CSU will mehr Polizisten für den Landkreis

Rosenheim - Für eine deutliche Entlastung der Polizeidienstellen im Landkreis Rosenheim will der CSU-Kreisverband Rosenheim Land sorgen.

Einstimmig beschloss er einen Antrag des Arbeitskreises Polizei an das bayerische Innenministerium, der vorsieht, die vom bayerischen Landtag bewilligten 1000 neuen Polizeistellen so auf die Dienststellen zu verteilen, dass der Bevölkerungszuwachs seit der letzten Berechnung berücksichtigt wird. „Die Bevölkerung im Landkreis Rosenheim nahm gegenüber dem Jahr 1989 um über 25% zu, einige Gemeinden im Landkreis verzeichnen sogar einen Zuwachs von fast 50%“, heißt es in dem Antrag des 1. Vorsitzenden des Arbeitskreises Polizei, Gerhard Schusser.

„Mit den steigenden Einwohnerzahlen in unserem Landkreis stiegen auch die polizeilichen Einsätze bei annähernd gleichem Personalstand“, so Schusser weiter. Ein weiterer Beschluss des Kreisvorstandes sieht die generelle Sperrzeitverlängerung im Bayerischen Gaststättengesetz durch den Landtag vor.

So stellt der Antrag fest: „Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die Liberalisierung der Sperrzeitenregelung zu einem erheblichen Anstieg der alkoholbedingten Delikte im öffentlichen Raum führte.“ Gerade im Zeitraum zwischen zwei und fünf Uhr nachts habe die Polizei einen starken Anstieg der Gewaltdelikte von alkoholisierten Personen festgestellt, so Schusser. Die momentanen Anforderungen an die Städte und Gemeinden für eine örtliche Verlängerungen seien zu hoch, zudem führten sie zu Insellösungen. Daher müsse über eine generelle Verlängerung der Sperrzeiten nachgedacht werden.

Pressemeldung CSU Rosenheim Land, Bundeswahlkreis Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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