Badeverbot im Bereich Pietzing besteht weiterhin

Kanal-Leck beim Simssee provisorisch geflickt - Reparatur wird teuer

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Riedering - Bei Bauarbeiten wurde an der Kreisstraße wurde die Chiemsee-Ringleitung geschädigt. Das Leck konnte inzwischen provisorisch geflickt werden. Doch eine Instandsetzung könnte teuer werden:

Anfang der Woche erließ das Rosenheimer Landratsamt Badeverbot am Siemssee im Bereich des Badeplatzes Pietzing. Der Grund: Bei Bauarbeiten an der Kreisstraße RO16 ist am Nachmittag des 22. Oktobers die Chiemsee-Ringleitung beschädigt worden. Aufgrund der Beschädigung der Leitung auf Höhe Pietzing ist dieses Wasser über einen Bachlauf in den Simssee geflossen. Da eine gesundheitliche Gefährdung Badender nicht ausgeschlossen werden kann, wurde ein sofortiges Badeverbot für den Bereich des Badeplatzes Pietzing verhängt.

Am Dienstagnachmittag konnte das Loch in der Chiemsee-Ringleitung provisorisch geflickt werden, es wurde eine Edelstahlplatte aufgeschraubt und mit Moosgummi abgedichtet. Dies berichtet das OVB in seiner Ausgabe am Donnerstag. Nach einer dauerhaften Lösung werde derzeit noch fieberhaft gesucht; ein beauftragtes Ingenierbüro suche seit Montag nach einer Fachfirma, die die Innenabdichtung durchführen kann. Erst dann könne man abschätzen, welche Kosten das Leck nach sich zieht. Für die Reparaturarbeiten müsse der Kanal komplett frei sein; für einen Tag könne man das Wasser laut OVB stauen. Alles was darüber hinausgehe, würde teuer - allein die Umgehungsleitung, die dann benötigt werden, koste am Tag 20.000 Euro.

Aktuell besteht das Badeverbot am Simssee im Bereich Pietzing weiterhin. Noch diese Woche erwartet das Rosenheimer Landratsamt jedoch die Auswertung der Wasserproben, so das OVB weiter. Dann könne über die Aufhebung des Verbots entschieden werden.

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Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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