Neue Mittelschulen sollen Trend brechen

Rosenheim - In den vergangenen Jahren sind immer mehr Schüler von der Hauptschule abgewandert. Die neuen Mittelschulen in der Region sollen diesen Trend brechen.

Schulamtleiter Wolfgang Tauber:

O-Ton

Die neuen Mittelschulen in der Region sollen den Trend der Abwanderung von Schülern an der Hauptschule brechen. Das sagt Wolfgang Tauber, Leiter des staatlichen Schulamtes Rosenheim, im Interview.

"Kinder mit der notwendigen Qualifikation können aber weiterhin auf das Gymnasium oder die Realschule wechseln," so Tauber. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Rosenheim ab dem kommenden Schuljahr zwei Mittelschulen und acht Mittelschulverbände. In diesem Jahr treten 40 Prozent der 4. Klässler ins Gymnasium über, 28 Prozent gehen nach der 4. Klasse auf die Realschule. Damit bleiben 32 Prozent der 4. Klässler, die an die Mittelschule wechseln. "Das ist eine sehr ordentliche Zahl," so Tauber.

Radio Charivari

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