Probleme bei Starkregen Thema bei Versammlung des Eigenheimervereins Happing

"Noch viele offene Baustellen"

Rosenheim - "In Happing gibt es noch viele offene Baustellen, die beseitigt beziehungsweise geregelt werden müssen", erklärte der Vorsitzende des Eigenheimervereins Happing, Klaus Hohmann. 

Bei der gut besuchten Veranstaltung standen wieder viele Themen auf der Tagesordnung, die teilweise seit vielen Jahren den Happinger Bürgern Probleme, Sorgen aber auch Ängste bereiten. Breiten Raum nahm die Thematik "Stadtentwässerung" ein. "Bei sintflutartigen Regenfällen entstehen ,oben' erhebliche Schäden und ,unten' läuft das Regenwasser nicht schnell genug ab. Die Bürger von Kaltwies und Kaltmühl werden bei Starkregen also zweimal ,bestraft'", stellte Hohmann einleitend fest.


"Sobald die Umfragen ausgewertet und die Berechnungen abgeschlossen sind, wird mit den erforderlichen Um-, Erweiterungs- und Neubauten begonnen", erklärte der Referent des Abends, Werner Willeitner vom städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung. "Die betroffenen Anlieger und Vertreter des Eigenheimervereins werden umfassend und zeitgerecht informiert und in die Entscheidungen eingebunden", versprach Willeitner.

"Die Anträge und Anfragen, die der Vorstand im Auftrag seiner Mitglieder und Happinger Bürger anlässlich der Bürgerversammlung 2010 eingereicht hat, zeigen weitere offene Baustellen sehr deutlich auf", ergriff Hohmann wieder das Wort. So warten die Happinger Bürger gespannt auf die Architektenvorschläge für ihren "Bürgertreff" und verfolgten mit Interesse die Zukunft der "Kaltenmühle". Das gelte auch für die "unendliche Geschichte" der Happinger Bahnübergänge. Beunruhigung löse bei Anwohnern die Gefahr aus, dass ein ganzer Stadtteil nach einer Bebauung der BayWa-Wiese, im zu erwartenden Verkehrsaufkommen ersticken werde.


Der Zustand der Fahrbahn und des Radwegs in der Kufsteiner Straße stelle weiterhin ein großes Ärgernis dar, die ständigen Verzögerungen bei erforderlichen Randsteinabsenkungen seien für die Bürger nicht nachvollziehbar und stießen auf Unverständnis.

Naherholungssuchende, Pendler, Fußgänger sowie Radfahrer forderten eine uneingeschränkte beziehungsweise ununterbrochene Benutzung des Uferdammes des "Kaltenbaches" zwischen Panoramakreuzung und Mangfallbrücke.

"Der Vorstand des Eigenheimervereins Happing wird sich weiterhin tatkräftig für die Belange der Betroffenen einsetzen", betonte Hohmann. Mit dem Hinweis, dass der Vorstand gemäß seinem Grundsatz: "Wer, wenn nicht wir?" zur Beseitigung der "offenen Baustellen" unterstützend mitwirken wird, schloss Hohmann die Versammlung.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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