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Gemeinderat entscheidet einstimmig

Resolution zum Brenner-Nordzulauf: Drei Forderungen aus Riedering

Einstimmig befürworteten die Gemeinderäte Riederings die Resolution zum Brenner-Nordzulauf. Die Resolution setze ein „wichtiges Zeichen nach draußen“, dass es so nicht geht.

Riedering – Sie sei in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden wie Riedering, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen vom Landrat Otto Lederer aufgesetzt worden, informierte Bürgermeister Christoph Vodermaier (FW) das Gremium.

Nachteile so gering wie möglich halten

Denn die unmittelbar betroffenen Kommunen seien sich darin einig, dass vonseiten der Deutschen Bahn in einer Kooperation mit den Kommunen alles unternommen werden soll, um die Nachteile dieser Neubaustrecke für die anliegenden Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.

Drei Forderungen sind dafür in der Resolution formuliert und begründet. Erstens muss der Bedarf für eine Neubaustrecke eindeutig nachgewiesen werden. Zweitens sind 31,5 Kilometer Untertunnelung nicht ausreichend. Von daher sollte beispielsweise die Innunterquerung nördlich von Rosenheim stattfinden und die Verknüpfungsstelle Niederaudorf nach Westen in den Wildbarren verlegt werden.

Lärmsanierung der Bestandstrecke

Und drittens wird eine umgehende Lärmsanierung der Bestandsstrecke nach Neubaustandard und unverzügliche Umsetzung der bereits 2016 getroffenen Zusagen zum Lärmschutz bestehender Trassenabschnitte gefordert. In dieser Zusage ist ein Halbstundentakt im Schienenpersonennahverkehr nach München, Salzburg und Kufstein sowie ein Ausbau des Angebots und ein zügiger barrierefreier Ausbau aller Bahnhöfe und Haltestellen im Landkreis Rosenheim vorgesehen. Die letzte Forderung wird statistisch untermauert: Über 70 Prozent der 30 Bahnhöfe und Bahnhaltepunkte im Landkreis Rosenheim sind nach wie vor nicht barrierefrei.

Kommune ist stark betroffen

Bürgermeister Vodermaier erklärte, jede Gemeinde habe andere Betroffenheiten. Gleichwohl betreffen die Auswirkungen des Brenner-Nordzulaufs – insbesondere während der Bauzeit, aber auch im Bestand – sehr viele Menschen im Raum Rosenheim. Das gleiche gilt für die Forderungen nach besseren Zugverbindungen und barrierefreien Bahnhöfen. Und, so der Rathauschef weiter, Riedering sei von der nunmehr favorisierten violetten Trasse stark betroffen. Deswegen hoffe er auf Zustimmung zu einer gemeindlichen Unterschrift der Resolution. Die Gemeinderäte äußerten einstimmig ihr Ja zur Unterstützung der Resolution.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk

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