Gastronomie leidet unter Regenwetter

+

Rosenheim - Regen, Regen und noch mehr Regen. Aber das Regenwetter bedeutet für viele nicht nur schlechte Laune. Gaststätten, Biergärten und Eisdielen haben auch finanziell unter den Wolkenbrüchen zu leiden.

Das schlechte Wetter betrübt jeden. Aber ganz besonders trifft das Regenwetter die Eisdielen- und Gaststättenmitarbeiter. Ihnen geht es nicht darum, dass sie sich endlich wieder in die Sonne statt ins Solarium legen können, oder dass die Flip-Flops im Schrank verstauben. Bei Gastronomiebetrieben ist ein enormer Teil des Umsatzes an das Wetter gekoppelt. Keine Sonne, keine Gäste, kein Geld.


Wer hat schon Lust auf eine Kugel Eis, wenn es draußen in Strömen gießt? Wer geht schon in den Biergarten, wenn dicke Tropfen auf den Regenschirm prasseln?

Regen in Rosenheim

 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 

Doch die Restaurants haben noch Glück. Durch die Landesgartenschau kommen viele Besucher nach Rosenheim. Zwar gibt es wenig Laufkundschaft, doch vor allem die Besucher der LGS bessern den Umsatz auf. In Gaststätten wie der Trattoria la Strada, die viele Stammkunden haben, verringert sich das Minus nochmals. Trotzdem ist ein kleiner Umsatzeinbruch auszumachen. Vor allem die spontanen Biergartenbesuche bleiben aus.

Lesen Sie auch:

Wettervorhersage

Kommt jetzt ein warmer Sommer?

Wetter im Mai mies wie lange nicht

Schlimmer ist es da um die Eisdielen bestellt. In der "Toscani Alfredo" in Bad Aibling beurteilt man den April als "nicht so besonders". Das Fazit über den diesjährigen Regenmonat Mai fällt allerdings noch schlechter aus. Absoluter "Umsatzeinbruch" und bis zu 50 % weniger Einnahmen als im Mai 2009. Schlechte Zeiten also für die Rosenheimer Eisverkäufer.

Und dennoch gibt es Hoffnung, dass die Gastronomen nicht auf dem "Mai-Minus" sitzen bleiben. Sie setzen auf besseres Wetter in den Sommermonaten. Die Landesgartenschau zieht dann hoffentlich noch mehr Gäste nach Rosenheim. Außerdem glauben viele Gaststätten an einen Gästezuwachs durch die Fußball-Weltmeisterschaft.

Daniel Bichler

Kommentare