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Gewitter-Bilanz: Glimpflich davongekommen

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Unbekannte entfernten am Rosenheimer Maibaum Sicherungsschrauben.

Landkreis Rosenheim - Bilanz einer stürmischen Nacht: Das Gewitter hat in der Rosenheimer Region deutlich weniger Schäden angerichtet als befürchtet. In Bayern gab es allerdings mindestens zwei Tote. ** Wetter ** Unwetterzentrale ** Wetterfühligkeit **

Nach Information der Feuerwehr vom Mittwochmorgen gab es in der Region keine verletzten Personen. Dennoch hatten Polizei und Feuerwehr alle Hände voll zu tun, allerdings vornehmlich mit herabgefallenen Ästen.

Ein Einsatzgebiet der Feuerwehr war auf der Rosenheimer Loretowiese. Offenbar wurde dort der Maibaum manipuliert. Bisher Unbekannte sollen die Sicherungen gelockert haben, weshalb der Maibaum umzukippen drohte. Die Feuerwehr verhinderte allerdings Schlimmeres. Nachdem sie den Baum gesichert hatte, brachte sie ihn wieder in die ursprüngliche Gerade.

Der schiefe Baum von Rosenheim:

Fotoserie

Einen Feueralarm gab es auch in Pittenhart (Landkreis Traunstein). In Maiering schlug gegen 20 Uhr ein Blitz in ein landwirtschaftliches Anwesen ein. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Hausbesitzer das Feuer aber selbst löschen. Dennoch entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.

Die Erstbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd:

Landkreis Miesbach: Weggewehte Verkehrsschilder bei Holzkirchen, Bautafeln in Fischbachau und ein Bauzaun in Schliersee.

Stadt Rosenheim: Neben dem schiefen Maibaum fielen auch zwei Äste in Autoheckscheiben. Zudem wehte es einen Anhänger auf eine Straße.

Landkreis Rosenheim: In Brannenburg sorgte eine große Plane für Behinderungen. Zudem wurde ein Pferdeanhänger in einen Graben geweht. Des weiteren waren im Landkreis zeitweise kleine Ortsbereiche ohne Strom.

Landkreis Mühldorf: Auf der A94 wurden Baustellenschilder verweht. In Neumarkt-St. Veit fiel ein Baum auf eine Stromleitung, zudem wurde die Kreisstraße MÜ1 verschlammt.

Unwetterschäden im Landkreis Mühldorf:

Fotoserie

Landkreis Altötting: In Burghausen wurde ein etwa zehn Quadratmeter großes Dach abgedeckt, ein Baustellenzaun auf die Fahrbahn geweht. In Pleiskirchen wurde die Kreisstraße überschwemmt.

Landkreis Traunstein: In Traunreut liefen die Gullis über, es gab eine Überflutung. In Trostberg wurde eine Unterführung überschwemmt.

Landkreis Berchtesgadener Land: In Bad Reichenhall wurde ein Bauzaun auf die Straße geweht, eine Baustellenbeschilderung auf die B20. In Piding fielen zahlreiche große Äste auf die Bahnlinie München - Salzburg. In Schneizlreuth wurde eine Baustellenbeschilderung umgerissen.

Insgesamt sind im Einsatzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ungefähr 70 Bäume umgefallen und sorgten für Behinderungen. Der Gesamtsachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Die Gewitterwarnstufen sind für die Landkreise der Region mittlerweile wieder zurückgesetzt worden. Orkanartige Sturmböen kann es aber im Einzelfall noch bis in die Morgenstunden geben.

So wütete der Sturm in Nord-Deutschland:

Fotostrecke

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