Tinninger See: Warnung vor Blaualgen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
1 von 1

Riedering - Das Gesundheitsamt warnt: "Cyanobakterien", also Blaualgen, sind nun im Tinninger See nachgewiesen worden. In welchem Fall ist man als Badegast wirklich gefährdet?

Am Tinninger See in der Gemeinde Riedering sind zwei Arten von Blaualgen nachgewiesen worden. Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim warnt davor, im See zu baden und dabei Wasser zu schlucken.

Die Blaualgen oder „Cyanobakterien“ wurden im Bereich des Hauptstegs, also direkt am Badeplatz, entdeckt. Trotz ihres Namens sehen sie eher selten blau aus. Ihr blaues Pigment ist meist unter dem grünen Chlorophyll-a versteckt.

Cyanobakterien sind vor allem dann ein Gesundheitsrisiko, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird (hier sind vor allem Kinder gefährdet) oder in die Atemwege gelangt. Eine Aufnahme über die Haut ist unwahrscheinlich. Allerdings können sie die Haut reizen bzw. Entzündungen oder allergische Reaktionen auslösen. Insgesamt wird derzeit vom Baden im Tinninger See abgeraten.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Riedering

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare