Mühldorf

MüGa ist der Renner

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Mühldorfs Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz auf dem Energierad der Mühldorfer Stadtwerke.

Die große Gartenschau auf der Inn 2009 hat sich schon am ersten Tag als der Renner erwiesen. Die Angebote der Gartenbauvereine und der heimischen Gärtner lassen die Herzen der Gartenfans höher schlagen.

Mit einer besonderen Fragebogenaktion zur "Familienfreundlichkeit des Landkreises Mühldorf" wartet der Verein "Mühldorfer Netz" auf. Am Stand des Landratsamtes in der Halle 8 kann dieser Fragebogen ausgefüllt werden. Hintergrund der Aktion erklärten jüngst die neuen Regionalmanager Andreas Raab und Sascha Schnürer ist, dass von den Besuchern der Inn für die geplanten Aktivitäten eine erste Rückmeldung direkt aus der Bevölkerung haben wollen.


Bürgermeister Günther Knoblauch stellte bei der Eröffnung heraus, dass die Inn trotz der Krise mit 190 Ausstellern hervorragend ausgebucht sei. Sein Dank galt der Firma Orion und deren Geschäftsführer Heinrich Kaplsperger für die Organisation der Ausstellung, die seit 1976 in Mühldorf abgehalten wird.

Der Mühldorfer Bürgermeister stellte auch heraus, dass der Wirtschaftsraum eine intakte Infrastruktur benötige. "Auch da haben wir gute Nachrichten. Das Bundesverwaltungsgericht wies die Nichtzulassungsbeschwerde der A94-Gegner zurück. Je 41 Millionen stehen für den Weiterbau der A94 aus dem Konjunkturpaket I und zusätzlichen Mauteinnahmen zur Verfügung. Außerdem werden für den Bahnausbau zwischen Mühldorf und Tüßling 140 Millionen Euro investiert", stellte Knoblauch heraus.


Landrat Georg Huber betonte, dass sich der Landkreis auf der Inn als Dienstleister präsentiert. Als besonderen Themenschwerpunkt nannte er den Klimaschutz und die Energieeinsparung. "Energiesparmaßnahmen und Möglichkeiten staatlicher Förderungen werden dabei ebenso behandelt, wie Nachhaltigkeit, Solarenergie und regenerative Energie", stellte Huber heraus.

Der Landrat sieht in dieser Messe einen Beitrag zur Förderunge der gemeinsamen Identität. "Nur durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt, auch über die Landkreisgrenzen hinweg, können gemeinsame Interessen und Ziele wirkungsvoll umgesetzt werden", betonte der Landrat. sb

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