Naturbad in den Filzen fast fertig

Beim Naturbad sind die Garten- und Landschaftsbauer nun fast fertig.
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Beim Naturbad sind die Garten- und Landschaftsbauer nun fast fertig. Planer Robert Haidacher und Manfred Voggenauer, Samerbergs Behindertenbeauftragter (von links) legen auch Wert auf die Barrierefreiheit der Anlage. Entsprechende Rollstuhl gerechte Zugänge sind vorgesehen.

Samerberg – Einen Marathon in Sachen Bauleitplanung absolvierte der Samerberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Thema war vor allem der Flächennutzungsplan.

Bürgermeister Georg Huber und Planer Werner Schmidt erläuterten die eingegangenen Anregungen.

Konzentriert hatte sich der Gemeinderat mit den nachbarlichen Bedenken bezüglich einer Altenheim-Erweiterung befasst. Die Besichtigung eines Phantomgerüsts vor Ort soll Klarheit bringen. Auch über die genaue Straßenführung im Westen, die geeignete Oberflächenentwässerung und eine private Grünfläche am östlichen Ortseingang Roßholzens ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Überschaubarer ist die Situation im Ortsteil Schilding. Hier machte das Ratsgremium den Weg frei für drei Baurechte von Ortsansässigen gemäß Außenbereichssatzung.

Zurückgestellt wurde die Frage eines Bauwerbers in Untereck, der Befreiungen vom entsprechenden Bebauungsplan beanspruchen möchte. Das Landratsamt hatte eine weitergehende Änderung des Plans gefordert. Der Gemeinderat will sich vor Ort noch ein Bild mit Hilfe eines Phantomgerüsts machen, um die beantragte Gebäudehöhe im Vergleich zur Umgebungsbebauung beurteilen zu können.

Gute Nachrichten übermittelte Bürgermeister Georg Huber zum aktuellen Baustand des EU-Leader-Projekts "Naturbad in der Filze". In wenigen Tagen seien auch die Garten- und Landschaftsbauarbeiten fertiggestellt. Sie werden von der Firma Sporn aus Grabenstätt durchgeführt, so Huber.

Unterdessen reißt die Spendenfreudigkeit der Bürger und Sponsoren nicht ab: Rund 40.000 Euro seien bereits auf dem Spendenkonto eingegangen, darunter kleine Beträge, aber auch großzügige Hilfen von Sponsoren, freute sich der Bürgermeister. "Von Seiten der EU fließen 150.000 Euro aus dem Leader-Fördertopf in das Gesamtkonzept. Nur durch diese immense Unterstützung können wir dieses tolle Bad bauen." Die frühere Kostenschätzung sei von rund 450.000 Euro ausgegangen. Huber: "Wir hoffen, dass wir im Rahmen bleiben."

Er hofft aber weiter auf Spenden, damit auch die restlichen Außenanlagen - zum Beispiel Sport- oder Spielgeräte - noch finanziert werden können. Die Gemeinderäte zeigten sich durchwegs begeistert von der Gestaltung der neuen und einzigartigen Badestelle.

Für ein neues Pflegegerät für die Winterwanderwege erhält die Gemeinde eine staatliche Finanzspritze in Höhe von rund 67.000 Euro; die Anschaffungskosten betragen etwa 130.000 Euro. Der Rat gab grünes Licht.

Mit einem Kostenaufwand von rund 25.000 Euro wird ein Teilbereich der Gemeindestraße von Holzmann nach Ried/Winkl saniert. Die Straße wurde durch einen Hangrutsch beschädigt.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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