Auruf: Wer kennt die couragierte Retterin?

Unbekannte Lebensretterin reagiert goldrichtig und zieht Mann (73) aus Lkr. Altötting aus Simssee

Wasserwacht Bernau mit Boot auf Chiemsee
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Die Wasserwacht Bernau/Chiemsee mit einem Boot beim Einsatz auf dem Chiemsee (Archivbild).

Oberbayern - Sturmtief Kirsten ist nun auch im Freistaat Bayern angekommen. Aus Unter- und Mittelfranken werden bereits erste Schäden gemeldet. Auch in der Region kam es nun zu ersten Rettungseinsätzen:

Update, 9.41 Uhr - Aufruf: Wer kennt die couragierte Retterin?

Kennst du oder bist du die couragierte Retterin, die am Mittwoch einen Stand-Up-Paddler aus dem Simssee gerettet hat? Dann melde Dich doch bei Uns, wenn du möchtest. Wir möchten gerne weiter über den Vorfall berichten. Du erreichst uns über redaktion@ovb24.de.

Update, 8.26 Uhr - Lebensretterin plötzlich „abgetaucht“

Es gibt sie noch - die Helden, die in größter Not plötzlich auftauchen und dann ohne viel Aufhebens wieder verschwinden: So geschehen am späten Mittwochnachmittag, 26. August, am Badeplatz Baierbach am Simssee (Gemeinde Stephanskirchen). Dort war ein Badegast (73) aus dem Landkreis Altötting von seinem Stand Up Paddle in den See gestürzt. Aufgrund von Windböen trieb das Schwimmgerät sehr schnell ab, so dass der Verunfallte weder dieses noch den rettenden Strand erreichen konnte.

Eine Dame, die mit ihrem Boot zufällig in der Nähe war, erkannte den Ernst der Lage und reagierte goldrichtig, indem sie den Herrn mit dem Boot an Land brachte. Auch sie hatte aufgrund des Windes Probleme, an Land zu gelangen. Als kurz darauf ein Großaufgebot an Rettungskräften von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei vor Ort eintraf, befand sich der Herr bereits wohlauf, aber sichtlich erschrocken zurück an Land. Der 73-Jährige wurde vor Ort kurz vom Notarzt untersucht.

Die Lebensretterin hingegen verschwand spurlos. Dennoch wollte es die Polizeiinspektion Rosenheim nicht versäumen, der Frau „ein großes Lob und großen Dank für den außergewöhnlichen und vorbildlichen Einsatz“ auszusprechen.

Update, 27. August, 6.20 Uhr - Mehrere Einsätze für Wasserwacht Bad Aibling

Auch die Wasserwacht Bad Aibling hatte wegen Sturmtief „Kirsten" am Mittwoch, 26. August, einen wahren Einsatzmarathon zu bewältigen. Die erste Alarmierung gab es um 15.14 Uhr und führte die Einsatzkräfte zum Simssee nach Baierbach. Eine Person, die mit einem Stand-Up-Paddel-Board unterwegs war, drohte zu ertrinken. Die Aiblinger SEG (Schnelle-Einsatz-Gruppe) entschärfte die Situation schnell und brachte die Person unversehrt an Land, wie die Wasserwacht Bad Aibling in einer Pressemitteilung mitteilte.

Um 15.32 Uhr folgte auch schon der zweite Einsatz. Ein Katamaran-Fahrer brauchte die Hilfe der Wasserwacht, um sein gekentertes Gefährt wieder aufzustellen. Nachdem auch dieser Einsatz erfolgreich zu Ende ging, suchten die Aiblinger Wasserwachtler noch das Paddelboard vom ersten Einsatz und brachten es dem Eigentümer zurück.

Update, 22.12 Uhr - Warm und sonnig - aber heftige Böen

Warm und sonnig - aber heftige Böen: Das Sturmtief «Kirsten» wirkte harmloser als es war. Am Mittwoch ist es über Bayern gezogen. Die Böen rissen Bäume um; Wochenmärkte mussten abgebrochen und Bahnstrecken gesperrt werden. Auf den Seen vor allem im Süden waren die Retter im Großeinsatz. Losgerissene Boote, gekenterte Segler und erschöpfte Stand-Up-Paddler - die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) berichtete von Dutzenden Einsätzen. Manche Wassersportler waren trotz Warnungen aufs Wasser gegangen.

Am Nachmittag retteten Helfer am Starnberger See einen 18-Jährigen vor dem Ertrinken. «Er war 300 Meter vom Ufer entfernt aus seinem Schlauchboot gefallen und kam nicht mehr zurück ins Boot», berichtete DLRG-Sprecher Alexander Fendt. Viele Menschen hätten wegen des sonnigen und warmen Wetters die Stärke des Sturms unterschätzt. «Normalerweise ist es bei Sturm kühl und regnerisch.»

Am Waginger und Tachinger See hätten Warnleuchten auf Starkwind mit sechs und sieben Beaufort hingewiesen, teilte die Polizei in Laufen mit. «Trotzdem gab es noch einige leichtsinnige Wassersportler, die verantwortungslos die Warnung ignorierten und weiterhin mit Stand-up-Board und Ruderboot oder Schlauchbooten unterwegs waren.»

Helfer retteten Badegäste auf Luftmatrazen und Stand-up-Brettern, die gegen Wind und Wellen kämpften und aus eigener Kraft nicht mehr zum Ufer gelangten, darunter ein Vater mit seinem vierjährigen Sohn. Etwa 20 Wassersportler hätten gar durch einen Platzverweis der Polizei zum Ufer geschickt werden müssen.

Am Chiemsee spülte der starke Westwind große Segeljachten regelrecht an Land. Gekenterte Boote konnten laut Polizei teilweise nicht geborgen und zunächst nur vor Anker gelegt werden.

Am Bodensee in der Nähe von Überlingen wurden ein vierjähriges Mädchen, seine Tante und sein Onkel nur dank eines glücklichen Zufalls in letzter Minute gerettet. Laut Polizei waren die drei mit der kleinen Schwester der Vierjährigen und den Großeltern auf einem Motorboot unterwegs. Das ältere Mädchen ging mit der 37 Jahre alten Tante ins Wasser, als Sturm aufzog. Als der 39 Jahre alte Ehemann sah, dass sie und die kleine Nichte es bei starkem Wellengang nicht mehr ins Boot schafften, sprang er hinterher. Die Wasserschutzpolizei entdeckte die um ihr Leben kämpfenden Menschen nur, weil sie wegen eines anderen Notfalls zu einem Segelboot unterwegs waren.

An mehreren Orten in Bayern war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Zwischen Roth und Schwabach in Mittelfranken fiel ein dicker Ast auf eine Oberleitung, so dass die Regionalbahnen zunächst nicht mehr fahren konnten. Die Oberleitung werde repariert, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Reisende könnten auf Busse umsteigen. Weil auch Signalkabel beschädigt seien, könnte sich die Sperrung bis in die Abendstunden hinziehen.

Zwischen Landshut und Freising in Oberbayern stürzte ein Baum auf eine Oberleitung. Bahnmitarbeiter bargen ihn - die Sperrung der Strecke konnte nach gut einer Stunde wieder aufgehoben werden. Ein umgestürzter Baum blockierte am Vormittag auch die Schienen zwischen Fürth und Zirndorf (Landkreis Fürth). Die Deutsche Bahn musste auch hier für etwa eine Stunde den Verkehr unterbrechen.

In Würzburg fällte der Sturm den Maibaum auf dem Marktplatz. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden, sagte ein Stadtsprecher. Stadtmitarbeiter hätten den Baum zersägt und abtransportiert. Die Verwaltung sperrte die mit vielen Bäumen bewachsenen städtischen Friedhöfe und warnte vor einem Besuch des Stadtwaldes. Auch München schloss seine Friedhöfe für Besucher.

In Erlangen machten zwei Märkte schon um 12.00 Uhr zu. Am Vormittag habe es Sturmböen von mehr als 60 Kilometer pro Stunde gegeben, begründete die Stadt. In Fürth warnte die Kreisbrandinspektion über Twitter die Menschen: «Passt auf Euch auf, es ist mit umgestürzten Bäumen sowie herabstürzenden Gegenständen zu rechnen!». In Oberfranken knickten die Böen nach Angaben der Polizei einige Bäume um. Unfälle oder Behinderungen des Verkehrs habe es aber nicht gegeben, sagte ein Sprecher.

Update, 18.02 Uhr - Mehrere Sturmeinsätze für die Wasserrettungsdienste am Chiemsee

Obwohl am Mittwoch bereits ab 7.30 Uhr Starkwindwarnung für den Chiemsee ausgelöst wurde mussten die Wasserrettungsdienste ab 13.30 Uhr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Zu diesem Zeitpunkt war die Warnung bereits seit gut 1,5 Stunden zur Sturmwarnung hochgestuft. 

Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Prien mussten von den Rettungsbooten der DLRG und Wasserwacht die Besatzungen von Segelbooten, Kajaks und Stand Up Boards in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 15 Einsätze, teilweise unter schwierigen Bedingungen, bei Windstärke 6 auf dem Chiemsee bewältigt. Der starke Westwind spülte große Segeljachten regelrecht an Land. Gekenterte Boote konnten teilweise nicht geborgen und zunächst nur vor Anker gelegt werden. Deren Bergung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt

Alle Einsätze verliefen ohne Personen- und größere Sachschäden.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang drauf hin, dass Rettungsmittel immer einsatzklar sein und rechtzeitig angelegt werden müssen. Die Standorte der Sturmwarnleuchten müssen jedem Wassersportler am Chiemsee bekannt sein und deren Signale, je nach Wetterlage, beachtet werden.

Pressemeldung Polizei Prien am Chiemsee

Update, 17.39 Uhr - „Leichtsinnige Wassersportler" - Pressemeldung der Polizei zu den Einsätzen am Waginger See

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Für Mittwoch, 26. August, ab 8 Uhr wurde durch den Deutschen Wetterdienst vor Starkwind und Windböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 60 km/h am Waginger und Tachinger See gewarnt. An den Seen befinden sich 4 Sturmwarnleuchten, die als Warnsignal mit 40 Lichtblitzen pro Minuten auf Starkwind mit sechs und sieben Beaufort hinweisen. Wassersportler haben bei dieser Warnung die Wetterlage sorgfältig zu beobachten und ihre Aktivitäten auf entsprechende Gefahren abzustellen.

Trotzdem gab es noch einige leichtsinnige Wassersportler, die verantwortungslos die Warnung ignorierten und weiterhin mit Stand-up-Board und Ruderboot oder Schlauchbooten unterwegs waren. Die Polizeiinspektion Laufen und die Wasserwachten der beiden Seen waren mehrfach zur Rettung von erschöpften Wassersportlern eingesetzt.

Im Detail mussten kurz nach 11 Uhr eine Mutter und ihre Tochter, die sich beim Surfen auf dem See befanden aus dem Schilfbereich zwischen Gut Horn und Tettenhausen gerettet werden. Beide wurden durch den Wind circa 500 Meter abgetrieben.

Um 13 Uhr wurden 3 Personen, die sich mit Luftmatratzen auf den See wagten wieder ans Ufer gebracht, da sie aus eigener Kraft nicht gegen den Wind ankämpfen konnten.

Gegen 14 Uhr mussten drei erschöpfte Stand-up-Paddler bei Gut Horn gerettet werden. Ein Vater hatte leichtsinnigerweise seinen circa 4-jährigen Sohn mit auf dem Brett. Die Paddler wurden circa 1 km abgetrieben. Sie mussten mit dem Polizeiboot zurückgebracht werden, wo die Mutter bereits sehnsüchtig auf Mann und Sohn wartete.

Circa 20 Wassersportler mussten durch einen Platzverweis der Polizei zum Ufer geschickt werden. Für einen Rettungseinsatz werden keine Kosten erhoben.

Pressemeldung Polizei Laufen

Update, 14.40 Uhr - Zwei Großeinsätze am Waginger See

Am späten Mittwochvormittag frischte der Wind auch im Chiemgau erheblich auf. Dennoch vergnügten sich viele Menschen im Waginger See. Um kurz nach 11 Uhr gab es dann das erste Mal Großalarm mit dem Stichwort „Personen in Wassernot“. Es wurden alle Wasserwachten vom Waginger und Tachinger See, die Feuerwehren Waging und Tettenhausen und der Rettungsdienst alarmiert.

Im Bereich von Guthorn konnten mehrere Menschen von den Wasserrettern an Bord genommen werden, die in Wassernot geraten waren. Zum Glück wurde niemand verletzt. Am Nachmittag kam es dann zu einem Einsatz der Rettungskräfte. Gegen 14.30 Uhr war dieser noch nicht abgeschlossen und weiterführende Informationen hierzu lagen noch nicht vor.

Bilder: Einsatz der Wasserrettung am Waginger See

Update, 14.20 Uhr - Maibäume in Würzburg und Schweinfurt umgeknickt

Auch aus Würzburg und Umgebung werden nun zunehmend Schäden gemeldet. Am Würzburger Marktplatz ist durch den Sturm sogar der Maibaum umgeknickt . Nur durch Glück wurden hier wohl keine Personen verletzt. Aufgrund der Wetterlage wurden durch die Stadt Würzburg auch die Friedhöfe geschlossen. In Schweinfurt musste sich die Feuerwehr ebenfalls um einen umgeknickten Maibaum kümmern, auch hier gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Update, 13.41 Uhr - Sturmwarnung für oberbayerische Seen

Jetzt gibt es auch eine offizielle Sturmwarnung für viele Seen in Oberbayern. Laut Unwetterservice Südostbayern werden dort Windböen bis zu 65 km/h erwartet. Betroffen sind der Ammersee, Chiemsee, Forggensee, Simssee, Staffelsee, Starnberger See und Waginger See. Böen bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h soll es am Tegernsee und Walchensee geben.

Update, 13.21 Uhr - Zug in Nordrhein-Westfalen evakuiert

Am Morgen war das Sturmtief bereits über den Westen Deutschlands hinweggefegt. Besonders in Nordrhein-Westfalen meldete die Feuerwehr viele Einsätze. Im niederrheinischen Hünxe erlitt eine Autofahrerin leichte Verletzungen, als ihr ein Baum auf die Motorhaube fiel. In Kleve wurde ein Motorradfahrer laut Polizei durch einen herabfallenden Ast verletzt. Im Bahnverkehr sorgten entwurzelte Bäume für Streckensperrungen.

Bei Dortmund-Aplerbeck ließ die Deutsche Bahn einen Nahverkehrszug evakuieren. Rund 100 Reisende mussten demnach den Regionalexpress verlassen, weil er wegen eines auf dem Gleis liegenden Baumes nicht weiterfahren konnte. Sperrungen gab es unter anderem auch auf Bahnstrecken bei Köln, Ennepetal, Schwerte und Aachen. Die Folge waren Umleitungen und Verspätungen. Auf der A44 kippte ein Lastwagen auf der Autobahn um, die Strecke in Richtung Aachen wurde gesperrt.

Update, 12.39 Uhr - Gefährliche Situation in Fürth

Sturmtief „Kirsten“ hat in Mittelfranken erste Schäden angerichtet. Die Deutsche Bahn musste die Strecke zwischen Fürth und Zirndorf (Landkreis Fürth) am Vormittag für etwa eine Stunde sperren, weil ein umgestürzter Baum die Gleise blockierte. Zwischen Roth und Schwabach gab es Schäden an der Oberleitung, so dass die Regionalbahnen ab dem Mittag nicht mehr fahren konnten. Sollte die Streckensperrung länger dauern, werde ein Ersatzverkehr eingerichtet, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch.

In Erlangen schlossen zwei Märkte schon um 12 Uhr. Am Vormittag habe es Sturmböen von mehr als 60 Kilometer pro Stunde gegeben, teilte die Stadt mit. In Fürth warnte die Kreisbrandinspektion über Twitter die Menschen vor umgestürzten Bäumen und herabstürzenden Gegenständen

Update, 12.20 Uhr - Warnung der Stufe 2 für die Region

Inzwischen gibt es auch eine Sturmwarnung für die Region. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting eine Warnung der Stufe 2 von 4 auf seiner Website veröffentlicht. Demnach können Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. Die Warnung gilt vorläufig bis Mittwoch, 15 Uhr. Zudem müsse auf hohen Alpengipfeln und in Kammlagen mit schweren, orkanartigen Böen um die 100 Stundenkilometer gerechnet werden, hieß es weiter.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände!

Update, 12.05 Uhr - Erste Schäden auch in Bayern

Sturmtief Kirsten ist nun auch in Bayern angekommen und in Unter- und Mittelfranken bereits erste Schäden angerichtet. Zwei Märkte in Erlangen schließen aufgrund der Wetterlage bereits um 12 Uhr am Mittag. Betroffen sind der Augustmarkt auf dem Schlossplatz und der Wochenmarkt auf dem Marktplatz. Zudem ist derzeit die Bahnstrecke zwischen Zirndorf und Fürth wegen eines umgestürzten Baumes blockiert.

*Nähere Informationen folgen in Kürze!*

Umgekippte Heizpilze und Heizsäulen liegen im Außenbereich vor einem Restaurant am Rheinufer. Sturmtief „Kirsten“ hat am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Schäden angerichtet.

Die Erstmeldung:

Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Warnung der Stufe zwei für fast ganz Bayern heraus. Die ersten Ausläufer von Sturmtief Kirsten werden uns bereits in der Nacht zum Mittwoch erreichen und für ordentliche Windböen sorgen.

Gegen 5 Uhr wird in Nordbayern mit dem ersten Sturm gerechnet, anschließend zieht das markante Wetter mit etwa 65 km/h nach Süden weiter. Oberbayern soll der Sturm dann zwar erst am Vormittag erreichen, doch in höheren Lagen in den Alpen kann man ihn bereits ab 3 Uhr zu spüren bekommen. Im Berchtesgadener Land gilt daher: Es treten oberhalb 1500 Metern Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen um 100 km/h gerechnet werden.

Im Rest der Region muss dann ab etwa 11 Uhr mit Kirsten gerechnet werden.

jv

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