Thailand-Drama: Tatverdächtiger frei

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Am Strand von Khao Lak wurde Sebastian W. gefunden.

Khao Lak/Aßling - 175.000 thailändische Baht für die Freiheit. Florian Z. aus Aßling, der für den Tod seines Freundes Sebastian W. aus Großkarolinenfeld verantwortlich sein soll, ist auf Kaution frei. Das berichtet die Phuket Gazette.

Das Online-Nachrichtenmedium beruft sich auf die Aussagen der örtlichen Polizei in Thailand.

Demnach bezahlte der 21-jährige Aßlinger 175.000 thailändische Baht (gut 3500 Euro) Kaution, worauf er umgehend freigelassen wurde. Die thailändische Polizei wisse derzeit nicht, wo sich Florian aufhält. Zur Sicherheit soll aber sein Pass eingezogen worden sein.

„Wir glauben, dass er sich noch in Thailand aufhält, denn ohne Pass kann er das Land nicht verlassen,“ erklärte der zuständige Polizist gegenüber Phuket Gazette. Nach der Veröffentlichung des offiziellen Obduktionsberichts müsse er sich wieder melden.

Indess gehe die thailändische Polizei laut Phuket Gazette weiter von einem Eifersuchtsdrama unter einem homosexuellen Paar aus. Für diese Behauptung gibt es in der deutschen Heimat allerdings keinerlei Anhaltspunkte.

Wie berichtet, haben die beiden Freunde am 12. Mai in einem Hotel in Khao Lak eingecheckt. Nachdem sie in der ersten Nacht mit ein paar Thailändern gefeiert hatten, wurde die Leiche des 22-jährigen Sebastian am folgenden Morgen am Strand gefunden. Mittlerweile wurde den zuständigen Ermittlungsbehörden in München mündlich mitgeteilt, dass der Tod des Großkarolinenfelders durch Ertrinken eingetreten sein soll. Zudem soll das Opfer „erhebliche Verletzungen“ davongetragen haben.

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