Bürgerentscheid in Riedering 

Neuer Lebensmittelmarkt ja oder nein? Stimmen Sie ab!

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Riedering - Seit 2016 schwebt das Thema Lebensmittelmarkt über der Gemeinde. Jetzt haben die Bürger das letzte Wort.

Lebensmittelmarkt ja oder nein, dieser Frage sollen die Riederinger am 14. Oktober, dem Tag der Landtagswahl, beantworten. Alle Bürgerinnen und Bürger bekommen dann im Rahmen eines Bürgerentscheides die Chance, für oder gegen einen neuen Lebensmittelmarkt zu stimmen.

Schon lange Thema

Seit langem, noch unter der Amtszeit von Altbürgermeister Gerhard Vodermaier hat sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst. 2016 habe man sich im Gemeinderat zwar darauf verständigt, dass ein neuer Markt entstehen solle aber über Standort, Zeitpunkt und Betreiber noch keine Entscheidungen getroffen. Es geht auch nicht um einen Riesensupermarkt sondern um etwa 1.200 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Der aktuelle Stand: Die beiden Bewerber Rewe und Edeka hätten sich dem Gremium mit ihren jeweiligen Konzepten vorgestellt und sich jeweils einen Standort gesichert. Zudem wurden Unterschriften für und gegen einen neuen Lebensmittelmarkt am Ort seien gesammelt und im Rathaus abgegeben.

In der Julisitzung stimmte der Gemeinderat schließlich für einen Bürgerentscheid. Nun können also die Riederinger entscheiden, ob sie überhaupt einen neuen Markt wollen und wenn ja, welcher Betreiber es sein soll.

Das sagen unsere Leser

Unter unserem letzten Artikel zum Thema Bürgerentscheid kam es zu einer kleinen Diskussion unserer Leser. baierin meint dazu etwa: "In Riedering gibt es einen bestehenden Lebensmittelmarkt, der aber vergrößern will. Und seit der alt eingesessene "Kramer" zu hat, ist das die einzige Einkaufsmöglichkeit im Dorf. Das Thema ist schon lange auf dem Tisch. Da wo der neue hin soll würde er das Ortsbild, wenn man von Niedermoosen kommt, verschandeln. Und ein anderer Platz ist noch nicht 100% gefunden. Viele Leute wollen ihn, aber nicht auf Kosten des Ortbildes. Man kann gespannt sein."

netznachricht würde "ohne jetzt über den Standort und die Größe streiten zu wollen, (...) einen zweiten Markt als Konkurrenz zum Rewe befürworten. Es kommt halt kein Discounter und stellt einen kleinen Laden hin. Die wollen und müssen mit entsprechender Fläche bauen. Der Rewe selber ist schon sehr beengt, sowohl im Laden als auch die Parkplätze. Im näheren Umkreis gibt es sonst so gut wie keine Einkaufsmöglichkeiten."

Niedermoosener findet, dass es nicht um seinen zweiten Markt gehe, "denn wenn ein neuer Markt kommt wird der bestehende nicht mehr länger aufbleiben, zumindest nicht als Rewe. Da müsste schon der Kramer hier einen Nah&Gut oder Dorfladen aufmachen, das wird aber kaum passieren wenn ein neuer Markt daneben steht..."

Was meinen Sie?

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