DWD warnte vor schwerem Gewitter

Unwetterwarnungen in der Region aufgehoben - beeindruckende Bilder

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Bedrohliche Wolken haben am Abend den Himmel über Aschau am Inn bedeckt.
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Landkreis - Nach Tagen der Hitze hat der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag vor schweren Gewittern in der Region gewarnt. Der ganz große Knall ist aber ausgeblieben.

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Niederschlagsradar

Update, 10. August, 6.30 Uhr - anhaltender Regen in der Region

Eine Regenfront zieht derzeit über die Region. Eine Gefahr vor Unwettern bestehe jedoch nicht mehr, berichtet der Deutsche Wetterdienst.

Unterdessen haben uns Leser Fotos des Unwetters geschickt:

Blitze zucken über dem Himmel bei Aschau am Inn.

Wo dieses Bild genau aufgenommen worden ist, wissen wir leider nicht:

Gewitterwolken ziehen über die Region

Dieses Bild zeigt ebenfalls den Himmel über Aschau am Inn:

Gewitter sind am Abend auch über Aschau am Inn hinweggezogen.

Die Gewitterfront über Rosenheim:

Bedrohlich bauen sich die Gewitterwolken am Donnerstagabend auf.

Update, 23.25 Uhr - Warnungen aufgehoben

Auch für den Landkreis Altötting besteht keine Unwettergefahr mehr. Damit sind alle Warnungen des DWD vor schwerem Gewitter in der Nacht auf Freitag in der Region aufgehoben.

Update, 22.25 Uhr - Auch Warnung für Landkreis Mühldorf aufgehoben

Der DWD hob nun auch die Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter für den Landkreis Mühldorf auf. 

Update, 21.45 Uhr - DWD verlängert Warnung für zwei Landkreise

Die Warnung vor schwerem Gewitter in den Landkreisen Mühldorf und Altötting gilt weiterhin bis 23 Uhr. Die Warnung für die Landkreise Rosenheim und Traunstein ist aufgehoben.

Update, 20.55 Uhr - Warnung für zwei weitere Landkreise ausgegeben

Auch für die Landkreise Traunstein und Altötting gab der DWD nun eine Warnung vor schwerem Gewitter heraus. Die Warnung für alle vier betroffenen Landkreise ist gültig bis 22 Uhr.

Update, 20.30 Uhr - DWD warnt erneut vor schwerem Gewitter in zwei Landkreisen

In den Landkreisen Mühldorf und Rosenheim wird es ernst. Der Deutsche Wetterdienst gab soeben eine erneute Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter heraus (Stufe 3 von 4). Die Warnung gilt bis 21 Uhr. Besonders im Landkreis Rosenheim könnte das verheerende Auswirkungen haben, denn am Schwarzenberg bei Kiefersfelden brennt derzeit ein größeres Waldstück. Sturmböen könnten das Feuer weiter anfachen.

Hinweis auf mögliche Gefahren: 

Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter http://www.wettergefahren.de.

Pressemitteilung DWD/RWB München

Update, 19.25 Uhr - Unwetter sorgt für Chaos in mehreren Bundesländern

Umgestürzte Bäume haben nach einem Unwetter die Autobahn 3 (Frankfurt-Würzburg) bei Seligenstadt in Hessen blockiert. Die Autobahn wurde am Donnerstagnachmittag in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von mehr als 20 Kilometern.

Wie die Deutsche Bahn über Twitter mitteilt, ist außerdem der Bahnverkehr in Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, im Saarland und teilweise auch in Nordrhein-Westfalen beeinträchtigt. In diesen Regionen ist aufgrund des Unwetters mit Einschränkungen zu rechnen.

Der Betrieb am Frankfurter Flughafen wurde indes nach Wetterbesserung um 15.50 Uhr wieder aufgenommen.

Update, 16.20 Uhr - Frankfurter Flughafen lahmgelegt

Während es in der Region momentan noch relativ ruhig zugeht und die Sonne vielerorts scheint, sind die Unwetter an anderen Orten in Deutschland bereits da. In Frankfurt am Main zum Beispiel ist deswegen in den vergangenen Stunden der Flugbetrieb lahmgelegt worden.

Ankommende Flugzeuge sind in der Luft geblieben, bis das Schlimmste vorbei gewesen ist. Auch die Bodenabfertigung hat vorübergehend pausiert wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld.

Es könne in der Folge zu Ausfällen von Flügen kommen, sagt ein Sprecher des Flughafens. Die Lufthansa hat daher vorsorglich 3.000 Hotelzimmer reserviert, falls Passagiere vorübergehend in Frankfurt bleiben müssen. Die Fluggesellschaft stelle sich eigenen Angaben zufolge darauf ein, dass möglicherweise rund 6.000 Passagiere und rund vierzig Flüge betroffen sein werden.

Update, 13.25 Uhr - Warnungen weiter in Kraft

Die Warnungen vor Hitze und schweren Gewittern für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Altötting, Mühldorf am Inn und Berchtesgadener Land sowie die kreisfreie Stadt Rosenheim sind nach wie vor in Kraft, teilt der Deutsche Wetterdienst auf seiner Internetseite mit. Auch wenn das Wetter sich derzeit meist noch von seiner schönen Seite zeigt.

Vorbericht

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Donnerstag vor schweren Gewittern. Diese können ab 14 Uhr in den Landkreisen und der kreisfreien Stadt Rosenheim sowie den Landkreisen Traunstein, Mühldorf am Inn, Altötting und Berchtesgadener Land auftreten. Die Warnung gilt zunächst bis zum 10. August, 4 Uhr.

"Ab dem späteren Nachmittag greifen in Verbindung mit einer markanten Kaltfront von Westen teils kräftige Gewitter über", heißt es vonseiten des Deutschen Wetterdienstes. "Dabei besteht erhöhte Unwettergefahr!"

So kann während der Gewitter lokal zum Beispiel heftiger Starkregen mit bis zu vierzig Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit und Hagel mit Korndurchmesser um die drei Zentimeter auftreten. Auch schwere Sturmböen mit einer Geschwindigkeit bis zu hundert Kilometern pro Stunde sind wahrscheinlich, ebenso wie einzelne orkanartige Böen um 110 km/h.

"Diese Böen können vorübergehend auch außerhalb von Gewittern auftreten", warnt der Deutsche Wetterdienst. "Allerdings lässt sich die räumliche Verteilung der Gewitter und deren Intensität nach derzeitigem Stand noch nicht abschließend einordnen."

Erneute Warnung vor Hitze

Vor den Unwettern warnt der Deutsche Wetterdienst allerdings zunächst noch einmal vor Hitze. Diese Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Mühldorf am Inn, Altötting und Berchtesgadener Land sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim.

"Am Donnerstag wird bis zu einer Höhe von 800 Metern eine starke Wärmebelastung erwartet", heißt es. "Heute ist der 15. Tag der Warnsituation in Folge."

Sommerwetter bleibt - ohne extreme Hitze

Die Hitzewelle, die über zwei Wochen angehalten hat, endet mit zwei "spannenden" Unwetterschwerpunkten, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Portal wetter.net erklärt. "Zum einen bildet sich am Nachmittag über Deutschland eine Gewitterlinie. Von Nordrhein-Westfalen bis nach Baden-Württemberg gibt es nach den neusten Berechnungen teils heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel", sagt er. "Zum anderen bildet sich über dem Norden Frankreichs nach Meinung einiger Wettermodelle am Nachmittag ein kleines Sturmtief. Es zieht nach den aktuellen Berechnungen dann in der Nacht zum Freitag über die belgische, niederländische Küste sowie Teile der deutschen Nordseeküsten weiter nach Nordosten."

Fakt ist: Das Sommerwetter wird auch in der nächsten Zeit erhalten bleiben - nur eben ohne die extreme Hitze der vergangenen Tage.

ksl

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