Von der Ostküste in die Great Plains

Rosenheim – Zur Zeit des Kontaktes mit schwedischen und holländischen Kolonisten um 1600 lebten das Indianervolk der Delawaren entlang des Delaware-Flusses in kleinen Dörfern und Gruppen verstreut.

Bei den Delawaren denken viele an die Lederstrumpf-Erzählungen von James F. Cooper. Hauptperson war der Häuptling Chingachgook, ein Mohikaner, der bei den Delawaren lebte, als sein Stamm sich unter dem Druck der europäischen Kolonisation auflöste und er als „Der letzte Mohikaner“ zurückblieb. So spannend die Lederstrumpf-Geschichten auch sein mögen, so floss doch auch viel Phantasie des Autors mit ein. Cooper hat neben Karl May viel zu klischeehaften „Indianerbild“ in Deutschland beigetragen.

Zur Zeit des Kontaktes mit schwedischen und holländischen Kolonisten um 1600 lebte dieses Indianervolk entlang des Delaware-Flusses in kleinen Dörfern und Gruppen verstreut. Sie nannten sich „Lenape“, was man als „Volk“ übersetzen kann. Heutige Delawaren sprechen von sich abwechselnd als Lenape oder Delaware.

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