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Rosenheim ist Nichtraucher-Hochburg

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Die letzten Lungenzüge in der Kneipe? Das Volksbegehren stößt im Landkreis auf eine beachtliche Resonanz.

Rosenheim/Landkreis - Rosenheim scheint eine Hochburg der Nichtraucher-Fraktion zu sein. Hier lassen sich besonders viele Menschen für das Volksbegehren eintragen.

Lesen Sie hier den Bericht des Oberbayerischen Volksblatts vom Freitag:

"Rauchfrei": Viele Ältere dafür

In weiten Teilen Bayerns ist das Volksbegehren für "echten Nichtraucherschutz" noch nicht in Fahrt gekommen. Anders ist das im Landkreis Rosenheim, wie eine Blitz-Umfrage unserer Zeitung ergab: Demnach haben sich in den größten Städten und Gemeinden bereits zur "Halbzeit" fast sechs Prozent der Wahlberechtigten in die Listen eingetragen.

Damit sind die Initiatoren des Begehrens, die bayernweit 940 000 Unterschriften benötigen (zehn Prozent der Wahlberechtigten), zumindest in der Region auf Kurs. In Kolbermoor, Prien, Bad Aibling, Bruckmühl, Raubling, Feldkirchen-Westerham und Stephanskirchen setzten bisher 4600 von insgesamt rund 77 500 Wahlberechtigten ihre Unterschrift unter die Forderung nach einem strikten Nichtraucherschutz (Stand: Donnerstagmorgen). Das entspricht einem Anteil von 5,9 Prozent.

Unter den Städten und Gemeinden im Landkreis mit 10 000 Einwohnern oder mehr lag nur Kolbermoor (4,2) unter der Fünf-Prozent-Marke. Dagegen stimmen die Halbzeit-Werte in Wasserburg (5,0), Bad Aibling (6,2), Bruckmühl (6,5), Raubling (5,8) und Stephanskirchen (6,9) jene optimistisch, die das Qualmen in allen bayerischen Kneipen, Restaurants und Bierzelten verbieten lassen wollen. In Prien waren es sogar 7,3 Prozent, wobei der gestrige lange Donnerstag im Rathaus einen weiteren Schub nach vorne gebracht haben dürfte.

"Die meisten wissen genau, worum es geht, und haben sich gut informiert", heißt es im Wasserburger Rathaus. Dort hätten sich auffallend viele Ärzte eingetragen. Zahlreiche italienische, österreichische und türkische Mitbürger, die sich eintragen wollten, aber nicht stimmberechtigt sind, kamen umsonst.

Relativ gering war das Echo in der kreisfreien Stadt Rosenheim. 1843 von 41 264 Wahlberechtigten machten sich für einen Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen stark. Das sind 4,5 Prozent. Vor allem die jüngere Generation lässt das Begehren dort relativ kalt. "Es kommen extrem viele ältere Menschen", erklären Mitarbeiterinnen der Stadt- beziehungsweise Marktgemeindeverwaltung in Rosenheim und Bruckmühl. Sie schätzen, dass 80 Prozent der Befürworter 60 Jahre und älter sind.

Christine Mehlo-Plath (ÖDP) vom Aktionsbündnis für "Echten Nichtraucherschutz" weist darauf hin, dass die meisten Rathäuser und Eintragungsräume am Samstagvormittag von 10 bis 12 Uhr geöffnet sind. "Alle, die es unter der Woche nicht geschafft haben, sich einzutragen, können dies am Samstagvormittag nachholen", so die Mit-Initiatorin und Koordinatorin des Volksbegehrens. Einige Gemeinden bieten besondere Öffnungszeiten an. Wann man sich in den einzelnen Kommunen eintragen kann, ist im Internet auf der Seite www.nichtraucherschutz-bayern.de nachzulesen. Die Eintragungsfrist läuft bis Mittwoch, den 2. Dezember.

Oberbayerisches Volksblatt

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