokale Starkregen-Ereignisse möglich, so Jung. Man sollte im Falle des Falls auf jeden Fall auch die entsprechenden Unwetterwarnungen genau im Auge behalten.

"Unterm Strich geht es dann bis Monatsende wechselhaft weiter. In den letzten Maitagen droht sogar noch einmal ein Kaltlufteinbruch aus Nordwesten", so das Fazit von Jung.

mw (mit Material von wetter.net)

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